Deine Webseite ist endlich fertiggestellt und du hast das Gefühl, der technische Bereich ist abgeschlossen? Du füllst deinen Blog regelmäßig mit Content, stehst aber mit der Technik deiner Webseite auf Kriegsfuß? Oder du betreibst schon seit längerer Zeit eine Website, ohne sie regelmäßig technisch upzudaten? Hier ist Vorsicht geboten. Denn wenn du die technische Website-Wartung vernachlässigst, läuft deine Website Gefahr, unsicher zu werden und Hackern sowie Krypto-Mining Tür und Tor weit zu öffnen.
[Der Text wurde überarbeitet am 15.09.2024.]
Vielleicht meinst du jetzt, dass deine Website zu wenig besucht wird und bisher alles gut gegangen ist. Daher könne man solche Bedrohungen ausschließen. Das stimmt leider nicht. Auch kleine und wenig besuchte Websites werden von Hacker-Bots - automatisch - gecrawlt.
Sicherheit und Funktionalität bewahren
Die Sicherheit deiner Seite hängt maßgeblich von der Aktualität der technischen Features ab. Oft sieht man erst Monate später, ob die eigene Website gekapert worden ist. Und unter Umständen bekommst du es gar nicht mit, wenn deine Website im Hintergrund für Krypto-Mining missbraucht wird.
Eine regelmäßige Website-Wartung ist unerlässlich
Zu einer regelmäßigen Website-Wartung gehören folgende Punkte:
Regelmäßige Backups
Aktualisierung der Plugins
Aktualisierung des Themes und der WordPress-Version
Überprüfung der Plugins
Einrichten neuer Plugins
Einstellungen vornehmen oder aktualisieren
Testen der Website-Darstellung
Testen des Kontaktformulars
Sicherheitscheck der Website
Vor jeder Aktualisierung ein Backup
Regelmäßige Backups dienen dazu, im Fall eines Breakdowns deiner Seite die Möglichkeit zu schaffen, diese in kurzer Zeit wiederherzustellen. Die Backups, die der Hoster vornimmt, reichen in der Regel nicht aus, um eine Website vollständig neu einzuspielen. Eine Ausnahme ist der Hoster Raidboxes, der täglich vollständige Website-Backups durchführt.
Wenn du deine Website bei einem anderen Anbieter hostest, empfehle ich die Verwendung eines Backup-Plugins wie zum Beispiel UpdraftPlus. Noch sicherer ist es, Backups über den FTP-Server vorzunehmen. In der Regel reicht ein wöchentliches Backup über ein Plugin. Bei größeren Änderungen und vor jedem Update der WordPress-Version solltest du zusätzliche Backups einplanen.
Die Backups kannst du mit UpdraftPlus direkt in einer Cloud wie zum Beispiel Dropbox speichern. Zusätzlich solltest du die Backups herunterladen und auf einer externen Festplatte sichern, damit sie auch bei einem möglichen Totalausfall deiner Website wieder eingespielt werden können.
Aktualisierung der Plugins
Plugins sind kleine technische Erweiterungen beziehungsweise Zusatzprogramme im Hintergrund, die bestimmte zusätzliche Funktionen für deine Website zur Verfügung stellen. Wer mehr darüber lesen möchte, was darunter zu verstehen ist, findet bei Birgit Schultz von Marketing-Zauber einen informativen Artikel über Plugins.
Die Entwickler von Plugins arbeiten ständig daran, diese zu verbessern und Schwachstellen oder Bugs auszumerzen. Diese Schwachstellen von nicht aktualisierten Plugins werden gerne von Hackern genutzt. Nur bei regelmäßiger Aktualisierung ist ein ausreichender Schutz gewährleistet. Die Plugins sollten mindestens einmal pro Woche aktualisiert werden.
Aktualisierung des Themes und der WordPress-Version
Auch an den Themes und den WordPress-Versionen wird ständig gearbeitet, so dass auch hier regelmäßig Aktualisierungen notwendig werden. Es kann passieren, dass bei der Veröffentlichung einer neuen WordPress-Version noch nicht alle Themes und Plugins konform sind mit der neuen Version.
Dies kann sich darin äußern, dass die Darstellung auf der Website fehlerhaft ist und manche Dinge gar nicht mehr angezeigt werden. Im schlimmsten Fall wird dir eine weiße Fläche angezeigt, der sogenannte "white screen of death". Daher empfiehlt es sich, vor dem Updaten einer WordPress-Version circa zwei Wochen zu warten und entsprechende Problemmeldungen zu verfolgen, um ein reibungsloses Update zu erreichen. Und ganz wichtig: Mache vorher ein Backup, damit du bei Problemen einfach das vorherige Backup einspielen kannst.
Die richtige Reihenfolge
Wichtig zu wissen ist, dass vor allen Aktualisierungen immer erst ein Backup der Website ansteht. (Auch nach Erstellen einer neuen Seite oder dem Einfügen von wichtigen Inhalten macht es Sinn, ein Backup nachfolgen zu lassen.) Dann folgt die Aktualisierung der Plugins, anschließend die Aktualisierung des Themes und erst dann - nach Deaktivierung des jeweiligen Cache-Plugins - die Aktualisierung auf die neue WordPress-Version. Es ist wichtig, diese Reihenfolge einzuhalten, denn es können nicht-aktualisierte Plugins zu Problemen mit einer neuen Theme- oder WordPress-Version führen.
Testen der Website
Bei der Aktualisierung von Plugins, Themes und der WordPress-Version empfehle ich nicht nur, vor jedem Aktualisierungsschritt ein Backup zu machen, sondern zwischendurch auch immer wieder die gesamte Website, also auch Verlinkungen und das Kontaktformular, zu testen. So geht man auf Nummer Sicher und kann bei fehlerhaften technischen Reaktionen schnell reagieren und die Fehlerquelle leicht ausfindig machen.
Prüfen der Plugins
Auch beim Aktualisieren der Plugins macht es Sinn, zwischen all den genannten Schritten in einem anderen Browser auf die Website zu gehen und zu testen, ob die Website vollständig angezeigt wird und alle Funktionen korrekt arbeiten. Das gilt erst recht, wenn du die Website-Wartung ein wenig vernachlässigt haben solltest.
Prüfen der Kontaktformulare
Bei Aktualisierung eines Plugins für die Kontaktformulare wie zum Beispiel das ContactForm7 müssen hinterher manchmal die Kontaktformulare validiert werden. Hier wird oft vergessen, die Funktion der Kontaktformulare zu überprüfen. Auf diese Weise können wichtige Kontakte und Anfragen verloren gehen.
So kann dir die meine Checkliste WordPress Updates helfen
Um dir den Ablauf einer Website-Wartung zu erleichtern, habe ich eine Checkliste WordPress Updates entwickelt. In dieser Checkliste habe ich alle Schritte aufgelistet und durch praktische Tipps ergänzt. Zusätzlich erhältst du am Ende eine Liste mit einer Übersicht aller Schritte, die du dir ausdrucken kannst. Diese Checkliste versende ich als kleines Dankeschön für alle, die meine Strategie-Post regelmäßig erhalten wollen. Schreibe mir gerne eine kurze Nachricht und ich sende sie dir zu.
Die Website-Wartung abgeben
Die technische Website-Wartung wird dir zeitlich zuviel oder ist dir zu kompliziert? Oder du hast den Kopf nicht frei dafür? Kein Problem, wir können uns gerne darüber austauschen, was es dir bringt, wenn du die Wartung abgibst. Alternativ biete ich dir einen Workshop an, so dass du alle Schritte in Zukunft selbst und ohne Hilfe von außen durchführen kannst.
Bei Übernahme der Wartung deiner Website übernehme ich die regelmäßige Aktualisierung aller notwendigen technischen Funktionen wie Plugins, Themes und WordPress, so dass du dich um nichts mehr kümmern musst. Darüber hinaus führe ich regelmäßige Sicherheitsscans und einen allgemeinen Performance-Test durch. Zusätzlich erhältst du einen Website-Report, der alle Updates, bei Bedarf Google-Analytics-Verläufe und die Ergebnisse der Sicherheits- und Performance-Tests enthält.
Vor Beginn der Wartung schaue ich mir die technischen Einstellungen deiner Website an. Schon so oft habe ich gesehen, dass auf Websites mehrere Plugins für die gleiche Funktion eingesetzt werden. Oder es werden Plugins eingesetzt, die vom Anbieter nicht mehr upgedatet werden und daher mit der neuesten WordPress-Version nicht mehr kompatibel sind.
Hier erhältst du von mir Vorschläge für die Optimierung. Denn die beste Website-Wartung macht keinen Sinn, wenn die Basis nicht stimmt.
Fazit: Diese Vorteile bietet dir die regelmäßige Website-Wartung:
Deine Website ist technisch immer auf dem aktuellsten Stand.
Damit erhält deine Website einen optimalen Schutz vor Hackern.
Die einzelnen Elemente und Funktionen deiner Website arbeiten stimmig zusammen.
Du profitierst von den neuesten technischen Entwicklungen (Beispiel: verbesserte Funktionen des Editors)
Lohnt es sich noch zu bloggen? In Zeiten von Podcasts, Reels und Stories meinen viele, dass das Bloggen ausgedient hat. Nachdem Blogs eine Zeit lang in den Hintergrund gerückt sind, erleben sie jetzt ein Revival. Sie sind eines der besten Mittel, um als Unternehmen oder als Marke in KI-Tools erwähnt zu werden. Dies zeigt, dass trotz der wachsenden Zahl an Streamingdiensten der Start eines Blogs verschiedene Vorteile sowohl für die Besucher:innen deiner Website als auch für dich und dein Unternehmen bietet.
Podcast, Video oder Blog?
Jeder Mensch nimmt Informationen anders auf und hat seine Vorlieben für bestimmte Formate, seien es Videos, Audioformate, Texte oder eine Mischung an Formaten. Ich persönlich höre in der Mittagspause gerne mal einen Podcast und ich liebe es, in meiner Freizeit Videos zu schauen.
Wenn es aber um das Erfassen von Infos, inhaltliche Inspirationen und Recherche geht, bevorzuge ich ganz klar das Textformat. Mir bietet es den Vorteil, dass ich beim ersten Lesen eines Textes nicht erst lange suchen muss, bis ich den gewünschten Inhalt finde. Stattdessen kann ich beim Überfliegen des Textes oder über die Suchfunktion des Browsers schnell zu dem Abschnitt springen, der für mich relevant ist. Aber das ist nicht alles.
Vorteile eines Blogs für dein Unternehmen
Unternehmensblogs oder Corporate Blogs gewinnen zunehmend an Bedeutung. Auch als Einzelunternehmer:in macht es Sinn, mit einem Blog zu starten. Für mich gehört ein Blog zu einem professionellen Auftreten unbedingt dazu. Ein Blog bietet dir die Möglichkeit, dich als Person oder dein Unternehmen auf vielfältige Art zu präsentieren und inhaltlichen Mehrwert zu liefern.
7 mögliche Ziele für den Start eines Blogs
Je nachdem, welches Ziel du mit deinem Blog verfolgst, kannst du
eine Wissensdatenbank aufbauen,
dein Portfolio darstellen,
Tutorials anbieten,
deine Angebote erklären,
über dich und deine Motivation schreiben,
Tipps für den Aufbau eines Business geben,
meinungsbildende Texte veröffentlichen und vieles mehr.
Expertise zeigen
Mit einem eigenen Blog kannst du vor allem deine Expertise zeigen. Mit gut recherchierten Texten zu verschiedenen Themen beweist du, dass du Expertin auf deinem Gebiet bist. Die Besucher:innen deines Blogs erhalten beim Lesen deiner Beiträge einen Eindruck davon, was du ihnen bieten kannst.
Die Fragen deiner Kund:innen beantworten
Während der Zusammenarbeit mit deinen Kunden oder Kundinnen begegnest du immer wieder bestimmten Fragen. Diese Fragen sind eine wunderbare Basis für neue Blogbeiträge. Indem du diese Fragen zielführend und erschöpfend beantwortest, knüpfst du direkt bei den Problemen der potentiellen Kund:innen an.
Vertrauen aufbauen
Du kannst mit deinen Blogartikeln Lösungen oder Lösungswege für die Probleme der Besucher:innen deiner Website anbieten. Auf diese Weise schaffst du Vertrauen in deine Angebote und in dich als Person. Fühlen sich die Besucher:innen angesprochen, werden sie mit dir in Kontakt treten wollen. Dies kann in Form eines Kommentars, einer E-Mail über das Kontaktformular oder über die Anmeldung zum Newsletter erfolgen.
Ins Gespräch kommen
Wenn deine Leser:innen sich von deinen Texten angezogen fühlen, werden sie deine Beiträge kommentieren. Kommentare und E-Mails sind eine wunderbare Möglichkeit herauszufinden, was die Leser:innen des Blogs interessiert und wo sie Unterstützung benötigen.
Die Erkenntnisse aus den Fragen, Anmerkungen und Problemen der Leser:innen kannst du direkt wieder in deine Blogartikel und in deine Arbeit mit den Kund:innen einfließen lassen. Du kannst außerdem einen Kontakt zu ihnen aufbauen und ihnen bei Bedarf direkt weiterhelfen. Dies ist ein weiterer Schritt, um aus Besucher:innen deiner Website und deines Blogs Kund:innen zu machen.
Einen Newsletter einrichten
Um die Leser:innen bleibend zu binden, bietet sich ein Newsletter an. Mit einem Newsletter kannst du noch besser deine Expertise zeigen, deine Angebote vorstellen und die Leser:innen auf deine Website führen. Die Leser:innen lernen dich und dein Unternehmen auf diese Weise noch besser kennen. Du steigerst damit das Vertrauen in dich und deine Expertise. Je größer deine Newsletterliste ist, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Laufe der Zeit aus Leser:innen Kund:innen werden.
Stetiger Content Flow
Mit einem Blog hast du immer frischen Content zur Verfügung, den du im Newsletter oder in den sozialen Medien verbreiten kannst. Ein Blogartikel bietet oft Content für mehrere Social Media Posts an. In deinem Newsletter kannst du auf deinen neuen Content hinweisen und mit Tipps zu passenden Themen ergänzen.
Unabhängigkeit von den sozialen Medien
Auch wenn die sozialen Medien gut geeignet sind für das Teilen deiner Blogartikel, bieten sie einige Schwachpunkte. Immer wieder schwirren Unkenrufe durch die Medien, dass das eine oder andere Netzwerk in Kürze seine Tore schließen könnte. Google+ hat es bereits vorgemacht. Es kann auch vorkommen, dass das eigene Profil gehackt oder aber vom Betreiber des Netzwerks gelöscht wird.
Wer mit viel Aufwand, Mühe und Zeit in einem Netzwerk seiner Wahl eine große Community aufgebaut hat, kann schnell mit leeren Händen da stehen. Dies ist für jede:n Unternehmer:in ein Alptraum. Mit dem Start eines Blogs hast du den Vorteil, dass niemand dich ausschließen kann. Du bist und bleibst der Herr über deine Inhalte. Niemand außer dir kann willkürlich deine Inhalte löschen.
Bleibende Inhalte schaffen
Ein weiterer Nachteil ist, dass die Inhalte in den sozialen Medien schnell wieder aus dem Gesichtsfeld der Besucher:innen verschwinden. Mit deinem Blog kannst du bleibende Inhalte schaffen, die auch nach Jahren noch aufrufbar sind. Über die Kategorien und die Suchfunktion deiner Website können genau die Themen oder Beiträge angezeigt werden, die die Leser:innen interessieren.
Du gewinnst an Reichweite
Mit dem Start eines Blogs und regelmäßiger Veröffentlichung von Blogartikeln kannst du die Reichweite deines Blogs und damit deiner Website steigern. Dies geschieht allerdings nicht von heute auf morgen. Es dauert eine Weile, bis die Crawler von Google die Inhalte deiner Website erfassen.
Voraussetzung ist, dass du bei deinem Thema bleibst, die Ziele deines Blogs und deiner Angebote nicht aus den Augen verlierst und Mehrwert bietest. Unter Thema verstehe ich hier den roten Faden, der sich durch deine Leistungen, Angebote und Kundenanliegen zieht.
Reichweite über die sozialen Medien
Reichweite erzielst du auch dadurch, dass du deine Inhalte in den sozialen Medien teilst. Damit kannst du es erreichen, dass User:innen, die deine Beiträge in den sozialen Medien sehen, auf deine Website geführt werden und sich dort weiter umsehen.
Weitere Möglichkeiten, Reichweite zu erzielen
Reichweite erzielst du auch durch Gastartikel, Blogparaden und den Versand deines Newsletters. Auch die Teilnahme an einer Schreibgruppe wird neue Besucher auf deine Website führen. Nicht zuletzt kannst du deine Blogartikel über Ads, also Werbung bei Google, Facebook, LinkedIn und Pinterest bekannt machen.
SEO und Keywords
Schreibe zu den Keywords, die zu deinem Unternehmen und deinen Angeboten passen. Wichtig ist, dass die Keywords nicht zu allgemein gewählt werden. Mit der Wahl der richtigen Keywords und der Beachtung der Suchintention der Leser:innen ziehst du genau die Leser:innen an, die du auf deinen Blog und deine Website ziehen möchtest. Alle Hinweise zur Reichweite und zu den Keywords zahlen auf eine zielgerichtete Suchmaschinenoptimierung ein. Google und Bing werden dies belohnen mit einer verbesserten Indexierung in den Suchergebnissen.
Vorteile eines Blogs für dich als Unternehmer:in
Mit dem Start eines Blogs kannst du auch für dich als Person einige positive Effekte erzielen. Diese Effekte wirken sich im Anschluss wiederum positiv auf deinen Erfolg aus. Du wirst deine Kenntnisse vertiefen, dein Storytelling verbessern, deine Schreibstimme entwickeln und hast die Möglichkeit, Persönlichkeit zu zeigen.
Deine Kenntnisse vertiefen
Während du die Themen für deine Zielgruppe recherchierst, wirst du deine Kenntnisse in deinem Bereich weiter vertiefen. Du wirst sehr schnell merken, wo es noch Lücken gibt, die du schließen solltest. Gleichzeitig bleibst du durch deine fortlaufende Recherche auf dem aktuellen Stand der Dinge und kannst dich fachlich weiterentwickeln.
Storytelling einsetzen
Auch wenn du vorwiegend über Sachthemen schreiben solltest, kannst du deine Zielgruppe persönlich ansprechen. Denn erst wenn eine persönliche und damit emotionale Komponente in deinen Texten zum Ausdruck kommt, fühlen sich die meisten Leser:innen angesprochen und empfinden deine Texte als lesenswert.
Sogar knochentrockene Inhalte können interessant oder lustig sein, wenn sie in einen anderen Kontext eingebettet werden, der an den Erfahrungen der Leser:innen anknüpft und vielleicht auch einen Lacher oder einen Aha-Moment erzeugt.
Deine Schreibstimme entwickeln
Selbst wenn du schon länger in deinem Business unterwegs bist: Beim ersten Schreiben eines Blogartikels sitzt du womöglich ewig vor dem sogenannten weißen Blatt beziehungsweise Bildschirm. Du weißt nicht, wie und womit du anfangen sollst. Wähle daher für deinen Blog-Einstieg ein leichtes Thema, das du schnell herunter schreiben kannst. Dann fällt dir der nächste Blogartikel viel leichter. Mit der Zeit wird dies immer einfacher. Nicht nur die Themenfindung fällt leichter. Auch der Schreibstil wird flüssiger. Du entwickelst mit der Zeit eine eigene Schreibroutine, die dir die Abläufe stark vereinfacht. Gleichzeitig entwickelst du deine eigene Schreibstimme, die in deinen unverwechselbaren Worten und Inhalten ihren Ausdruck finden kann.
Deine Schreibstimme ist - neben deinen wertvollen Inhalten - das, was die Leser:innen auf deiner Website und in deinem Newsletter hält. Wer deinen Schreibstil nicht mag, wird nicht weiterlesen und sich wieder verabschieden. Deine Schreibstimme ist immer individuell und schafft einen Wiedererkennungswert.
Persönlichkeit zeigen
Zu der Entwicklung einer eigenen Schreibstimme gehört auch, dass du etwas von dir, von deiner Persönlichkeit preisgibst. Das bedeutet nicht, dass du private Themen vor der Öffentlichkeit ausbreiten sollst. Auf keinen Fall! Du kannst aber eigene Erfahrungen mit den Themen einbringen. Zum Beispiel kannst du beschreiben, wie es dir am Anfang ergangen ist. In meinem Fall habe ich in einem Blogartikel erwähnt, wie schwierig ich es fand, als Anfängerin eine Website aufzubauen.
Beispiele für Texte mit Persönlichkeit
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen FunFacts-Artikel zu schreiben. Manche Unternehmer:innen sprechen soziale oder politische Themen an. Wieder andere erzählen aus ihrem unternehmerischen Alltag. Bloggerinnen, die dies zu ihrem Markenzeichen gemacht haben, sind zum Beispiel Judith Peters von Sympatexter oder Anna Koschinski.
Dabei bleibt es selbstverständlich dir überlassen, wieviel Persönlichkeit du zeigen möchtest und auf welche Weise. Der Vorteil ist, dass die Leser:innen einen Eindruck von dir als Person erhalten. Sie erfahren, welcher Mensch sich hinter deinem Unternehmen verbirgt. Und letztendlich kaufen Kund:innen von Menschen.
Fazit
Der Start eines Blogs lohnt sich auch in Zeiten von Podcast & Co. Ein Blog mit regelmäßigen Veröffentlichungen zahlt auf die Reichweite ein, vermittelt deine Angebote und deine Expertise und zeigt dich als Persönlichkeit.
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Im Artikel Blog erstellen leicht gemacht beschreibe ich, wie du auf deiner Website einen Blog technisch einrichten kannst.
Das Bild stammt von Bnenin (Adobe).
Wenn du Unterstützung bei der Blogtechnik benötigst, schreib mir eine Mail oder buche gerne gleich ein Kennenlerngespräch.
Sicher bist du auch schon einmal auf einer 404-Seite gelandet. Bei manchen Websites erscheint dann einfach eine weiße Seite mit der Fehlermeldung "404 Not Found" oder dem Satz „404 Seite nicht gefunden“. Wie du deine 404-Seite gestaltest, ist einerseits Geschmackssache. Andererseits werden bei der Vernachlässigung der 404-Seite einige Möglichkeiten verschenkt, um die Besucher:innen auf der eigenen Website zu halten. Wer einen professionellen Webauftritt anstrebt, sollte sich daher die Mühe machen, eine individuelle 404-Seite zu erstellen. Wie das mit Divi und WordPress geht, erfährst du in diesem Artikel.
Was bedeutet eine 404-Fehlermeldung?
Eine 404-Fehlermeldung bedeutet, dass die angeforderten Daten auf dem Server nicht auffindbar sind. Daher findet man auf einer 404-Seite auch häufig den Satz "HTTP 404. Server Not Found.", oder "Die angeforderte URL wurde auf diesem Server nicht gefunden". 404 ist hierbei ein HTTP-Statuscode, der vom Server zurückgegeben wird, wenn eine URL nicht auffindbar ist.
Überprüfe die 404-Seite deiner Website
Beim Aufrufen einer Seite, die nicht auffindbar ist, wirst du automatisch auf eine 404-Seite geführt. Wie deine 404-Seite aussieht, kannst du ganz einfach überprüfen. Gib dazu die URL deiner Website in die Browsersuchzeile ein und ergänze /123 - gehe dann auf Enter und lass dir deine 404-Seite anzeigen. Bei meiner Website würde der Link folgendermaßen aussehen: https://mariasquarra.de/123
Wenn du das Divi Theme nutzt, erscheint eine Seite mit Menü und der Wortlaut: "Keine Ergebnisse gefunden. Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden."
Warum du eine individuelle 404-Seite erstellen solltest
Stell dir vor, jemand hat den Link eines deiner Websitebeiträge gespeichert und versucht, diesen aufzurufen. Statt des Beitrags wird allerdings eine schmucklose Seite angezeigt mit dem 404-Hinweis, dass die gesuchte Seite nicht existiert. Da es keine weiteren Verweise gibt, springt die vormals interessierte Person schnell wieder von deiner Website ab.
Eine 404-Seite wird angezeigt, wenn:
sich jemand beim Eingeben der URL deiner Website vertippt oder
eine Seite deiner Website aufgerufen wird, die nicht mehr existiert,
Inhalte einer Website auf eine andere URL gelegt wurden und keine Weiterleitung eingerichtet wurde,
die URL-Struktur einer Website verändert, aber die Verlinkungen nicht aktualisiert wurden,
die Verbindung zum zuständigen Webserver vorübergehend unterbrochen wurde oder
bei einem Umzug einer Website nicht alle URLs auf die neue URL weitergeleitet wurden.
In all diesen Fällen kannst du mit einer 404-Seite Abhilfe schaffen und den Besucher:innen Alternativen bieten. Denn oft bleibt es lange Zeit unbemerkt, wenn Links ins Leere laufen. Wenn du stattdessen eine individuelle 404-Seite anbietest, die den Usern Verlinkungen zur Startseite, zum Blog und zu den Angeboten zeigt, kannst du die Absprungrate herabsenken. Statt sich sofort von deiner Website zu verabschieden, werden die Besucher:innen sich zu weiteren Inhalten durchklicken, um die ursprünglich gesuchte Seite wiederzufinden. Dadurch hältst du deine Besucher:innen auf deiner Website und sendest ein positives Signal an die Crawler von Google.
So legst du eine individuelle 404-Seite in Divi an
Mit dem Theme Builder von Divi ist es relativ einfach, eine individuelle 404-Seite zu erstellen. Gehe dazu im Dashboard links unten zum Reiter "Divi" und klicke dort auf "Theme Builder". Es öffnet sich eine Oberfläche mit verschiedenen Boxen. Klicke auf "Neue Vorlage hinzufügen".
Neue Vorlage im Divi Theme Builder hinzufügen
Es öffnet sich daraufhin ein Drop-down-Menü. Klicke dort nach dem Scrollen nach unten auf "404-Seite".
Im Drop-Down-Menü ganz unten auf 404-Seite klicken
Jetzt öffnet sich eine neue Box, die dir mehrere Möglichkeiten bietet. Wenn du eine 404-Seite ohne Header und Footer haben möchtest, klicke hier einfach nur auf das Eye-Icon bei "Benutzerdefinierter Körper". Damit deaktivierst du den benutzerdefinierten Header und/oder den benutzerdefinierten Footer. Du kannst aber auch einfach den Header und den Footer aktivieren. Es werden dann der Header und der Footer wie auf deiner Website angezeigt.
Aktivierung der verschiedenen 404-Seitenbereiche durch Klicken auf das Eye-Icon
Viele deaktivieren hier den Header und den Footer. Auf meiner 404-Seite habe ich mich dafür entschieden, beide zu aktivieren, um den Usern mehrere Möglichkeiten zur Orientierung zu bieten.
Ausschnitt meiner 404-Seite mit Headermenü
Den Inhalt der 404-Seite erstellen
Klicke dazu auf "Benutzerdefinierten Körper" und dann auf "Benutzerdefinierten Körper erstellen". Es öffnet sich eine leere Divi-Seite, die du nach deinen Vorstellungen gestalten kannst. Ganz oben sollte gleich klar sein, dass die Besucher:innen sich auf einer anderen Seite befindet als die gesuchte. Mit einem Titel in Schriftgröße H1 wie zum Beispiel "Ups, da ist etwas schief gelaufen" oder "Der gesuchte Inhalt ist nicht verfügbar" machst du dies direkt deutlich. Darunter kannst du einen erläuternden Text einfügen.
Der Headerbereich deiner individuellen 404-Seite
Wenn du das Design des Headers dem deiner Website anpasst, wissen die User:innen gleich beim Aufrufen der Seite, dass sie sich auf der richtigen Website befinden. Man kann hier natürlich auch eines der vielen lustigen Grafiken verwenden, die im Netz angeboten werden. Wenn es passt, macht auch ein Wortspiel Sinn, je nachdem, was mit deinem Branding am besten harmoniert. Wenn du eine vorgefertigte Divi-Vorlage nehmen möchtest, wirst du im Divi Marketplace fündig.
Der Seiteninhalt deiner 404-Seite
Im Anschluss lassen sich verschiedene Spalten mit Bild und Text oder dem Modul "Infotext" ergänzen, die auf die wichtigsten Bereiche verlinken, wie zum Beispiel die Startseite, den Blog, die Shopseite, den Newsletter oder die Angebotsseite. Darüber hinaus kannst du eine Suchfunktion einfügen. Diese ermöglicht es den Besucher:innen, ganz konkret nach dem gewünschten Begriff zu suchen.
Der Footer der 404-Seite
Wenn du den Footer deiner Website auf der 404-Seite ausblendest, solltest du ganz unten auf der 404-Seite noch auf das Impressum und die Datenschutzerklärung verlinken.
So speicherst du deine individuelle 404-Seite
Sobald der Aufbau deiner 404-Seite abgeschlossen ist, gehe auf das violette Kreissymbol unten in der Mitte und klicke rechts unten auf den hellgrünen Speichern-Button. Dann klicke auf das kleine x rechts oben in der violetten Leiste. Du kommst jetzt zurück in den Divi Theme Builder. Klicke dort oben links auf den hellgrünen Button "Änderungen speichern".
Teste deine neue 404-Seite
Probiere danach im Frontend aus, ob deine neue 404-Seite funktioniert. Gib dazu deine URL im Browser ein und ergänze mit /123. Jetzt öffnet sich deine individuell designte 404-Seite. Wenn dir alles gefällt, musst du nichts weiter tun. Solltest du jetzt oder in Zukunft noch etwas ändern wollen, gehe zurück in den Theme Builder und klicke auf den kleinen Stift neben "Benutzerdefinierter Körper". So kommst du direkt zurück ins Backend deiner 404-Seite und kannst die Inhalte weiter bearbeiten. Wenn du fertig bist, klicke wieder auf den violetten Kreis unten auf der Seite, dann auf "Speichern" rechts unten, dann rechts oben auf das kleine x und zum Schluss im Theme Builder auf "Änderungen speichern".
Fazit
Es kann immer wieder vorkommen, dass jemand eine URL deiner Website aufruft und nicht das Gewünschte vorfindet. Daher ist es vorteilhaft, eine individuelle 404-Seite anzulegen, die statt einer leeren Seite mit einem 404-Verweis angezeigt wird. Eine individuelle 404-Seite ist benutzerfreundlich, senkt die Absprungrate und hilft den Besucher:innen, das Gewünschte am Ende doch noch zu finden. Auf diese Weise sendest du auch mit einer 404-Fehlerseite positive Signale an Google.
Das Headerbild des Beitrags stammt von Markus Thoenen, alle weiteren Bilder sind Screenshots meiner eigenen Website. Das Foto auf dem Screenshot der 404-Seite stammt von Kerkezz.
Jeder kennt diese Situationen, die einem alles abverlangen. Manchmal kommen sie überraschend, manchmal wissen wir schon vorher, dass es nicht einfach sein wird. Oder wir beginnen eine Aufgabe und merken erst dann, welche Herausforderungen diese Aufgabe mit sich bringt und dass wir - vielleicht - ein wenig mehr geben sollten als erwartet.
Was bedeutet es, einer Herausforderung zu begegnen?
Das dürfte für jede:n anders aussehen. Während es der einen Person leicht fällt, ein künstlerisch ansprechendes Bild zu malen oder ein Instrument zu erlernen, fällt es anderen Menschen schwer. Die gleiche Aufgabe wird zu einer Herausforderung.
In meinem Leben habe ich vielen, zum Teil sehr unterschiedlichen Herausforderungen gegenüber gestanden. Schon oft habe ich den Satz gehört: "Wie du es nur schaffst, A und B unter einen Hut zu bekommen.", oder "Hut ab, wie du das alles trotz der Schwierigkeiten X und Y meisterst.", oder "Du bist eine Kämpferin." Den letzten Satz habe ich lange hinterfragt, denn ich habe es nie so empfunden, aber es stimmt. Wenn mir eine Sache wichtig ist, dann bleibe ich am Ball, gebe nicht auf, beiße mich durch, egal wie lange es dauert oder wie schwierig die Aufgabe zu sein scheint.
Der Anspruch, mehr zu geben
Als Studentin hatte ich den Anspruch, Perfektionismus in allen Dingen walten zu lassen, also immer ein wenig mehr zu geben, als es nötig ist. Das ist schon eine Herausforderung für sich. So versuchte ich, alles perfekt durchzuplanen und musste feststellen, dass immer etwas Unerwartetes dazwischen kam, um nur ein Beispiel zu nennen. Mit den Jahren begann ich, mich vom Anspruch des Perfektionismus zu lösen im Bewusstsein der Erfahrung der Unmöglichkeit, diesem Anspruch dauerhaft und in allen Lebensbereichen gerecht zu werden.
Abschied vom Perfektionismus
Wenn ich auf die letzten 14 Jahre zurückblicke, in denen ich als alleinerziehende Mutter meine drei Kinder groß gezogen und gleichzeitig versucht habe, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, da erledigte ich vieles im Flug, manches nebenbei und das meiste unperfekt. In der Zeit konnte ich die einstmals hohen Ansprüche an mich selbst nur in einem einzigen Punkt ausleben: in dem Versuch, alles zu schaffen, alles irgendwie einigermaßen unter einen Hut zu bekommen. Ohne dass die Kinder leiden, ohne dass der Beruf zu kurz kommt oder andere Aspekte des Lebens. Ein paar Dinge sind in der Zeit dann doch zu kurz gekommen: Zeit für mich, Zeit für Entspannung, Zeit für Freunde, Reisen an ferne Orte und einiges mehr.
Lernen, weniger zu geben
Und so durfte ich lernen, bei vielen Aufgaben immer ein bisschen weniger zu geben als erwartet, damit der Alltag rund läuft, ich ein wenig Zeit für mich rausschinden konnte und meine Energieressourcen nicht zu schnell leer wurden. Ich durfte lernen, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten in Kindergarten und Schule nicht gleich „Hier“ zu rufen, wenn es um das Verteilen neuer Aufgaben ging.
Nicht gleich zu springen, wenn jemand - meist kurzfristig - um Unterstützung bat („Kannst du mal schnell einen Kuchen für die Weihnachtsfeier backen?“), sondern zu überlegen, wer sonst noch die Aufgabe übernehmen könnte. Die Dinge, die zu erledigen waren, nicht in höchster Perfektion auszuüben. Stattdessen die Dinge so zu tun, dass das Leben mit drei Kindern rund lief und gut funktionierte.
Der Schritt in die Selbständigkeit
Als mein ältester Sohn von zu Hause auszog, waren auch die beiden jüngeren Kinder aus dem Gröbsten raus und ich hatte insgesamt ein wenig mehr Zeit zur Verfügung. Kurze Zeit nach seinem Auszug begann ich, meine jetzige Selbständigkeit zu planen. Hier habe ich vor dem Start größte Sorgfalt walten lassen, bis ich mir im Klaren darüber geworden war, was ich machen möchte, wo meine Stärken liegen und wie sich eine Selbständigkeit profitabel umsetzen ließe.
Beim Verfassen meines sehr umfangreichen Businessplans überließ ich nichts dem Zufall. Zusätzlich habe ich zwei Weiterbildungen durchlaufen, um mein berufliches Portfolio aufzupolieren und ein gutes Fundament für mein digitales Business zu schaffen.
Herausforderungen? Fantastisch!
Als ich dann in die Selbständigkeit gestartet war, begegneten mir immer wieder Situationen mit neuen, unerwarteten Herausforderungen vielfältiger Art. Übrigens eine Sache, die ich sehr liebe. Herausforderungen stacheln mich an, die bestmögliche Lösung und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Was dabei unabdingbar ist: der Anspruch, immer auf dem neuesten Kenntnisstand zu sein, mit dem Stand der Technik zu gehen, sich gedanklich immer wieder neu zu orientieren und sich neuen Entwicklungen zu öffnen. Als Scannerpersönlichkeit gehe ich darin vollständig auf und muss ich mich manchmal sogar bremsen.
Perfektionismus ist langweilig
Um noch einmal auf den Perfektionismus zurückzukommen: Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es keinen dauerhaften Perfektionismus geben kann. Denn sobald scheinbar ein „perfekter“ Status Quo erreicht ist, entwickeln sich Umstände, Situationen, Menschen und Dinge weiter. Was einmal als perfekt galt, wird dann obsolet, langweilig und verliert zumindest an Aktualität.
Hier gebe ich gerne ein wenig mehr als erwartet
Ein bisschen mehr zu geben, darunter verstehe ich heute für mich, nicht stehen zu bleiben, sich ständig weiterzuentwickeln, Fehlern einen Raum zu geben, aus ihnen neue Erkenntnisse zu gewinnen und neue Wege zu entwickeln.
Sich auf das Unerwartete und Unperfekte einzulassen und das Beste daraus zu schaffen. Um die Ecke zu denken und offen zu bleiben. Solange ich das ausleben kann, gebe ich bei Herausforderungen und auch in anderen Situationen gerne ein wenig mehr als erwartet.
Nachbemerkung:
Von der Herausforderung, diesen Beitrag zu schreiben
Ausgangspunkt für dieses Thema war ein Impulsthema von Anna Koschinski während ihrer Blognacht, die sie seit dem zweiten Lockdown einmal im Monat veranstaltet. Bei diesem Impulsthema sollte es darum gehen, bei welcher Aufgabe der/die Autor:in immer ein wenig mehr gibt als erwartet.
Bisher hatte ich die Blognacht für das Schreiben von Businessthemen genutzt. Dieses Mal wollte ich es einmal mit dem Impulsthema versuchen.
Das Thema, bei welcher Aufgabe ich mehr gebe als erwartet, warf bei mir zunächst ein paar Fragen auf: Ist dieses Thema nicht zu persönlich für mein Corporate Blog? Teile ich zu viele private Dinge? Was ist es denn, wo ich immer ein wenig mehr gebe als erwartet?
Ich entschied mich, die Herausforderung anzunehmen und den Artikel zu verfassen. Dabei persönlich, aber nicht privat zu schreiben. Es fällt mir noch schwer, mich als Person zu zeigen in der Online-Welt, ohne zu viel von mir preiszugeben. Aber es ist wichtig, um den Besucher:innen meiner Website als Person greifbar zu werden. Und eine Gratwanderung. Danke, liebe Anna, für diesen herausfordernden Schreibimpuls.
Vielleicht auch interessant
Das Thema, das der Titel dieses Textes vorgibt, ist ein Impuls von Anna Koschinski für die letzte Blognacht des Jahres 2021. Anna lädt einmal im Monat zur #Blognacht ein, um online gemeinsam mit verschiedenen Teilnehmer:innnen an einem von ihr vorgeschlagenen Impulsthema oder eigenen, mitgebrachten Themen zu schreiben.
Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, lies gerne den Beitrag "Marias Fun Facts"
Nicht erst im Cyber Security Month flattern ständig neue Meldungen und Tipps auf den Bildschirm, mit welchen neuen Gefahren, Data-Sicherheitslecks und gefährlichen Hackermethoden in Zukunft gerechnet werden muss. Datensicherheit beginnt mit der Wahl eines sicheren Passworts. Viele sind sich allerdings nicht bewusst, wie leichtfertig sie ihre Passwörter auswählen und wie schnell ihre Konten oder Websites gehackt werden können. In meinem Beitrag erfährst du, wie du für deinen Blog ein sicheres Passwort auswählst und so den ersten Schritt zu einer sicheren Website machst.
Unsichere Passwörter an der Tagesordnung
Oft erlebe ich es bei meinen Kund:innen, dass sie sehr kurze Passwörter verwenden. Meist enthalten diese ein Wort, bestehend aus einem Großbuchstaben und mehreren kleinen Buchstaben, zwei bis drei Zahlen und ein Sonderzeichen. Auf den ersten Blick scheint eine solche Kombination den Anforderungen an ein sicheres Passwort Genüge zu leisten. Was viele nicht wissen: Passwörter, die aus Wörtern bestehen, werden in Sekundenschnelle geknackt.
Den Einwand, dass die eigene Website ja nicht so bekannt sei und deshalb nicht so leicht gehackt werde, muss ich auch entkräften. Denn heute werden Websites - unabhängig von ihrer Größe - von Crawlern nach unsicheren Passwörtern abgesucht - und denen ist es egal, wie bekannt oder unbekannt, klein oder groß eine Website ist.
Ein weiterer Fehler ist es, wenn man für alle Zugänge das gleiche Passwort verwendet. Wenn dann nur eines geknackt worden ist, kann der Eindringling in allen Accounts und Konten sein Unwesen treiben.
10 Tipps für ein sicheres Passwort
Ein sicheres Passwort ist für die Absicherung einer Website absolut notwendig. Auf die gleiche Weise, wie du deine Website absicherst, solltest du aber auch alle anderen Accounts, Konten oder Zugänge absichern, die du verwaltest. Deine Passwörter sollten dabei folgenden Kriterien genügen:
Das Passwort sollte mindestens 15, besser noch 20 oder mehr Zeichen enthalten.
Die Zeichen sollten aus Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen bestehen.
Verwende für die Passwörter weder ein Wort noch deinen Namen.
Auch auf die Verwendung eines Geburtsdatums oder einer Kombination der Geburtsdaten sollte verzichtet werden.
Einfach zu erratende Zahlenfolgen wie zum Beispiel 123457 sind ebenfalls ungeeignet.
Jeder Zugang, jeder Account, jeder Admin, Redakteur oder Autor einer Website sollte über ein anderes Passwort verfügen.
Häufig wird eine Multi-Faktor-Authentifizierung empfohlen.
Passwörter sollten in einem Passwortmanager verwaltet werden.
Das jeweilige Passwort sollte für Außenstehende wie eine Zufallskombination aussehen und schwer zu merken und zu erraten sein.
Wähle trotz der genannten Anforderungen ein Passwort, das du dir leicht merken kannst, indem du zum Beispiel die Anfangsbuchstaben der Wörter eines Songs verwendest.
Checkliste "Sicheres Passwort" für dein Blog oder deine Website
Die Vorteile eines Passwortmanagers
Beliebte Passwortmanager sind LastPass, KeePass, 1Password, NordPass, Dashlane und einige mehr. Ein Passwortmanager ist ein intelligentes und sicheres Programm, das mit Hilfe von Algorithmen sichere Passwörter generiert und abspeichert. Diese Passwörter können in unterschiedlicher Länge unter Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und einigen Sonderzeichen erstellt werden.
Viele hilfreiche Funktionen
Darüber hinaus speichert ein Passwortmanager Zugangsdaten zu Accounts und erleichtert durch die automatische Ausfüllfunktion das Einloggen, zum Beispiel in deine E-Mail-Konten, Social-Media-Konten oder deinen Admin-Account bei deiner WordPress Website. Wichtige Informationen lassen sich als sichere Notizen ebenfalls abspeichern. Die Passwörter, sensible Notizen und Anmeldedaten legt das Programm in einer sicheren, SSL-verschlüsselten Datenbank ab.
Ein Passwortmanager kann auch zur sicheren Weitergabe von Zugangsdaten verwendet werden. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein:e zusätzliche:r Administrator:in oder Redakteur:in einen Zugriff auf das Backend deines Blogs / deiner Website oder eines Tools erhalten soll.
Ganz wichtig: das Master-Kennwort
Der Zugang zum Passwortmanager erfolgt über ein einziges Master-Kennwort. Dieses solltest du dir aber unbedingt merken. Gleichzeitig solltest du sicherstellen, dass Unbefugte keinen Zugang zu deinem Master-Kennwort erhalten, das sie andernfalls den vollen Zugriff auf alle im Passwortmanager hinterlegten Konten erhalten.
Weitere Möglichkeiten, Blog und Website abzusichern
Bevor du also generell darüber nachdenkst, wie du deine Website mit Plugins absicherst, beginne mit der Auswahl des richtigen Passworts. Weitere Möglichkeiten bieten bestimmte Plugins, verschiedene Einstellungen für Benutzer und andere Faktoren, die die Sicherheit deiner Website oder deines Blogs gewährleisten.
In den Einstellungen solltest du unter dem Reiter Benutzer sicher stellen, dass sich neue Benutzer nur als Abonnenten registrieren können. Dies senkt die Gefahr, dass bei einem unzulässigen Hinzufügen neuer Benutzer diese den vollen Zugriff auf deine Website erhalten.
Zu den Sicherheitsmaßnahmen beim Login gehört zum Beispiel, dass man nicht seinen eigenen Klarnamen als Benutzernamen wählen sollte, weil sich dieser von Hackern bzw. Crawlern leicht auslesen lässt. Schutz gegen Spam bieten Plugins, mit denen zumindest teilweise Spam bei Kommentaren unterbunden werden kann.
Nicht zu vergessen die regelmäßigen Updates aller technischen Funktionen wie Plugins, das Theme, die WordPress-Version und einiges mehr. Mit einem regelmäßigen Update aller Funktionen verhinderst du, dass Hacker zum Beispiel über veraltete Plugins auf deine Website zugreifen können. Wenn du hierzu mehr erfahren möchtest, empfehle ich dir meinen Blogartikel "Die 9 Schritte einer Website-Wartung".
Fazit
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Blog oder die Website sicher zu gestalten. Aber all diese Maßnahmen bringen nichts, solange ein einfaches und damit unsicheres Passwort verwendet wird, über das Hacker und Crawler wie durch eine offene Tür in den Adminbereich der eigenen Website gelangen können.
Unterstützend kann man einen Passwortmanager verwenden, um die Vielzahl an Passwörtern, die mit der Zeit anfallen, zu verwalten und um sichere Passwörter generieren zu lassen. Wenn du meine Tipps beachtest, hast du den ersten wichtigen Schritt in Richtung Website-Sicherheit getan.