Viele scheuen sich aus ganz unterschiedlichen Gründen, mit dem Bloggen zu starten. Einer der Gründe hat mit der Technik zu tun. Fragst du dich, wie du als Anfänger:in einen Blog erstellen kannst? In diesem Artikel erhältst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der du auf einfache Weise die WordPress-Technik meisterst und mit dem Bloggen starten kannst.
[Der Artikel wurde am 08.01.2025 aktualisiert.]
Die ultimative Anleitung für Anfänger
Ganz ehrlich, die ersten Schritte mit WordPress fielen mir nicht leicht. Ich musste mich richtig reinfuchsen in die Materie. Dank einer guten Ausbildung wusste ich, was zu tun war. Aber es gehört auch ein wenig Ausdauer dazu und der Wille, die eigene Website selbst zu erstellen und zu gestalten, wenn man erfolgreich sein will.
Was gehört zur Technik? Die wesentlichen Schritte für die Erstellung eines Blogs innerhalb einer Website sind:
die Auswahl einer Domain und des Hosters
das Einrichten der Website, sofern noch nicht vorhanden
Bereits die ersten Schritte beim Erstellen eines Blogs klingen zwar nach sehr viel Technik. Aber eigentlich ist es ganz einfach, wenn man weiß, was genau man machen muss. Wenn du noch keine Website hast, benötigst du zuerst einen Hoster und eine Domain. Der Hoster bietet dir den Speicherplatz für deine zukünftige Website. Um eine Website einzurichten zu können, musst du im nächsten Schritt eine Domain bei deinem Hoster reservieren und buchen.
Die Wahl des Hosters
Als Hoster empfehle ich all-inkl oder Raidboxes. All-inkl verfügt über ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Raidboxes ist zwar teurer als andere Hoster, bietet aber einen exzellenten Service und ein paar Features wie eine sehr gute Ladezeit und Sicherheitsfeatures, die man bei anderen Hostern nicht findet. Die Einrichtung deiner WordPress-Website gestaltet sich bei beiden Hostern sehr einfach.
Die Wahl einer Domain
Solange du noch nicht weißt, wie du deine Website oder deinen Blog nennen möchtest, wähle als Domain am besten deinen eigenen Namen. Das sieht dann zum Beispiel so aus: vorname-name.de oder vornamename.de oder name.de. Reserviere dir neben der .de-Domain gleich auch eine .com-Domain.
Alles noch unklar?
Falls du das als verwirrend empfinden solltest, gebe ich dir hier ein Bild an die Hand: Der Hoster bietet dir den Speicherplatz für deine Website. Du kannst dies mit einem Grundstück vergleichen, auf dem du dein Haus, in diesem Fall deine Website baust. Am Klingelschild steht dein Name, hier deine URL. Sie ist das, was man auch als Domain bezeichnet. Unter deiner URL (name.de) kann man deine Website später im Browser eingeben und in der Google- oder Bing-Suche finden.
Wie geht es weiter?
Zur Einrichtung einer neuen Website gehören noch weitere Schritte wie die Installation von WordPress, die Einrichtung des Themes und das Erstellen eines Layouts, die Installation und Einrichtung von Plugins und die Absicherung deines Blogs beziehungsweise deiner Website. Wenn du hierbei Unterstützung benötigst, helfe ich dir gerne weiter. In diesem Artikel geht es zunächst um die technische Einrichtung eines Blogs und welche grundlegenden Einstellungen zu beachten sind.
Sobald deine WordPress-Seite aufgesetzt wurde und die wichtigsten Einstellungen vorgenommen wurden, kannst du damit starten, deinen Blog einzurichten. Dazu gehören die folgenden Schritte:
Blogseite festlegen
Editor auswählen
Permalink gestalten
Kategorien einrichten
1. Die Blogseite festlegen
Zunächst gilt es festzulegen, auf welcher Seite du deine Blogartikel anzeigen lassen möchtest. Hierfür gibt es drei unterschiedliche Varianten.
Ursprünglich wurde WordPress speziell für Blogs konfiguriert. Daher ist WordPress standardmäßig so eingestellt, dass die Startseite, auch Homepage genannt, die Blogartikel anzeigt (Variante 1).
Wenn du das ändern möchtest, gehst du im Backend auf Einstellungen -> Lesen. Bei "Deine Homepage zeigt" klickst du "eine statische Seite" an. Bei einem Klick in das Feld neben "Homepage" werden dir alle verfügbaren Seiten angezeigt. Hier klickst du deine Startseite an, die hier im Bild zum Beispiel "Home" oder "Start" genannt wird. Bei "Beitragsseite" wählst du die Seite aus, wo dein Blog ausgespielt werden soll, also zum Beispiel "Blog" (Variante 2). Danach klickst du auf "Speichern".
Wenn du einen Page Builder verwendest und auf der Blogseite mehrere unterschiedliche Module verwendest, kannst du hier einfach "Auswählen" stehen lassen, weil sonst das Layout der Blogübersichtsseite und damit der Seitenaufbau aufgehoben wird.
Mehrere Gestaltungsmöglichkeiten
Oft wird die Startseite einer Website als statische Seite festgelegt. Die Blogartikel werden dann auf einer anderen Seite ausgespielt, die häufig "Blog", manchmal "Ressourcen" oder auch "Content Hub" genannt wird, je nachdem, ob nur Artikel oder auch Videos, Podcasts, Tutorials und weitere Inhalte angeboten werden.
Wenn du auf meine Startseite gehst, wirst du feststellen, dass sowohl dort als auch auf meiner Blogseite Blogartikel angezeigt werden. Dies ist die dritte Variante, Blogartikel darzustellen, die mit einem Page Builder wie Divi ermöglicht wird. Hier kannst du deine Blogartikel mit Hilfe des Blogmoduls auf jeder Seite ausspielen lassen. Sobald du dieses Blogmodul auf einer Seite einfügst, wird es deine Blogartikel anzeigen.
Diese Variante bietet dir viele Gestaltungsmöglichkeiten auf deiner Blogseite. Hier kannst du jetzt auch noch Videos, Call-To-Action-Buttons, Texte, Bilder und vieles mehr zusätzlich einbauen und deine Blogseite noch interessanter gestalten.
Mit dem Bloggen starten
Sobald du die Blogseite festgelegt hast, kannst du theoretisch direkt mit dem Schreiben eines Blogartikels loslegen. Doch zuvor sollte geklärt werden, welchen Editor du verwenden möchtest. Dazu klickst du im Backend in der langen Menüleiste links auf Beiträge und dann auf "Erstellen". Es öffnet sich eine neue Seite, die zunächst wie folgt aussieht:
Im Bereich "Titel hier eingeben" gibst du die Überschrift deines Artikels ein. Im nächsten Schritt geht es um die Wahl des Editors. Auch wenn hier der violette Button des Divi Builders so schön prägnant wirkt, empfehle ich dir hier, den Standard-Editor (grauer Button) zu wählen.
2. Die Wahl des Editors
Ein Editor bietet dir quasi die Schreibfläche für deinen Beitrag. Du kannst dabei wählen zwischen dem Textmodul eines Page Builders, dem Gutenberg-Editor oder dem klassischen Editor. Letzteren muss man per Plugin installieren. Auch der Gutenberg-Editor, der jetzt der Standard-Editor jeder WordPress-Website ist, kann durch Plugins erweitert werden. So lassen sich zum Beispiel mit dem Plugin Genesis Blocks die Voreinstellungen des Standard-Editors durch weitere Funktionen erweitern. Es gibt eine Vielzahl weiterer Plugins für Blogger:innen, die ich in einem weiteren Artikel vorstellen werde.
a) Der Classic Editor
Wenn du ganz neu mit dem Bloggen startest und noch sehr wenig Erfahrung mit WordPress hast, empfehle ich dir, ein Plugin für den klassischen Editor zu installieren, wie zum Beispiel das Plugin "Classic Editor", das dir eine einfach zu bedienende Oberfläche ermöglicht:
Den Button "Den Divi Builder verwenden" kannst du auch hier ignorieren. Rechts oben über dem Schreibbereich siehst du zwei Reiter: einmal mit der Einstellung "Visuell" und einmal mit der Einstellung "Text".
WICHTIG:
Bevor du mit dem Schreiben deines Blogartikels beginnst, klicke auf "Visuell". Sobald du deinen Blogartikel fertiggestellt hast, klicke auf "Text", so dass die HTML-Ansicht des Textes angezeigt wird. Erst jetzt klicke auf "Speichern" und später auf "Aktualisieren". Diese Vorgehensweise im Classic Editor ist wichtig, damit der Blogartikel einwandfrei abgespeichert werden kann.
b) Der Gutenberg-Editor
Standardmäßig hat WordPress den Gutenberg-Editor eingeführt, der inzwischen der Standard-Editor von WordPress-Beiträgen ist und auch Block-Editor genannt wird. Dieser Editor hat sich zu einem mächtigen Tool entwickelt, mit dem man nicht nur Beiträge erstellen, sondern sogar ganze Seiten gestalten kann. Er ermöglicht sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten und ist eher für Fortgeschrittene gedacht.
Wenn deine WordPress-Website mit Divi aufgebaut wurde, wirst du beim Erstellen eines neuen Beitrags gefragt, ob du den Divi Builder oder den Standardeditor verwenden möchtest. Vorausgesetzt, du möchtest mit dem Gutenberg-Editor deinen Beitrag erstellen, solltest du an dieser Stelle den Standardeditor auswählen und den entsprechenden Button anklicken.
c) Das Textmodul deines Page Builders
Wenn du für das Schreiben deiner Blogartikel den Divi Builder verwenden möchtest, erhältst du andere Möglichkeiten. Obwohl der Divi Builder für einen Seitenaufbau viele nützliche Funktionen bietet, bleibt für das Bloggen lediglich das Textmodul. Dieses lässt sich zwar durch Plugins und vorgefertigte Layouts in seinen Designmöglichkeiten erweitern, aber es bietet nicht die Freiheit des unbegrenzten Schreibens, wie das bei den oben beschriebenen Editoren möglich ist.
Der Unterschied zwischen Textmodul und Blogmodul
Das Textmodul sollte allerdings nicht mit dem Blogmodul verwechselt werden. Das Textmodul dient zum Schreiben von Texten, das Blogmodul dient dazu, die veröffentlichten Texte auf der Seite, wo es eingesetzt wird, im Teaserformat auszuspielen.
Besonders dann, wenn du einen längeren Text veröffentlichen möchtest, kommst du mit dem Textmodul schnell an Grenzen. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als den Artikel auf mehrere Textmodule zu verteilen. Bei mehreren Korrekturrunden und Überarbeitungen wird die Arbeit dadurch sehr umständlich. Zusätzlich kann es passieren, dass dann die Abstände zwischen den Textmodulen noch in den Designeinstellungen mühselig angepasst werden müssen.
Daher sind für den Start in das Bloggen der klassische Editor und für fortgeschrittene Blogger:innen der Standard-Editor (Gutenberg-Editor) vorzuziehen.
Der Text ist geschrieben - und was ist mit SEO?
Wenn du einen Blogartikel schreibst, empfehle ich dir, deinen Text nicht einfach herunterzuschreiben und ein paar Absätze einzubauen. Ein unstrukturierter Text ist auf dem Bildschirm - und erst recht auf den kleinen Bildschirmen von mobilen Geräten - nur schwer zu lesen. Schnell entsteht auf diese Weise eine Textwüste, die die Leser:innen innerhalb von Sekunden wieder abspringen lässt. Anders als beim Lesen von Printmedien braucht das Auge am Bildschirm Marken, an denen es sich festhalten kann.
Die Struktur eines SEO-Textes
Darüber hinaus kann man schon jetzt etwas für die Suchmaschinenoptimierung tun. Das geschieht zum Beispiel durch die Strukturierung mit einer H-Überschriftenhierarchie. Die Überschriften sollten die die wichtigsten Keywords oder Begriffe enthalten, die zur Begriffswolke des Keywords gehören. Zusätzlich gibt man durch das Hervorheben bestimmter Begriffe und Textpassagen den Suchmaschinen die richtigen Begriffe an die Hand. Hervorhebungen lassen sich durch Fettungen, Listen und Absätze erreichen. Diese Vorgehensweise erleichtert zudem das Lesen und damit das Erfassen des Textes.
Die Überschriftengrößen von H1 bis H6
Die Überschriften lassen sich in verschiedene Größen von H1 bis H6 unterteilen. H1 ist der ersten Überschrift eines Artikels vorenthalten und kommt mit seiner großen Schrift nur einmal im Text vor. Die H1-Überschrift sollte das wichtigste Keyword enthalten. Außerdem sollte sich dieses Keyword im ersten Absatz, also dem Teasertext, und später auch in der Meta Description und im Title Tag wiederfinden. Warum das so ist, erkläre ich in einem weiteren Artikel
H2 kann für alle weiteren Überschriften gewählt werden. Sie ist etwas kleiner als die H1-Überschrift. Man kann sie auch für die Unterüberschrift verwenden und alle weiteren Überschriften in der noch kleineren H3-Überschrift halten. Es gibt noch die Überschriftengrößen H4, H5 und H6, die aber eher selten Verwendung finden. Man kann diese für weitere Unterpunkte im Fließtext verwenden.
Die korrekte Reihenfolge beachten
Wichtig bei Verwendung dieser H-Überschriftenhierarchie ist, dass die Reihenfolgeimmer korrekt gewahrt bleibt. Man startet mit einer H1, macht weiter mit der H2 und dann mit der H3, anschließend mit der H4 und so weiter. Später kann man auch wechseln, wenn es zum Beispiel um Unterthemen geht, aber man darf keine Zahl in der Reihenfolge auslassen.
Beispiel 1 für eine falsche Reihenfolge innerhalb der Überschriftenhierarchie sieht so aus: H1, H3, H4, H2. - Beispiel 2 zeigt eine Überschriftenhierarchie mit einer fehlenden H-Überschrift: H1, H2, H4, H4, H5. - Und hier noch ein Beispiel für eine korrekte Reihenfolge: H1, H2, H3, H3, H2, H3, H3, H4, H4, H4.
So baust du die Keywords ein
Wenn du häufig und viel schreibst, erübrigt sich fast die Frage nach den Keywords. Sobald du zu einem spezifischen Thema einen ausführlichen Beitrag in der Sprache deiner Leser:innen schreibst, enthält dieser Beitrag alle für das Thema wichtigen Suchbegriffe.
Wenn du eine eng definierte Zielgruppe ansprichst oder ein Nischenthema behandelst, empfiehlt es sich, solche Keywords auszusuchen, nach denen deine Zielkund:innen suchen. Anders gesagt, es kommt darauf an, die Suchintention deiner potentiellen Leser:innen anzusprechen. So macht es Sinn, alle Wörter rund um dieses Keyword in den Text einfließen zu lassen. Auf diese Weise deckst du automatisch auch verwandte Bereiche ab.
Weitere wichtige Einstellungen
Wenn du deinen Blogartikel geschrieben hast, kannst du im Backend des Blogartikels in der rechten Seitenleiste noch ein paar zusätzliche Einstellungen vornehmen. Zu den wichtigsten Einstellungen gehören neben dem
Permalink
der Textauszug,
die Kategorien,
das Beitragsbild und
die SERP-Texte.
3. Der Permalink
Was ist ein Permalink? Der Permalink ist der Teil des Links, der direkt auf deinen Blogtitel hinweist. Zusammen mit der URL deiner Website entsteht auf diese Weise ein dauerhafter Link. Vielleicht fragst du dich jetzt, was die Bezeichnung "URL" bedeutet? Eine URL setzt sich folgendermaßen zusammen: https://www.domain.de/themen/url/ und besteht aus den folgenden Komponenten:
https:// - das Übertragungsprotokoll, über das die Dateien im Internet übertragen werden
www - Bezeichnung der Subdomain für den Webserver
domain.de - die einmalig vergebene Domain, in meinem Fall mariasquarra.de
/themen/url/ - der Verzeichnispfad, wobei /themen/ bei sehr großen Websites häufig für eine bestimmte Kategorie steht. /url/ wäre hier der Permalink des Blogartikels
So stellst du im Backend deine Linkstruktur ein
Unter Einstellungen -> Permalinks kannst du im Backend den Aufbau deiner Linkstruktur festlegen. Es gibt hier die Möglichkeit, aus verschiedenen Einstellungen auszuwählen. Ich empfehle hier, die "Individuelle Struktur" zu wählen, weil du auf diese Weise den Permalink auf die wesentlichen Bestandteile reduzieren kannst. Datumsangaben oder Zahlen- und Ziffernfolgen sind ungünstig, da man sie sich schlecht merken kann und von den Crawlern von Google nicht korrekt ausgelesen werden können. Mit einem gut formulierten Permalink ermöglichst du schon bei der Wahl der URL, dass deine Artikel besser von den Suchmaschinen gefunden werden.
Wie du einen sprechenden Link erzeugst
Gehe zum Editor deines Blogartikels. Klicke zunächst in der Seitenleiste auf das kleine Dreieck neben "Permalink" unter dem Reiter "Beitrag". Es öffnet sich ein kleines Feld mit der Bezeichnung "URL-Titelform". Zunächst wird von WordPress an dieser Stelle eine Zeichen- oder Ziffernfolge angeboten. Später, nach dem ersten Speichern des Blogartikels, fügt WordPress automatisch deine Überschrift ein.
Der Permalink sollte als sprechender Link gestaltet werden. Das heißt, dieser Permalink enthält die Überschrift deines Blogartikels, die so angepasst wurde, dass der Browser die URL interpretieren kann. Zusätzlich kann der Permalink auch die Kategorie des Beitrags enthalten, in der er eingestellt wurde, wie oben bereits erklärt wurde.
Wenn du über ein bestimmtes Gebiet oder Thema schreibst, kannst du den Permalink direkt danach benennen. Aus der URL deiner Website und dem Permalink ergibt sich die URL des Blogartikels. Beispiel: name.de/thema/ Dies ist allerdings nicht besonders zu empfehlen, wenn du später noch weitere Artikel zu dem gleichen Thema veröffentlichen möchtest.
Wenn du eine längere Überschrift gewählt hast, kürze die Überschrift. Schreibe an erster Stelle das wichtigste Wort oder Keyword und ergänze weitere Bestandteile der Überschrift. Beispiel für eine längere Überschrift und den möglichen Permalink: "Wie du ganz einfach auf dem Balkon Radieschen züchten kannst" wird "Radieschen-zuechten-Balkon". Das Keyword ist hier Radieschen, dabei geht es hauptsächlich um das Züchten auf dem Balkon. Ein weiteres Beispiel ist dieser Text mit dem Titel "Blog erstellen leicht gemacht: Die ultimative Anleitung für Anfänger". Die URL-Titelform habe ich gekürzt auf "blog-erstellen".
Der Textauszug
Unter "Beitrag" rechts oben findest du in der rechten Seitenleiste den Punkt "Textauszug". Wenn du auf das kleine Dreieck klickst, öffnet sich ein Textfeld, in das du einen Teasertext oder eine kurze Zusammenfassung des Blogartikels einfügen kannst. Dieser Teasertext wird - je nach Art der Einstellungen - häufig auch auf der Blogübersichtsseite unter der Überschrift deines Artikels angezeigt.
Auf diese Weise kannst du die Neugier der Leser:innen wecken und ein erstes Bild vom Inhalt des Blogartikels vermitteln. Es ist günstig, auch hier die wichtigsten Begriffe des Beitrags unterzubringen.
Das Beitragsbild
Suche ein Beitragsbild aus, das inhaltlich zu deinem Text passt. Dieses Bild wird auf deiner Blogübersicht und beim Aufrufen deines Blogartikels gezeigt. Auch wenn du den Beitrag in den sozialen Medien teilst, erscheint das Foto als Vorschaubild. In manchen Fällen kann man die Anzeige des Blogbildes im Blogbeitrag ausschalten.
Mit Grafiktools wie zum Beispiel Canva kannst du die Größe des Bildes anpassen und bei Bedarf im Design anpassen. So kannst du Overlays gestalten oder Filter anwenden. Mein Tipp: Finde die Beitragsbildgröße deiner Website heraus, lege ein Design in Canva an, schneide in diesem Design das Beitragsbild zu und lade das Bild ausschließlich in dieser Größe auf deiner Website hoch. Mit zu großen Bildern auf der Website kann die Performance und damit die Geschwindigkeit der Website leiden.
Auch bei deinen Bildern kannst du etwas für die Suchmaschinenoptimierung tun. Ändere den Dateinamen des Bildes vor dem Hochladen in einen Namen um, der das Keyword oder den wichtigsten Begriff des Beitragstitels enthält.
Da die Crawler von Google noch keine Bilder, sondern nur Texte auslesen können, bietet es sich an, auch die Bildattribute mit den wichtigsten Begriffen auszufüllen. Auf diese Weise unterstützt du auch die Barrierefreiheit deiner Website. So kann die Beschriftung von Bildern von Screen Readern für Sehbehinderte ausgelesen werden. Die Beschriftung wird zum Beispiel auch dann angezeigt, wenn das Bild nicht korrekt geladen werden konnte.
Die SERP-Texte
Es gibt noch weitere Einstellungen und Maßnahmen, die in den Bereich Suchmaschinenoptimierung fallen. Dazu gehören die SERP-Texte (Titel, Meta Description), die mit Hilfe der SEO-Plugins Yoast SEO oder Rank Math umgesetzt werden. Auch die interne Linkstruktur spielt hier noch eine Rolle und vieles mehr. Schau dich gerne unter meinen Blogbeiträgen um, wenn du hierzu mehr erfahren möchtest.
4. Die Kategorie deines Blogartikels
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kategorien. Für den Anfang reicht es, Kategorien zu den wichtigsten Themen deiner Website zu erstellen. Wenn du einen Beitrag fertiggestellt hast, gehe in der rechten Seitenleiste unter "Beitrag" auf Kategorien und wähle eine passende Kategorie aus. Du kannst an dieser Stelle auch eine neue Kategorie hinzufügen. Auf diese Weise kann der Beitrag in der Suche deiner Website später leichter gefunden werden.
Kategorien lassen sich hierarchisch aufbauen. Beispiel Kochblog: Als übergeordnete Kategorien könnte man hier Kochen und Backen einrichten, als Unterkategorien zu Kochen die Kategorien Suppen, Hauptgerichte, Vorspeisen sowie zu Backen die Kategorien Torten, Plätzchen und Hefegebäck.
Wenn du in der rechten Seitenleiste auf Kategorien klickst, kannst du entweder eine vorhandene Kategorie anklicken oder eine neue Kategorie erstellen. Sobald du auf "Neue Kategorie erstellen" geklickt hast, öffnet sich ein Bereich, wo du einen neuen Kategorienamen und eine übergeordnete Kategorie auswählen kannst. Durch Klicken auf den Button "Neue Kategorie erstellen" schließt du den Vorgang ab. Ich empfehle, im Nachgang die Kategorien noch weiter zu bearbeiten unter Beiträge -> Kategorien im Backend und die Meta Description zu ergänzen.
Vorschau deines Blogbeitrags
Herzlichen Glückwunsch, dein Blogartikel ist fast fertig. Wenn du bis hierhin gekommen bist, kannst du dir über den Button "Vorschau" ganz oben deinen fertigen Blogartikel ansehen. Wenn du deinen Beitrag am Desktop schreibst, solltest du hier auf "Desktop" klicken. Manche Darstellungs- und Rechtschreibfehler fallen erst jetzt in der Vorschau auf und du kannst sie noch schnell korrigieren. Wenn du mit der Darstellung deines Beitrags zufrieden bist, kannst du jetzt auf "Veröffentlichen" klicken. Et voilá - dein Beitrag ist online gegangen.
Fazit
Wenn man einen Blog erstellen möchte, gibt es viele Dinge zu beachten. Als Anfänger:in im Bereich Bloggen und WordPress scheint die Technik und deren Umsetzung sehr schwierig zu sein. In diesem Blogartikel gebe ich dir eine kurze Anleitung an die Hand, mit der du auf leichte Weise die wichtigsten Schritte meistern, deinen Blog einrichten und den ersten Artikel schreiben kannst. Wie du die SERP-Texte erstellst, das erkläre ich im Beitrag
Vielleicht auch interessant
In meinem Artikel 12 Gründe für den Start eines Blogs erkläre ich dir, warum ein Corporate Blog auch Solopreneur:innen und VAs weiterbringt.
Das Beitragsfoto stammt von Vlada Karpovich (Pexels).
Wenn du Unterstützung bei der Blogtechnik oder für den Start deines Blogs benötigst, schreib mir gerne eine Mail oder buche gleich ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch.
Für alle Themen rund um deinen Blog habe ich einen Workshop für Anfänger:innen entwickelt. Trage dich gerne unverbindlich auf die Warteliste für den Blog-Workshop ein.
Bei dem Relaunch einer Autoren-Website sollte man nicht nur die Anforderungen an einen technischen Relaunch berücksichtigen. Wer mit seiner Autoren-Website Leser:innen anziehen und dauerhaft binden möchte, sollte ein paar Dinge bei der Konzeption und der Erstellung der Website beachten.
Anfang 2021 wandte sich eine Autorin an mich, weil sie ihr Buchmarketing vorantreiben wollte. Außerdem war sie mit ihrer alten Autoren-Website unzufrieden.
Als ich mir die Website anschaute, sah ich sofort, dass einige Funktionen, die für eine konvertierende Autorenseite wichtig sind, fehlten und die Gestaltung insgesamt nicht mehr modernen Designvorstellungen entsprach. Weil eine Website das Herzstück einer nachhaltigen Marketingstrategie ist, begannen wir mit der Neuausrichtung der Website.
Die Herausforderungen an die neue Autoren-Website waren:
Alle Bücher einzeln vorzustellen
Verlinkungen zu Amazon und anderen Plattformen herzustellen
Viele Kontaktmöglichkeiten einzurichten
Die Autorin gut zu präsentieren
Eine emotionale Verbindung zum Leser herzustellen
Newsletter-Marketing zu starten
Mit der Wahl des Page Builders von Divi Elegant Themes* wurde eine Webseite geschaffen, die zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit ausbaufähig ist. Dies bedeutet, dass auch in Zukunft neue Seiten, ein neues Design oder Layout und neue Seitenelemente jederzeit nach Wunsch und Bedarf neu eingebaut werden können.
Für das Layout ihrer Autorenseite entschied sich die Autorin für das vorgefertigteLayout “Author”, dass ich später durch neue Elemente erweiterte. Einige Elemente des Layouts habe ich entfernt oder verändert.
Die Seiten einer Autoren-Website
Eine Autoren-Website sollte aus den folgenden einzelnen Seiten bestehen:
Startseite mit einem Überblick
Über-mich-Seite
Bücher-Seite mit einer Übersicht über alle Bücher
Buchseiten für jedes Buch, um die Inhalte vorzustellen
Kontaktseite mit einem Kontaktformular
Impressum
Datenschutzerklärung
Für die Suchmaschinenoptimierung ist es günstig, wenn es zusätzlich eine Blogseite gäbe. Mit immer wieder neuen Inhalten schafft man es mit etwas Ausdauer, die eigene Website bei Google langsam aber stetig nach oben zu schieben.
Die Startseite
Die Startseite beginnt auf Wunsch der Autorin mit einem kurzen Begrüßungstext und einem großformatigen Foto der Autorin. Dieser Text wurde durch einen Kontaktbutton ergänzt, um die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme gleich beim Aufrufen der Website zu erleichtern. Alternativ könnte man hier direkt mit der Vorstellung der jüngsten Neuerscheinung beginnen und auf die Bücherseite verlinken.
Unter dem Begrüßungstext habe ich den Namen der Autorin mit einem Handlettering-Font umgesetzt, um eine persönliche Note zu kreieren. Dieser Aspekt wird noch durch das großformatige Foto der Autorin verstärkt. So weiß der Leser gleich, wen er vor sich hat. Fotos der Person schaffen Vertrauen und einen Wiedererkennungswert.
Der Abschnitt Bücher
Im nächsten Abschnitt auf der Startseite werden die wichtigsten Bücher vorgestellt. Zu jedem Buch gibt es einen Button, der auf die Seite “Bücher” verlinkt. Eine Grundregel guten Webdesigns besagt, dass die Leistungen sich im oberen Drittel der Seite befinden sollten. Dafür gibt es den Fachbegriff “above the fold”. Der Begriff leitet sich ab aus dem Printbereich von Tageszeitungen, wo es früher üblich war, dass die wichtigsten Infos auf der ersten Seite oben vor dem Falz erschienen und so in den Zeitungsauslagen sofort sichtbar wurden.
Ähnlich verfährt man auch mit der Startseite einer Autoren-Website. Es sind zwar auch andere Wege möglich, aber ich empfehle es weiterhin, gleich oben die wichtigsten Leistungen aufzuführen. So weiß der Besucher auf einen Blick, ob das Angebot passt oder nicht. Im Falle einer Autorenseite geht es natürlich nicht um Leistungen, sondern um die Persönlichkeit des Autors oder der Autorin und die wichtigsten Werke und Veröffentlichungen.
Der Über-mich-Abschnitt
Was natürlich auch auf die Startseite gehört, ist ein kurzer Abschnitt über die Autorin, in welchem sie sich kurz vorstellt. Dieser Text soll den Leser ansprechen und neugierig machen. Ganz wichtig ist, dass dieser Text nicht identisch sein sollte mit dem Text auf der Über-mich-Seite, um Duplicate Content zu vermeiden. Doppelter Content wird von Google abgestraft, so dass eine Website in den Suchergebnissen nach hinten rutschen kann.
Auch hier haben wir einen Button, der in diesem Fall direkt zur Über-mich-Seite führt. Dadurch wird den Besuchern der Website die Möglichkeit gegeben, sich an dieser Stelle sofort über die Autorin zu informieren. Der Abschnitt wird nachfolgend ergänzt durch ein hervorgehobenes Zitat.
Termine und Veranstaltungen
Nach dem Abschnitt mit dem Zitat folgt ein Abschnitt über Termine. Autoren stellen ihre Bücher zum Beispiel gerne während einer Lesung vor, deren Termine man an dieser Stelle veröffentlichen könnte. Da es Corona-bedingt im Moment keine Lesungen gibt, haben wir an dieser Stelle einen Kontaktbutton eingebaut für den Fall, dass jemand in Zukunft Interesse an einer Lesung hat. Wer sein Buch nicht in einer Lesung vorstellen kann wegen der Corona-bedingten Einschränkungen, hat natürlich trotzdem eine Möglichkeit, sein Buch vorzustellen. Dies lässt sich über Online-Veranstaltungen realisieren, die dann zum Beispiel in den sozialen Netzwerken angeteasert und beworben werden könnten.
Foto von Karolina Grabowska von Pexels
Der Abschnitt "Coming Soon"
Ein weiterer Abschnitt handelt von der unveröffentlichten Neuerscheinung. Um das hervorzuheben, habe ich diesen Abschnitt “Coming soon” genannt. Hier sieht man ein Cover des zukünftigen Buches sowie einen kurzen erklärenden Teasertext, der auf die neue Veröffentlichung neugierig machen soll.
Kontaktmöglichkeiten
Ganz unten auf der Seite findet man noch einen Kontaktbereich mit Social Buttons in den Markenfarben. Dieser Bereich soll demnächst noch durch eine Newsletter-Abo-Möglichkeit ergänzt werden. Im Footer findet man das Footer Menü mit dem Impressum und der Datenschutzerklärung. Früher wurden diese oft ins Hauptmenü ganz oben auf der Seite gepackt. Das ist nicht mehr nötig. Besser ist es, die beiden Seiten im Footer Menü unterzubringen.
Die Seiten für die Rechtstexte
Für die Rechtstexte Impressum und Datenschutzerklärung gilt die Zwei-Klick-Regel: Sowohl das Impressum als auch die Datenschutzerklärung müssen in zwei Klicks erreicht werden können. Durch Platzierung im Footer ist dies möglich. Klickt man auf eines der beiden Worte, gelangt man direkt auf den jeweiligen Gesetzestext. Des Weiteren findet man in der Leiste unter dem Footer noch einen Copyright-Hinweis. Der ist ganz wichtig, weil man dadurch festlegt, dass die Website einem Urheberrecht unterliegt.
Weitere datenschutzrechtliche Maßnahmen
Manche Webseitenbetreiber unterschätzen die Wichtigkeit der rechtlichen Aspekte. So kommt es nicht nur darauf an, dass die Datenschutzerklärung aktuellen rechtlichen Bestimmungen entspricht. Auch die technischen Funktionseinheiten wie Plugins und diverse andere Elemente auf der Webseite wie zum Beispiel das Kontaktformular und die Schriftarten müssen den datenschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen.
Daher wurde das Kontaktformular mit einem Opt-In versehen. Die Schriften, in diesem Fall Google Fonts, wurden lokal auf dem Server gehostet, so dass die IP-Adresse der Besucher nicht über die Schriften abgerufen werden kann.
Die Über-mich-Seite
Um die Autorenwebsite möglichst persönlich zu gestalten, gibt es neben der Startseite sowohl auf der Über-mich-Seite als auch auf der Kontaktseite großformatige Fotos der Autorin.
Die Über-mich-Seite wird eingeleitet mit einem Zitat der Autorin. In einem folgenden größeren Abschnitt schließt sich ein längerer Text über die Autorin an, den sie selbst verfasst hat. Ein großer Fehler wäre es, hier einen Lebenslauf einzustellen, wie es bei Bewerbungen der Fall ist. Gerade bei Autoren gilt es, eine persönliche, emotionale Beziehung zu den Interessenten, zukünftigen und bestehenden Lesern aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Daher ist es hier sinnvoll, persönliche Dinge preiszugeben, also zum Beispiel, wie die Freizeitgestaltung aussieht, die die Person der Autorin greifbar machen.
Die Über-mich-Seite wird noch durch weitere Abschnitte ergänzt:
Überblick über die Bücher
ein großformatiger Abschnitt mit Zitat eines Autors
Termine
Kontaktmöglichkeit und Social Buttons
Die Seite “Bücher”
Auf der Bücher-Seite werden, wie der Name schon sagt, alle Bücher der Autorin vorgestellt. Zu jedem Buch gibt es einen Text: das Genre, der Buchtitel, der Untertitel, einen Beschreibungstext und diverse Buttons. Diese verlinken auf die Bücherseiten bei Amazon, Hugendubel und Thalia. Sowohl diese Buttons als auch die Buttons, die zu Facebook und Instagram verlinken, wurden in der Markenfarbe rot gestaltet.
Des Weiteren befinden sich auf der Bücher-Seite folgende Abschnitte:
Abschnitt mit Verweis auf Bestellmöglichkeiten bei Versandplattformen
die Neuvorstellung des kommenden Romans
Termine
Kontaktmöglichkeit per E-Mail und Social Buttons in Brandingfarben
Einzelne Buchseiten
Wir haben auf dieser Webseite keine Seiten für einzelne Buchvorstellungen eingebaut. Dies wäre natürlich zu einem späteren Zeitpunkt denkbar und auch sehr sinnvoll. So könnte man hier für die zukünftige Neuerscheinung eine Seite schaffen, auf der man
noch ein wenig mehr auf die Inhalte des Buches eingeht,
die persönliche Motivation für das Thema beschreibt,
eine kleine Leseprobe hinzufügt,
vielleicht noch eine Umfrage einbaut und
die Seite mit einem persönlichen Video abrundet.
Mit einer Umfrage kann man die Leser in den Gestaltungsprozess des neuen Buches mit einbeziehen. So könnte man die Besucher der Webseite um ihre Meinung bitten, zum Beispiel bezüglich des Covers der Umschlagseite des Buches oder bezüglich eines möglichen Romanendes oder anderer Fragen.
Aber auch bereits veröffentlichte Bücher lassen sich auf einer separaten Buchseite gut präsentieren. Dies ermöglicht es den Leser:innen, sich ausführlich über das Buch zu informieren und bei Interesse das Buch direkt über einen Button zu bestellen.
Weitere Gestaltungselemente der Autoren-Website
Logo
Beim Aufbau dieser Webseite gab es zwei weitere Herausforderungen: das Logo und die Wahl der Markenfarben. Es ist zwar unter Autoren nicht üblich, ein Logo zu haben, aber ich bin der Meinung, dass auf jede Webseite ein Logo gehört. Die Autorin hatte auf ihrer alten Website bereits ein Logo in Form eines Schriftzuges im Handlettering-Stil. Da dieses Logo nicht mehr zur Verfügung stand, habe ich es mit dem Grafiktool Canva unter Verwendung der Markenfarben nachgebaut.
Markenfarben
In der Planungsphase der Website wurde der Wunsch geäußert, die Akzentfarben auf der Website in einem warmen Rot und in einem warmen, frischen Grün zu halten. Es galt, unter den 46.000 verschiedenen Hexadezimalwerten für Farben und deren Schattierungen die richtigen Farben auszuwählen.
Auch wenn die Farbpalette für einen Rotton wesentlich weniger Hexadezimalwerte umfasst, stehen immerhin noch ein paar tausend Rottöne zur Auswahl zur Verfügung. Mit Hilfe des Grafiktools Adobe Color Wheel wurden die richtigen Farben für die Website gefunden . Dazu hat mir die Autorin ein Bild mit den passenden Farben zur Verfügung gestellt. Dieses habe ich in Adobe hochgeladen, um die Farben extrahieren zu lassen. Die extrahierten Farbwerte habe ich dann noch einmal durch das Adobe Color Wheel laufen lassen. Auf diese Weise konnten Farbabstufungen ausgesucht werden, die nicht nur gut zueinander passen, sondern auch barrierefrei sind.
Barrierefreiheit der Farben
Barrierefrei bedeutet bei Farben einer Website, dass sie auch von Farbenblinden oder von Menschen mit einer Farbsehschwäche wahrgenommen und unterschieden werden können. Wenn ich zum Beispiel fünf verschiedene Grüntöne auf einer Website darstellen würde, deren Farbwerte ziemlich dicht beieinander liegen, könnten manche Farbenblinde die Farben nicht mehr voneinander unterscheiden. Das kann man sich folgendermaßen vorstellen: Bei Wahl eines dunkelgrünen Hintergrundes, auf dem sich ein Schriftzug in einem nur wenig helleren Grünton befindet, würde ein Farbenblinder an dieser Stelle vielleicht eine braune oder eine graue Fläche sehen und wäre nicht in der Lage, die Schrift zu erkennen.
Das Tool Adobe Color Wheel mit Darstellung eines Bildes, wie es von Menschen mit Farbsehschwäche (Deuteranopia, Protanopia oder Tritanopia) gesehen wird.
Ich lege großen Wert darauf, dass die Farben einer Website barrierefrei sind. Darüber hinaus sollten sie auch für Farbenblinde eine angenehme Erscheinung haben. Die Farben sollten also nicht nur lesbar sein, sondern in ihrer Kombination auch schön aussehen, natürlich nur, sofern das realisierbar ist.
Ob eine Farbkombination barrierefrei ist, lässt sich sehr gut mit dem Adobe Color Wheel herausfinden. Das Tool ist kostenlos verwendbar. Nach der Registrierung kann man die gewählten Farbkombinationen abspeichern und auf Barrierefreiheit prüfen lassen. Es werden die Farbkombinationen sogar aus Sicht eines Menschen mit einer Farbsehschwäche angezeigt.
Die Farben der Hintergründe
Auf der Autoren-Website befinden sich auch verschiedene halb-transparente Hintergründe in zarten Farben. Das ursprüngliche Layout sah an dieser Stelle zum Teil helle Grautöne mit einem Blaustich vor, die ich ersetzt habe durch einen zarten Grünton. Dieser Farbton stammt aus der gleichen Farbfamilie wie die Markenfarbe Grün, der wichtigsten Akzentfarbe der Autoren-Website. Der von der Autorin gewünschte Rotton ist eine Komplementärfarbe mit Signalwirkung und wurde von mir nur sparsam für Buttons eingesetzt.
SEO und die Meta Description
Die Website-Arbeiten werden ergänzt durch SEO-relevante Einträge wie Keywords, die Meta Description und der Title Tag über das Plugin Yoast SEO. Dies ist wichtig, damit die Autoren-Website später gut bei Google gefunden wird. Auch die Bilder erhalten einen Alt-Text-Eintrag. Dadurch tragen sie zu SEO-relevanten Inhalten bei und ermöglichen das Auslesen der Inhalte von Lesegeräten.
Fazit
Eine Autoren-Website enthält ähnliche Elemente wie eine Unternehmenswebsite. Sie ist die Ausgangsbasis für alle weiteren Buchmarketing-Strategien. Eine Website ist die beste Möglichkeit, um die Werke bekannt und Interessierte zu Käufer:innen zu machen.
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Vielleicht fragst du dich, ob es Zeit wird, etwas an deiner Website zu ändern? In meinem Beitrag 7 Gründe für den Relaunch einer Website gebe ich dir Hilfestellung, wann ein Relaunch oder ein Redesign einen Sinn machen.
Häufig wird gesagt, dass man für den Start eines Business nicht unbedingt eine Website braucht. Warum ich dazu eine andere Meinung habe und was dir eine eigene Website als Gründer:in, Virtuelle Assistenz oder Solopreneur:in bringt, das erfährst du in dem Artikel Warum es nicht stimmt, dass du keine Website brauchst .
Wenn Heilpraktiker:innen online nicht gefunden werden, liegt das oft an nur zwei wesentlichen Punkten: die mobile Ansicht der Webseite und ein fehlender Google-Maps-Eintrag.
[Bildcredit: Joanna Kosinska (Unsplash)]
Neulich, es war an einem Samstagmorgen, war ich mit meinem Smartphone auf der Suche nach einer Heilpraktikerin. Genauer gesagt, eine Heilpraktikerin mit einer besonderen Spezialisierung in Düsseldorf. Ich wusste, dass sie eine Website hat, aber trotz mehrmaliger Suche wurde sie mir nicht angezeigt.
Stundenlange Suche
Meine Suche wurde zwar dadurch erschwert, dass ich ihren Namen nicht mehr präsent hatte. Aber der Suchbegriff ihrer Spezialisierung ist so speziell und so selten, eigentlich einmalig in Düsseldorf, dass ihre Website gleich oben in der Suche hätte erscheinen müssen. Was leider nicht der Fall war. Stattdessen wurden mir Websites aus anderen Städten oder von Heilpraktiker:innen mit anderen Schwerpunkten angezeigt.
Nach Eingeben mehrerer unterschiedlicher Suchbegriffe und dem Aufrufen verschiedener Datenbanken fand ich nach anderthalb Stunden endlich die richtige Website. Leider war die Website nicht lesbar.
Lesbarkeit auf Smartphones
Samstagmorgens gehe ich immer mit dem Smartphone ins Internet. Die Recherchen am Desktop finden in der Woche statt. Wenn es um private Themen geht, gebe ich oft dem Smartphone den Vorzug. Was vielen noch nicht bewusst ist: Circa 80 % der Menschen gehen inzwischen mit ihrem Handy ins Internet.
Zurück zu meinem Beispiel: Die gefundene Website ist auf dem Smartphone nicht lesbar, weil versäumt wurde, das Design an mobile Geräte anzupassen. Auf dem schmalen Bildschirm sah ich auf der linken Seite eine sogenannte Seitenleiste, den Hauptteil in der Mitte und rechts daneben eine rechte Seitenleiste. Die Schrift war dementsprechend klein und unkenntlich. Da ich ein geduldiger Mensch bin, habe ich mir die Seite erstmal in Pocket gespeichert, damit ich später wieder darauf zugreifen kann - vom Desktop aus.
Gute Beispiele
Allerdings habe ich dann bei meiner Suche noch Heilpraktiker:innen in anderen Städten gefunden, die online sehr gut aufgestellt sind, und eine ähnliche Spezialisierung haben. Die Webseiten waren auf dem Smartphone leicht lesbar, übersichtlich und gut strukturiert. Zusätzlich hatten sie zum Teil einen Eintrag bei Google Maps, so dass ich schnell sehen konnte, ob ihre Praxis in meiner Nähe liegt oder zu weit weg ist.
Was hat das mit Google zu tun?
Wer sich ein wenig mit Suchmaschinenoptimierung auskennt, weiß, dass Google schon einige Zeit, aber ganz besonders ab 2021 Wert darauf legt, dass Websites auf mobilen Geräten gut lesbar sind. Es ist inzwischen ein Muss, die eigene Website für mobile Endgeräte zu optimieren. Websites, die das nicht leisten können, werden in den Suchergebnissen runtergestuft.
Warum du online nicht gefunden wirst
Mein Beispiel zeigt sehr deutlich, welche Folgen das haben kann, wenn deine Website auf Handys nicht gut dargestellt wird. Wenn Heilpraktiker:innen online nur schwer gefunden werden, liegt dies oft an zwei wesentlichen Faktoren:
Die Website ist nicht für mobile Geräte ausgelegt.
Es gibt keinen Google-Maps-Eintrag.
7 Erste-Hilfe-Tipps für Heilpraktiker:innen
Tipp 1: Sprich deinen Programmierer oder Webdesigner an und lasse deine Website für das responsive Design, also für mobile Endgeräte optimieren. Wenn du eine WordPress-Website unterhältst, kann ich dich dabei unterstützen.
Tipp 2: Sorge dafür, dass deine Kontaktdaten auf jeder Seite deiner Website gut sichtbar und leicht zugänglich sind. Richte eine Kontaktseite ein, wenn du noch keine haben solltest.
Tipp 3: Lege dir einen Google-Maps-Eintrag an. Einen solchen Eintrag kann man auch für Bing Places und Apple Maps anlegen.
Tipp 4: Fülle den Google-Maps-Eintrag mit deinen Angeboten, deinen Öffnungszeiten, deinen Kontaktdaten und vor allem mit schönen Fotos von dir und deiner Praxis.
Wenn du eine Google-Maps- oder eine andere Karte auf deiner Website einbindest, denk bitte daran, einen geeigneten Cookie-Banner wie zum Beispiel Real Cookie Banner zu installieren, damit die Besucher:innen die Cookies von Google Maps bei Bedarf abwählen können.
Tipp 5: Bitte deine Patient:innen, dir eine positive Google Bewertung zu geben.
Tipp 6: Überarbeite deine Seite nach aktuellen SEO-Kriterien: Beschreibe deine Angebote ausführlich und beachte dabei die relevanten Begriffe, nach denen deine Patient:innen suchen.
Tipp 7: Achte darauf, dass du auf jeder Seite die Meta Descriptions ausgefüllt hast und deine Website indexiert wird.
Es gibt noch weitere mögliche Maßnahmen, aber die hier genannten sind für den Anfang die wichtigsten Punkte.
Empfehlungen sind nicht genug
Wenn du diese sieben Tipps beherzigst, hast du schon einen sehr wichtigen Schritt in Richtung Auffindbarkeit und Sichtbarkeit gemacht. Vielleicht denkst du, dass die meisten Patient:innen sowieso durch Empfehlungen kommen. Das mag sein und ist auch eine schöne Bestätigung deines Wissens und deines Könnens als Heilpraktiker:in.
Aber was ist mit denen, die deine Hilfe nötig haben, aber nichts von dir erfahren, weil sie dich online nicht finden können? Es wäre doch schade, wenn du durch mangelnde Sichtbarkeit weniger Menschen erreichen würdest.
Wenn du Unterstützung brauchst bei der Umsetzung der Tipps bei deiner WordPress-Website, bei der Umsetzung der SEO-Kriterien oder bei der Einrichtung deines Google-Maps-Eintrags, komme gerne auf mich zu.
Häufig wird behauptet, dass man beim Start in ein Business keine Website braucht. Sicherlich kommt man vorübergehend ohne Website aus, aber eine eigene Website bietet verschiedene und nachhaltige Vorteile, die die sozialen Medien nicht bieten können.
Gründer:innen und Virtuellen Assistent:innen, die mit ihrem Business an den Start gehen, wird oft gesagt, dass eine Website zu Beginn nicht unbedingt notwendig sei. Marketing könne man schließlich auch über soziale Netzwerke betreiben. Bei Unternehmen mit einem lokalen Bezug würde es auch reichen, Flyer auszulegen oder bei Businesstreffen Visitenkarten zu verteilen. Im Prinzip ist dies richtig, aber es sind doch ein paar Fallstricke damit verbunden.
Website versus soziale Netzwerke
Wenn sich die eigene Zielgruppe zum Beispiel überwiegend bei Facebook aufhält, kann man durchaus erst mit einer Facebook-Seite und später mit einer Facebook-Gruppe starten. Leider kommt man mit einer Facebook-Seite oft nur durch den Einsatz von bezahlter Werbung weiter, um Interessent:innen zu generieren, die später eventuell zu Kund:innen werden.
Auch XING und LinkedIn bieten gute Möglichkeiten, sein Portfolio zu präsentieren. Allerdings sind die Funktionen im Vergleich zu einer Website sehr eingeschränkt.
In den sozialen Netzwerken kommt es regelmäßig vor, dass sich Dinge ändern, ohne dass man selbst Einfluss darauf nehmen kann. So passierte es jüngst einer bekannten Influencerin, dass ihr Instagram-Konto mit Follower:innen im 6-stelligen Bereich plötzlich gesperrt wurde. Leider hatte sie nur einen Teil der Follower in ihrer Kundenliste. Sie musste mit ihren Marketingaktivitäten quasi wieder ganz von vorn anfangen.
Mir selbst ist es passiert, dass auf meiner Unternehmensseite bei LinkedIn alle Einträge gelöscht wurden – ohne mein Zutun und ohne Benachrichtigung seitens LinkedIns. Und auf meiner Facebook-Seite fehlten plötzlich alle Fotos in meinen Beiträgen.
Zugegeben, technische Fehler können auch auf einer eigenen Website auftreten. Aber dort habe ich die Möglichkeit, gezielt nach den Ursachen zu forschen und diese – was am wichtigsten ist – auch zu beheben.
Ein weiterer Faktor ist, dass die Beiträge in den sozialen Medien nur sehr kurzlebig sind und schnell wieder aus dem Gedächtnis der Besucher:innen verschwinden. Eine Website bietet den Vorteil, dass Inhalte so lange bestehen bleiben können, wie man selbst möchte. Außerdem lassen sich auch länger zurückliegende Inhalte leicht wieder aufrufen.
Visitenkarten und Flyer
Auch wenn ich ein digitales Business habe, besuche ich sehr gerne lokale und überregionale Businesstreffen vor Ort. Oft werden dabei Visitenkarten ausgetauscht. Manchmal erhält man auch die Gelegenheit, seine Flyer auszulegen. Natürlich komme ich dem auch nach. Im Gegenzug erhalte ich von anderen Teilnehmer:innen Visitenkarten oder nehme interessante Flyer und Broschüren mit nach Hause. In meinem Büro wandern diese dann in eine eigens dafür eingerichtete Schublade … und werden meist vergessen.
Warum du eine Website brauchst
Wer als Unternehmer:in oder Solopreneur:in auf professionelle Weise wahrgenommen werden möchte, sollte daher auf eine Website nicht verzichten.
Eine Website bietet viele Möglichkeiten der Darstellung der eigenen Leistungen, des eigenen Brandings und der eigenen Person oder des Unternehmens.
Sie kann nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden, ohne dass ein Netzwerk im Hintergrund willkürlich hineinpfuscht.
Die Inhalte bleiben so lange auf der Website, wie man das selbst möchte.
Kontakte lassen sich nachhaltiger etablieren: sei es über Kommentare zu Blogartikeln, über Nachrichten aus dem Kontaktformular, über ein Terminbuchungstool oder durch Rückmeldungen auf den Newsletter.
Verschiedene Website-Typen
Je nach Bedarf und Zielgruppe kommen unterschiedliche Typen von Websites infrage. Solange man keinen Shop einrichten möchte, reicht zu Beginn häufig ein Onepager aus.
Onepager
Ein Onepager ist quasi die Visitenkarte unter den Websites. Es handelt sich dabei um eine Website mit nur einer Seite, die aus mehreren Abschnitten oder Segmenten zusammengesetzt ist.
Zu den Abschnitten gelangt man durch Scrollen oder durch Klicken auf die Menüpunkte oben auf der Seite. Die Abschnitte gliedern sich meist in einen Headerbereich, einen Leistungsbereich, einen Über-Mich-Bereich, einen Bereich mit Referenzen und einen Abschnitt mit Kontaktmöglichkeiten.
Die Blogseite
Praktisch ist es, wenn man für die Erstellung eines Onepagers über WordPress gleich den Block Editor (Gutenberg) oder einen Pagebuilder wie Divi, Avada, Enfold, Elementor, den Beaver Builder oder Thrive Architect verwendet. So hat man später die Möglichkeit, die Website auf einfache Weise weiter auszubauen.
Denn spätestens dann, wenn man einen Unternehmensblog hinzufügen möchte, braucht man eine weitere Seite auf der Website. Ein Unternehmensblog ist eine wunderbare Möglichkeit, Expertise und Persönlichkeit zu zeigen und mit geeigneten SEO- und GEO-Maßnahmen in der KI-Suche sichtbar zu werden.
Die Über-mich-Seite
Mit dem Wachstum des eigenen Business entsteht mit der Zeit auch ein klareres Bild des eigenen Brandings und der Unternehmenswerte, die optimal auf einer eigenen Über-mich-Seite oder einer Seite über das Unternehmen kommuniziert werden können.
Die Angebotsseite
Dies ist auch der Zeitpunkt, an dem es nicht mehr ausreicht, die Leistungen nur anzuteasern, sondern es kommen umfangreichere Angebote hinzu, die wiederum auf einer eigenen Seite dargestellt werden sollten. Hier bietet es sich an, zusätzlich Landingpages für bestimmte Angebote zu erstellen, um eine ausgesuchte Zielgruppe spezifisch anzusprechen.
Die Kontaktmöglichkeiten
Auch die Kontaktmöglichkeiten werden dann meist erweitert durch ein Newsletter-Tool und ein Terminbuchungstool wie Zeeg*. Es gibt eine Vielzahl an Terminbuchungstools. Ich habe mich irgendwann für Zeeg entschieden, weil es ein deutsches und DSGVO-konformes Tool ist.
*Empfehlung, keine bezahlte Werbung
Ein Newslettertool bietet die Möglichkeit, Besucher:innen über die Website an das eigene Unternehmen zu binden und mit geeigneten Methoden einen Funnel für die eigenen Produkte zu erstellen. Vorrangig bietet es aber die Möglichkeit, direkt mit den Besucher:innen der Website mit oder ohne Gratisprodukt in Kontakt zu treten. Sind die Interessent:innen erst einmal auf der Newsletterliste, hat man jederzeit einen Zugriff auf die Kontakte – unabhängig von den Launen und Kapriolen der sozialen Netzwerke.
Die Corporate Website
Je mehr sich eine Website von einer Visitenkarte weg hin zu einer umfangreichen Website mit verschiedenen Inhalten entwickelt, desto mehr spricht man von einer Corporate Website. Wenn die Website einen umfangreichen Blog unterhält, spricht man auch von einem Corporate Blog.
Im nächsten Schritt lassen sich weitere Funktionen auf der Website einbauen, wie zum Beispiel:
Mitgliederbereich
FAQ-Seite
Datenbank
Wiki
Shop
Fazit
Eine eigene Website macht Unternehmer:innen unabhängig von den Änderungen in den sozialen Netzwerken. Sie bietet außerdem den unschlagbaren Vorteil, dass man schalten und walten kann, wie man möchte – solange man sich im legalen Raum bewegt. Hier kannst du dich und deine Expertise präsentieren und zeigen, was du anbietest, wer du bist, wie du dich von der Konkurrenz unterscheidest und welche Vorteile die Kund:innen bei einer Mitarbeit mit dir haben.
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Auf meiner Website findest du verschiedene Angebote und nützliches Wissen zum Thema Corporate Blog. Schau gerne unter Angebote - Blogaufbau nach oder stöbere in meinem Blog unter der Kategorie Bloggen & Texte.
In meinem Blogartikel So entsteht deine neue Website erfährst du, wie die Zusammenarbeit mit mir vom Erstgespräch über die Umsetzung bis hin zur Finalisierung aussehen kann.
In diesem Beitrag findest du eine Sammlung an mehr oder weniger bekannten Fakten oder Informationen über mich als Digital Creator, die in keinem Lebenslauf oder Portfolio zu finden sind.
[Der Artikel wurde am 5. August 2024 überarbeitet.]
Warum nenne ich sie Fun Facts? Fun Facts ist der Begriff für eine Aufzählung an interessanten, spannenden oder außergewöhnlichen Fakten. Nicht, dass meine Aufzählung an Fakten über mich besonders witzig, ungewöhnlich oder skurril wäre. Aber sie sind wahr und zeigen beispielhaft, was meine Persönlichkeit ausmacht. Auf diese Weise ermögliche ich dir einen Blick hinter die digitale Fassade auf mich als Mensch und Persönlichkeit.
Die Facts-Liste
1. Mein erstes Wahlfach in der Schule war das Fach Informatik.
2. Daneben war ich besonders gut im Verfassen von Texten. Grammatik und Rechtschreibung fielen mir schon in der Grundschule extrem leicht.
3. Mein sprachlicher Ausdruck wurde in meinem Elternhaus vor allem durch meine Mutter geprägt. Sie legte einen großen Wert auf eine gepflegte und abwechslungsreiche Ausdrucksweise. Durch sie wuchs ich mit vielen Sprichwörtern und sprachlichen Wendungen auf.
4. In der Schulzeit habe ich das Fach Englisch gehasst. Das sollte sich später ändern. Ein längerer Aufenthalt in England animierten mich zu meinem Studium in den Fächern Fachübersetzen, Elektrotechnik und Maschinenbau.
5. Technik und technische Zusammenhänge haben mich schon früh fasziniert. Schon mit zwölf bestellte ich von meinem Taschengeld ein Selbstbauset für einen elektrischen Schaltkreis mit Dioden, den ich erfolgreich ohne fremde Hilfe zusammenbaute.
6. Im gleichen Alter wollte ich Pilotin werden. Inspiriert war ich damals durch einen Song mit der Zeile "Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein" und den Wunsch, genderspezifische Erwartungen zu sabotieren.
7. Ich liebe außergewöhnliche Gewürze. In meinem Gewürzregal finden sich Kubebenpfeffer, Zatar, Sumach, Pul Biber und langer Pfeffer. Auf Märkten begebe ich mich gerne auf die Jagd nach neuen Inspirationen.
8. "Normalen" Kaffee vertrage ich nicht so gut. Eine Ausnahme sind Espresso oder Cortado, aber nur an Tagen und Orten mit heißem Klima. Oder zu Weihnachten.
9. Von der arabischen Küche inspiriert, ist Kardamom inzwischen ein Muss in meinem Getreide- oder Lupinenkaffee. Er wäre sonst einfach zu fad.
10. Ansonsten gehöre ich der Teefraktion an: schwarzer oder weißer Tee, gerne auch aus einem Samowar oder einem Çaydanlık. Was das ist? Das ist die türkische Bezeichnung für Doppelkannen zur Herstellung von Tee, die ähnlich wie ein Samowar aufgebaut sind.
11. Meine Persönlichkeit kann man unter anderem mit dem Oberbegriff "Scannerin" oder ("Neo-)Generalistin" bezeichnen. Damit sind Menschen gemeint, die einen ausgeprägten Wissensdurst haben, mehrere Begabungen und Interessen gleichzeitig aufweisen und in unterschiedlicher Form ausleben.
12. In meiner Freizeit besuche ich gerne Skulpturenausstellungen oder Installationen, gerne auch als Outdoor-Ausstellungen.
13. Der Monat November ist einer meiner Lieblingsmonate. Ich liebe es, wenn der Morgennebel die Welt etwas leiser werden lässt und die Tage in einen milchigen Dunst gehüllt sind.
14. Wenn man mich nach meinen Hobbys befragt, nenne ich meistens Betonguss. Nicht, dass ich die grobe Struktur von Betonpfeilern oder Gebäude aus nacktem, unbehandeltem Beton, also die Bauart des Brutalismus mögen würde. Beton als Bau- und Gestaltungsmaterial hat ein breites Anwendungsfeld und wird von den meisten Laien unterschätzt. Man denke hierbei zum Beispiel an Lichtbeton, der Glasfasermatten enthält und durchscheinend wirkt, wenn man ihn von hinten beleuchtet. Oder an Papierbeton, der ein geringes Eigengewicht aufweist. Es gibt noch viele weitere spannende Projekte und Anwendungen mit Beton. Mich faszinieren die Gestaltungsmöglichkeiten dieses Baustoffs, die ich eigenhändig in kleinen Objekten und Gebrauchsgegenständen für den privaten Gebrauch umsetze.
15. Mein Nachname stammt aus dem Italienischen, nicht aus dem Spanischen, wie manche vermuten. Daneben habe ich auch französische Wurzeln.
16. Geboren und aufgewachsen bin ich in Minden, einer pittoresken Kleinstadt in Ostwestfalen am Wasserstraßenkreuz und in der Nähe des Kaiser-Wilhelm-Denkmals, das sich über der Weser auf dem Wittekindsberg erhebt und weithin sichtbar ist.
17. Viermal wurde ich im Rahmen des Französischunterrichts für einen Schüleraustausch mit einer Schule in der Normandie (Maroilles) ausgelost, was verwunderlich ist, weil ich sonst nie etwas gewinne. An die Aufenthalte und die Ausflüge in französische Städte und Regionen erinnere ich mich immer noch gerne.
18. Autofahren macht mir Spaß und hat eine beruhigende Wirkung auf mich, vor allem bei Über-Land- oder Autobahn-Fahrten. Früher bin ich meist sehr schnell Auto gefahren. Heute gehe ich es etwas ruhiger an.
19. Die Vielfalt der Algen als Nahrungsmittel finde ich faszinierend. Schon mal Paella statt mit Meeresfrüchten mit der japanischen Hiziki-Alge (Meeresgemüse) probiert? Für Veganer und Vegetarier nicht nur eine spannende Alternative, sondern auch optisch ein Hingucker.
20. Neben gelegentlichen Ausflügen in die ostasiatische Algen- und Sushi-Welt finde ich inzwischen das breit gefächerte Angebot an Algen aus den bretonischen Küstengebieten gleichermaßen interessant.
21. Meine musikalische Erziehung bezog sich auf herkömmliche Instrumente wie das Klavier und diverse Holzblockflöten. Ich hatte Flöten aus Ebenholz und aus Rosenholz, die einen sehr besonderen Klang hatten und die ich sehr geliebt habe. Ich habe auch versucht, das Spielen der Neyflöte zu erlernen, was einfacher erscheint, als es ist.
22. Human Design finde ich spannend, da es verschiedene Richtungen in sich vereint.
23. Ich reise gerne in andere Länder und es faszinieren mich fremde Kulturen, finde aber, dass Reiseziele in Deutschland unterschätzt werden.
24. Es macht mir Spaß, dem Klang fremder Sprachen zu lauschen und herauszufinden, welche Sprache gesprochen wird.
25. Die Anfänge der Entwicklung von Sprachsteuerung habe ich in einem Institut für Nachrichtentechnik hautnah miterlebt.
26. Ich finde alt-persische (Badgir) und arabische Windtürme (Malqaf), auch Windfänger genannt, faszinierend, die - ohne die Mittel heutiger Technik - zur Regulierung des Klimas in Häusern gebaut wurden, um die Temperaturen in Innenräumen bei heißem Wetter erträglich zu machen.
27. Obwohl ich mich ungern auf einen festen Wohn-Stil festlegen lasse, ist eines klar: Ich liebe Antiquitäten und Mid-Century-Möbel.
28. Im gleichen Maße mag ich Gründerzeithäuser. Mich faszinieren auch alte marokkanische Bauten mit ihren Innenhöfen, mexikanische oder brasilianische Bauten mit ihren Rundungen und moderne Projekte, die Naturmaterialien verwenden.
29. Darüber hinaus finde ich moderne Bauten mit ungewöhnlicher Architektur, wie die von Zaha Hadid oder Christoph Ingenhoven, spannend und beeindruckend.
30. In meiner Freizeit möchte ich nicht auch noch ständig auf den Bildschirm starren. Daher spielen Bücher auch weiterhin eine Rolle in meinem Leben. Hinzu gekommen sind Hörbücher und Podcasts. Und Waldbaden.
31. Ich liebe Herausforderungen. Sie stacheln mich an, das bestmögliche Ergebnis für ein Problem, eine Situation oder ein Ziel zu erreichen.
32. Einer meiner liebsten Begleiter (unter mehreren) in meinem Business ist ein chinesischer Kugelschreiber aus Mangoholz und Messing, der seit meiner Schulzeit ein für mich wichtiges Utensil ist.
33. Zur Entspannung nutze ich die KI-gestützte Sprachenlern-App Duolingo. Um meine italienische Ahnenreihe zu würdigen (die Herkunft des Namens Squarra wurde erst spät entdeckt), habe ich vor einiger Zeit begonnen, Italienisch zu lernen. Mit Spanisch- und Französisch-Kenntnissen ein Kinderspiel. Auch Arabisch habe ich versucht, mit der App zu lernen, aber es fehlt mir in der App die Möglichkeit, die Buchstaben vernünftig schreiben zu lernen und sie voneinander zu differenzieren. Das werde ich sicher noch nachholen.
34. Meine neueste Leidenschaft besteht darin, essbare Wildpflanzen zu suchen (und zu finden) und damit zu experimentieren, zum Beispiel Hexenpfeffer aus rohen Holunderbeeren oder Kakaoersatz aus den Früchten des Lindenbaumes.
35. Typisch für meine Persönlichkeit ist, dass ich ambiguitätstolerant bin. Ich sehe unterschiedliche und unklare Sichtweisen und Verhaltensweisen von Menschen und Situationen und verstehe intuitiv, warum die Menschen so denken und handeln, wie sie es tun, ohne zu verurteilen oder sie abzulehnen. Passend dazu bin ich gemäß dem Myer-Briggs-Test der "Mediator".
Schön, wenn du es bis hierhin geschafft hast. Mit der Zeit lasse ich diese Liste noch wachsen. Wenn du Fragen hast, kommentiere gerne unter dem Beitrag.