Sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Blogger:innen gibt es einige Blog-Plugins, von denen du profitieren kannst und auf die du später nicht mehr verzichten möchtest. In diesem Beitrag soll es also nicht um die grundlegenden Plugins für eine Website, sondern um Plugins für Blogs gehen.
Ich stelle dir bewährte Plugins vor, die die Beitragserstellung erleichtern, gut für das Ranking sind und die Designmöglichkeiten deines Blogs erweitern. Darüber hinaus nenne ich bei einigen Plugins Alternativen, wie du bei gleicher oder ähnlicher Funktionalität auf das Plugin verzichten kannst.
[Dieser Beitrag wurde am 31.03.2025 überarbeitet und enthält unbezahlte Werbung für WordPress Plugins.]
1. Erweiterungen für den Gutenberg Editor
Starten wir mit den Plugins für den Editor. Was ist ein Editor? Der Editor ist ein Schreibbereich, in welchem du deinen Text eingibst und verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten hast. Ganz ähnlich funktionieren die Textmodule von Page Buildern, die ebenfalls einen Texteditor anbieten. In meinem Beitrag "Welcher WordPress Editor ist der beste?" stelle ich dir die verschiedenen Editoren vor.
Wenn du noch ganz am Anfang stehst und eine gewisse Scheu gegenüber dem Block oder Gutenberg Editor an den Tag legst, empfehle ich den Block Classic im Gutenberg Editor, zu finden im Blöcke-Abschnitt "Text". Der Classic Block ermöglicht es dir, wie im ehemaligen Classic Editor zu schreiben.
Für den Gutenberg oder Block Editor gibt es Plugins, mit welchen sich die Funktionen und Möglichkeiten der vorhandenen Blöcke erweitern lassen. Eines dieser Plugins heißt Genesis Blocks. Beim Installieren des Plugins wird in der Liste der Blöcke im Gutenberg Editor automatisch ein Abschnitt mit dem Titel Genesis Blocks angezeigt.
Dieses Plugin bietet viele erweiterte Möglichkeiten für den Gutenberg Editor, wie zum Beispiel:
Section & Layout Block
Newsletter Block
Pricing Block
Testimonial Block
Accordion Block
Call-To-Action-Block
Autor Profile Block und vieles mehr.
2. Blog-Plugins für das Inhaltsverzeichnis
Ein Inhaltsverzeichnis hat - vor allem in längeren Blogartikeln - die folgenden Vorteile:
Es dient der Übersichtlichkeit,
wirkt sich positiv auf das Ranking aus und
ist benutzerfreundlich.
Ein Inhaltsverzeichnis wirkt sich dann positiv auf das Ranking aus, wenn man die wichtigsten Keywords in der Überschrift und in den Zwischenüberschriften unterbringt. Dazu gehören ebenso verwandte Keywords und Begriffe, die der Suchintention entsprechen.
Die Leser:innen profitieren von einem Inhaltsverzeichnis, weil sie zu Beginn des Textes einen Überblick über die Inhalte erhalten. So können sie entscheiden, ob sie den Beitrag in ganzer Länge oder nur zum Teil durchlesen wollen. Dabei können sie bei Bedarf sofort zu einem bestimmten Absatz springen, der für sie von Interesse ist, ohne erst den ganzen Text durchzulesen.
Das musst du beachten
Manche Plugins für Inhaltsverzeichnisse geben eine Sitemap an Google weiter. Wenn du ein Plugin wie Yoast SEO oder Rank Math verwendest, wird die Sitemap deiner Website allerdings bereits an Google weitergegeben. Achte daher bitte darauf, dass du kein Plugin für das Inhaltsverzeichnis wählst, das zusätzlich die Sitemap weitergibt.
Was ist eine Sitemap?
"Eine Sitemap ist eine Datei, in der du Informationen zu Seiten, Videos und anderen Dateien auf deiner Website sowie zu den Zusammenhängen zwischen diesen Dateien angibst. Suchmaschinen wie Google lesen diese Datei, um deine Website effizienter crawlen zu können. Eine Sitemap gibt Google Auskunft darüber, welche Seiten und Dateien auf deiner Website du für besonders wichtig hältst, und sie liefert dazu wertvolle Zusatzinformationen, z. B. darüber, wann eine Seite zuletzt aktualisiert wurde, oder zu alternativen Sprachversionen der Seite."
Je schlanker ein Plugin arbeitet, desto besser ist es für die Performance und desto weniger kommt es mit den Funktionen eines anderen Plugins ins Gehege. Wenn also deine Website die Sitemap doppelt an Google weiterleitet, kann dies zur Folge haben, dass Google am Ende beide Sitemaps ignoriert. Das wirkt sich sehr negativ auf das Ranking deiner Seite aus.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Inhaltsverzeichnis umzusetzen, von denen ich dir hier eine kleine Auswahl vorstelle:
Plugin RTOC - Rich Table of Contents
Plugin Easy Table of Contents
Plugin Table of Contents Plus
Plugin LuckyWP Table of Contents
RTOC - Rich Table of Contents
Die Einstellungen des Plugins Rich Table of Contents bieten schöne Designmöglichkeiten. Du kannst das Inhaltsverzeichnis in einer Box anzeigen lassen. Darüber hinaus lassen sich die Farben des Textes, der Umrandung und der Links individuell stylen.
Easy Table of Contents
Das Plugin Easy Table of Contents bietet ebenfalls individuelle Designmöglichkeiten. Mir gefällt die schlanke und minimalistische Ausführung.
Table of Contents Plus
Table of Contents Plus ist ein weiteres Plugin für ein Inhaltsverzeichnis mit schönen Designmöglichkeiten.
LuckyWP Table of Contents
In meinen Blogartikeln verwende ich LuckyWP Table of Contents. Ich mag die minimalistische Darstellung und die Vielzahl der Einstellungsmöglichkeiten. Von der Anwendung her ist das Plugin sehr einfach zu bedienen. Schön ist auch, dass ich unter jedem Beitrag im Gutenberg Editor die Einstellungen des Plugins für den jeweiligen Beitrag anpassen kann. So kann ich zum Beispiel festlegen, ob nur die H2- oder auch die H3-Überschriften angezeigt werden sollen.
Das gilt für alle Inhaltsverzeichnis-Plugins
Ich empfehle dir, alle Plugins einmal auszuprobieren. Je nach Theme kann es vorkommen, dass das eine oder andere Plugin nicht kompatibel ist. Das kann sich in der Funktionalität auswirken, aber auch im Design. Dies zeigt sich meist daran, dass die Darstellung auf der Website nicht den Einstellungen des Plugins entspricht.
Probiere in Ruhe verschiedene Plugins für Inhaltsverzeichnisse aus. Auch hier gilt: Es sollte kompatibel mit deiner WordPress-Version sein und von vielen Usern verwendet werden. Außerdem sollte die letzte Aktualisierung nicht zu lange zurückliegen.
3. Blog-Plugins mit Verweisen
3.1 Ältere und jüngere Beiträge
Bei manchen Websites sieht man, dass unten auf der Seite Blog oder auf Kategorieseiten Verweise auf ältere oder - wenn du weitergeklickt hast - auf jüngere Beiträge eingefügt werden. Bei Themes und Page Builders wie zum Beispiel dem Divi Elegant Theme kann man das direkt im Blog-Modul auswählen und stylen.
Lass dich bei Divi im Blog-Modul nicht durch die Bezeichnung "Numbers" oder "Nummern" verwirren. Wenn du diese Funktion aktivierst, werden die Verweise unten auf deiner Blogseite eingefügt. Du kannst die Schrift und die Farben dann noch anpassen.
Bei vielen Themes braucht man dafür ein Plugin. Wenn du mit deinem Blog startest, ist das vorerst nicht relevant. Aber mit wachsender Anzahl deiner Blogbeiträge ist ein solcher Verweis sinnvoll und benutzerfreundlich.
3.2 Ähnliche Beiträge
Häufig sieht man unter Blogartikeln eine Liste ähnlicher Beiträge. Auch hierfür gibt es spezielle Plugins, wie zum Beispiel Contextual Related Posts. Wenn du das Plugin aktiviert hast, teste ausführlich, ob dir die Vorschläge und das Design gefallen. Nicht alle Themes sind kompatibel mit den Plugins für ähnliche Beiträge.
Ein weiteres Plugin für das Anzeigen von ähnlichen Beiträgen ist das Plugin Related Posts Thumbnails. Die Einträge werden automatisch - je nach Einstellungen - unter jedem Blogartikel angezeigt. Wie das aussieht, kannst du im folgenden Bild sehen.
Ansicht Ähnliche Beiträge mit Plugin Related PostsThumbnails
Um das Feature nach dem Installieren an anderer Stelle als unter dem Beitrag einzufügen, geht man in die Module des Block Editors und gibt in die Suchmaske den Namen des Plugins ein. Es erscheint dann ein kleines Icon. Wenn du darauf klickst, wird an der gewünschten Position - vielleicht in der Mitte deines Beitrags - eine Vorschau ohne Bilder angezeigt. Das Plugin gibt hier einen Platzhalter vor. Nach Veröffentlichung des Blogartikels erscheinen dort eine Überschrift, kleine Vorschaubilder und der Titel des jeweiligen Blogbeitrags. In den Einstellungen des Plugins lässt sich das Design nach deinen Vorstellungen anpassen.
So kannst du das Plugin ersetzen
Falls du kein passendes Plugin für ähnliche Beiträge finden solltest, kannst du auch hier eine manuelle Alternative wählen. Wie bereits erwähnt: Je weniger Plugins man auf seiner Website verwendet, desto besser.
Wenn man sich gegen den Einsatz eines Plugins für ähnliche Beiträge entscheidet, kann man beispielsweise unter den Blogartikeln einen weiteren Text-Absatz mit Überschrift einfügen. Dort lassen sich Hinweise auf ähnliche Beiträge, der Name des Fotografen des Artikelbildes und - bei Bedarf - andere wissenswerte Infos unterbringen.
Ein weiterer Vorteil an dieser Stelle ist, dass du spätestens hier eine interne Verlinkung einfügen kannst. Für die SEO ist es günstig, wenn du innerhalb deines Textes interne Verlinkungen zu anderen Inhalten auf deiner Website einfügst.
Bei manchen Themen ist es nicht immer so einfach, eine vernünftige interne Verlinkung einzurichten. In dem Abschnitt, der auf ähnliche Beiträge verweist, kannst du Verlinkungen zu ähnlichen Themen oder Themen aus der gleichenKategorie einfügen. Et voilà, Problem gelöst.
3.3 Blog-Plugin für interne Verlinkungen
Wenn du dir nicht ständig den Kopf zermartern möchtest, welche internen Verlinkungen passen könnten, hilft dir das Plugin Link Whisper weiter. Dieses Plugin macht dir Vorschläge, welche anderen Blogartikel auf deiner Website inhaltlich zu deinem neuen Blogartikel passen könnten. Du kannst das Plugin auch für Ideen nutzen, welche internen Verlinkungen du im Blogtext einfügen könntest. Interne Verlinkungen sind ein wichtiger Ranking-Faktor und geben den Google Crawlern Anhaltspunkte für die inhaltlichen Zusammenhänge auf deiner Website.
4. Blog-Plugins für SEO
Es gibt verschiedene Plugins, die die Suchmaschinenoptimierung unterstützen. Dabei gibt es zwei bewährte Plugins, die dich auch bei der Beitragserstellung entlasten:
Lange Zeit habe ich mit Yoast SEO gearbeitet und ich empfehle es allen, die ein einfach zu bedienendes Plugin suchen. Rank Math stellt für mich eine Weiterentwicklung des Plugins Yoast SEO dar. Wenn du bereits Yoast SEO verwendest, lassen sich alle Einstellungen auf einfache Weise importieren, so dass du deine Meta Descriptions und Title Tags nicht noch einmal erstellen musst.
Bei den folgenden Punkten unterstützen beide Plugins. Es handelt sich hierbei um eine Auswahl der Funktionalitäten. Jedes der beiden Plugins verfügt noch über weitere Features. Diese alle aufzuzählen, würde den Umfang dieses Artikels sprengen:
Felder für den Title Tag, die Meta Description und das Keyword
Tipps für die Lesbarkeit des Textes
Angaben zur Keyword-Dichte
Tipps für weitere SEO-technische Verbesserungen
Einstellungen für die Indexierbarkeit
Beide Plugins leiten eine Sitemap an Google weiter. Nur dieses SEO-Plugin sollte die Sitemap weiterleiten. Dies solltest du beachten, wenn du andere Plugins installierst, die angeben, eine Sitemap weiterzuleiten. Sowohl Yoast SEO als auch Rank Math gibt es kostenlos als auch in einer Bezahlversion. Ich arbeite inzwischen nur noch mit Rank Math. Das Plugin ist zwar etwas komplizierter, was die Einstellungen betrifft, auf der anderen Seite ist es leistungsfähiger als Yoast SEO.
5. Plugins gegen Spam
Ein weiteres wichtiges Plugin für Blogs ist ein Anti-Spam Plugin, vor allem dann, wenn du Kommentare zulassen möchtest. Häufig ist auf neuen WordPress Websites das Plugin Akismet Spam Protection vorinstalliert. Dieses Plugin ist leider nicht DSGVO-konform.
Ein weit verbreitetes Plugin, das statt Akismet verwendet wird, ist Antispam Bee. Dieses Plugin liefert einige Einstellungen, die das Plugin DSGVO-konform arbeiten lassen.
Ich verwende inzwischen das Plugin WP Armour Honeypot Anti Spam. Dieses leistungsstarke Plugin hat den Vorteil, dass es nicht nur Kommentarspam abweist, sondern auch den Spam, der über Formulare in das Postfach hereinflattert, wie zum Beispiel das Kontaktformular. Es gibt hier eine kostenlose Version, die auch das Contact Form 7-Kontaktformular abdeckt. Mit der Bezahlversion (ca. 19 Euro im Jahr für eine Website) werden die Formulare weiterer Anbieter abgedeckt.
Formulare, die das Plugin WP Armour Honeypot Antispam unterstützt
Noch mehr Plugins für Blogs und Websites
Im Web gibt es mindestens 50.000 Plugins. In meinem Artikel habe ich dir die Plugins für Blogs vorgestellt, die ich selbst einsetze und die verlässlich funktionieren. Sicher gibt es noch eine Unzahl weiterer Plugins, die für Blogger:innen interessant und nützlich sind. Wenn du ein Plugin verwendest, auf das du nicht verzichten möchtest und das ich nicht aufgelistet habe, hinterlasse gerne einen Kommentar.
Bitte immer beachten
Auch wenn die große Auswahl an Plugins für Blogs verführerisch wirken mag, gelten immer die folgenden Regeln vor dem Installieren eines Plugins:
Führe vorab ein vollständiges Backup der Website durch, falls das Plugin nicht kompatibel sein sollte. Dann kannst du schnell den alten Zustand deiner Website wieder herstellen.
Überprüfe, ob die Funktionalität des neuen Plugins nicht bereits von einem vorhandenen abgedeckt wird. Plugins mit gleichen Funktionen können einander aushebeln.
Überlege dir Möglichkeiten, ohne das neue Plugin auszukommen. So sparst du Serverkapazitäten.
Strebe an, nicht mehr als 22 Plugins auf deiner Website zu installieren.
Wenn du weitaus mehr als 22 Plugins verwendest oder Plugins mit gleichen Funktionen installierst, wird sich die Ladezeit deiner Website erhöhen. Wenn man Pech hat, behindern sich die Plugins noch gegenseitig, so dass man keine Verbesserung, sondern eine Verschlechterung erzielt.
Fazit
Es gibt Plugins für Blogs, die unverzichtbar sind, wie das SEO-Plugin, und einige Plugins, die das Bloggen unterstützen und vereinfachen. Wenn du die Plugins für Blogs sparsam einsetzt und die Vorsichtsmaßnahmen beim Installieren beachtest, werden dein Blog und deine Website von den neuen Funktionen profitieren.
Solltest du Hilfestellung beim Einrichten oder bei der Auswahl eines der Plugins für deinen Blog benötigen, sprich mich gerne an. Wir können den Prozess gerne gemeinsam per Zoom durchgehen.
Die Gründe für eine neue Website im Rahmen eines Website Relaunch sind vielfältig: Vielleicht benötigt deine Website ein neues Design oder du stellst auf ein neues Angebot um oder es fehlt die Optimierung für mobile Endgeräte. Um keine bösen Überraschungen im Ranking und mit Kund:innen zu erleben, gilt es, ein paar wichtige Schritte zu beachten. Anhand der folgenden Checkliste gehe ich auf die wichtigsten Punkte ein.
Website Relaunch oder Redesign?
Zunächst geht es darum herauszufinden, ob es bei den gewünschten Änderungen um einen vollständigen Relaunch oder lediglich um ein neues Design geht. Mögliche Gründe für einen Website Relaunch habe ich in meinem Artikel "7 Gründe für den Relaunch einer Website" aufgelistet.
Nach meiner Erfahrung geht es bei einem Redesign häufig um mehr als "nur" neue Farben und/oder Schriften. Wenn das Branding überarbeitet wird, sind die Änderungen meist tiefgreifender, sodass am Ende doch ein Website Relaunch erforderlich ist.
Eine Herausforderung bei einem Website Relaunch ist, das bestehende Ranking der Website nicht zu stark einbrechen zu lassen. Ein geringfügiger und vorübergehender Einbruch im Ranking ist in der Regel normal. Ein Website Relaunch läuft dann optimal, wenn nach dem Zusammenführen der alten und der neuen Inhalte das Ranking der Website zumindest beibehalten wird.
Schritt 1: Analyse der bestehenden Website
Die Analyse der bestehenden Website ist ein wichtiger Schritt zur Vorbereitung eines Website Relaunch und umfasst:
die Auswahl der Inhalte, die beibehalten werden,
die bei den Besucher:innen beliebtesten Seiten der Website,
den technischen Stand der Website
die Aktualität aller Komponenten und
die Liste aller URLs.
Erfasse die wichtigsten Inhalte, die auch nach dem Relaunch eine Rolle spielen sollen und überprüfe, in welcher Form du sie anpassen möchtest. Prüfe, ob noch alle Komponenten der Website aktuell sind.
Die beliebtesten Seiten deiner Website, das heißt, die Seiten, die am häufigsten besucht werden, spielen für ein weiteres gutes Ranking eine große Rolle.
Auch der technische Stand verdient eine Überprüfung. Veraltete Websites sind oft zu langsam und/oder es fehlt eine mobile Optimierung. Hier lohnt es sich, genau hinzusehen und die Fehler auf der neuen Website zu vermeiden, da diese Punkte eine hohe SEO-Relevanz haben.
Die Liste aller URLs sollte erfasst werden, um später Weiterleitungen von nicht mehr verwendeten URLs einzurichten. Dadurch wird vermieden, dass Besucher:innen, die eine "alte" URL aufrufen, auf einer 404-Seite landen und schnell abspringen. Um die URLs zu erfassen, ist es hilfreich, die Website mindestens ein Vierteljahr vor dem Wechsel auf die neue Website mit der Google Search Console zu verbinden.
Schritt 2: Definition der Website-Ziele und der Zielgruppe
Dies ist ein essenzieller Schritt, der eine große Auswirkung auf alle weiteren Entscheidungen haben wird. Bleibt es bei den vorhandenen Website-Zielen und der gleichen Zielgruppe? Wenn nein, gilt es, diese genau zu definieren und in das nachfolgende Website-Konzept mit einzubeziehen.
Auch wenn sich die Zielgruppe nicht grundlegend ändern sollte: Es lohnt sich, jetzt noch einmal die Probleme der Zielgruppe und die Veränderungen im Vergleich zur Vergangenheit zu untersuchen und die Ergebnisse in die Planung der neuen Website mit einzubeziehen.
Schritt 3: Entwerfe die neue Website-Struktur
Vor der Erstellung des Designs und der Umsetzung der Technik steht immer das Website-Konzept. Anhand einer Informationsarchitektur können die wichtigsten Elemente, wie zum Beispiel die Textbausteine, das Menü und die Benutzerführung, festgelegt werden. Dies kann man vergleichen mit dem Skelett eines Gebäudes. Die Inhalte sind später das, was das Gebäude wohnlich macht.
Die Benutzerführung wird durch visuelle Elemente und durch Handlungsaufforderungen gesteuert. Handlungsaufforderungen können zum Beispiel in Form von Buttons, Textelementen, Formularen und über Popups umgesetzt werden.
Bevor die neue Struktur entsteht, ist es ratsam festzuhalten, welche Elemente der alten Website beibehalten werden. Werfe die alte Website-Struktur (Menü, URLs) nicht vollständig über den Haufen, damit du nach dem Relaunch keinen massiven Traffic-Einbruch verzeichnest.
Schritt 4: Erstelle die neuen Inhalte
Bevor du die neuen Inhalte entwirfst, erstelle eine Keyword-Recherche. Wichtig ist dabei, die Sprache der gewünschten Zielgruppe miteinzubeziehen, damit die neuen Inhalte wirklich bei den Wunschkund:innen ankommen.
Auch eine Konkurrenzanalyse und eine SWOT-Analyse können an dieser Stelle hilfreich sein, um das eigene Angebot noch schärfer herauszuarbeiten.
Zunächst geht es darum, die bereits vorhandenen Inhalte zu aktualisieren und/oder zu optimieren, sofern diese für die neue Website relevant sind, und neue passende Inhalte zu erstellen. Dabei ist es auch wichtig, die Meta-Tags und Überschriften zu überarbeiten.
Gleichzeitig sollte die URL-Strukturüberarbeitet und Weiterleitungen von nicht mehr verwendeten URLs zu den neuen URLS erstellt werden. Die Basis hierfür ist die Entwicklung einer klaren Informationsarchitektur (Schritt 3) und einer schlanken und leicht verständlichen Navigation.
Ein weiterer wichtiger Aspekt sind neue, passende Bilder, die zum neuen Branding passen. Wichtig ist, dass die Bildbeschreibungen gemäß SEO-Kriterien formuliert werden. Videos können die Botschaft deiner neuen Website unterstreichen und die Kund:innen noch besser abholen.
Schritt 5: Die Technik
Bevor die neue Website online geht, gibt es einige grundlegende Aspekte zu beachten. Sichere die alte Website und alle Daten, bevor du die Website vom Netz nimmst. Richte auf der neuen Entwurfs-Website den Coming-Soon-Modus ein. Verlinke auf der Coming-Soon-Seite das Impressum und die Datenschutzerklärung und richte einen Passwortschutz ein.
Indexierung
Wenn du die Einstellungen anpasst, ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Entwurfs-Website von der Indexierung ausgeschlossen wird, bis sie online geht. Dadurch wird die neue Website im Entwurfsstatus noch nicht von den Google Crawlern erfasst.
Plugins, Ladezeiten, Fonts
Jetzt ist der Moment, wo du die bisher genutzten Plugins und alle weiteren technischen Einheiten einer Überprüfung unterziehen solltest. Welche Plugins sind noch aktuell und welche dürfen ersetzt werden? Richte die neuen Plugins DSGVO-konform ein.
Verzichte auf alle Plugins, die nicht benötigt werden und deren technischen Funktionalitäten sich auf andere Weise umsetzen lassen. Dies wirkt sich positiv auf die Performance der Website aus.
Auch die Ladezeiten verdienen Aufmerksamkeit. Diese kann – wie oben erwähnt – durch einen sparsamen Einsatz von Plugins, durch die Optimierung der Bildgrößen, die optimale PHP-Version und weitere Einstellungen (Hoster) erreicht werden.
Achte darauf, dass die Google Fonts lokal gehostet werden. Dies kann mit Hilfe von Plugins oder über einen FTP-Upload ausgewählter Fonts erfolgen.
Theme und Page Builder
Der Aufbau einer neuen Website erfordert ein Theme und/oder einen Page Builder. Wenn individuelle CSS-Anpassungen gewünscht sind, kann der Einsatz eines Child Themes eine gute Wahl sein. Das Theme legt die Basis für das Design der Website.
Überprüfung der Funktionen
Definiere die gewünschten Funktionen und Funktionalitäten, wie zum Beispiel Formulare, Newsletteranbindung, Downloads, Terminbuchung und weitere Interaktionsmöglichkeiten. Auch hier kommt es darauf an, dass die technischen Funktionen DSGVO-konform und sparsam eingesetzt werden.
Schritt 6: Das Design
Die Entwicklung des Designs wird bestimmt durch das Branding (Farben, Schriften, Logo, Bildstile), den Umfang und die Art des Contents und Elemente der Benutzerführung (UX Design). Weitere wichtige Aspekte sind die Umsetzung eines mobilen Designs und nach Möglichkeit der Barrierefreiheit.
Umgesetzt wird das Design in der Regel über das Theme und/oder den passenden Page Builder. Bevor das Design geplant und umgesetzt wird, kann auch hier eine Konkurrenzanalyse und das Studium aktueller Designprinzipien eine Orientierung bieten.
Zu beachten sind des Weiteren, dass das neue Design die gewünschte Struktur der Website und eine intuitive Benutzerführung unterstützt und hervorhebt.
Schritt 7: Nach dem Going Live
Wenn die Schritte 1 bis 6 abgeschlossen sind, kann die alte Website abgeschaltet werden und die neue Website online gehen. Direkt nach dem Going Live sollten alle Funktionen (Formulare, Terminbuchungstool), Buttons und Links getestet werden. Auch das Responsive Design, also die Darstellung auf Mobilgeräten, sollte überprüft werden.
Im weiteren Verlauf ist es ratsam, die Website mit Analysetools wie zum Beispiel der Google Search Console zu überwachen. Ein kurzzeitiger Einbruch im Ranking ist nach dem Going Live normal. Überwache das weitere Ranking aller Seiten sorgfältig und checke, wo es 404-Fehler, weitere ungültige Seiten und fehlende Weiterleitungen gibt, und behebe diese zeitnah.
Das Marketing rund um den Website Relaunch
Kündige bereits während der Erstellung der neuen Website an, dass bald ein Website Relaunch abgeschlossen ist. So weckst du die Neugier deiner Community und weckst du das Interesse bereits im Vorfeld. Spätestens, wenn die neue Website online geht, sollten Kund:innen und Follower über das Going Live der neuen Website informiert werden.
Nutze das Going Live für dein Marketing und mache – sofern vorhanden – auf deine neuen Angebote aufmerksam. So kannst du zum Beispiel Umfragen erstellen und ein Feedback zum neuen Design und den Angeboten einholen.
Denke bei einem neuen Branding auch daran, die Profile und Seiten in den sozialen Medien, im Google-Business-Profil und in den Suchmaschinen Pinterest, YouTube und TikTok, also dein gesamtes Marketing anzupassen.
Die Kosten eines Website Relaunches
Eine häufige Frage, die mir gestellt wird, ist: "Was kostet das alles?". Für einen Website Relaunch gibt es keine einheitliche Zahl, die an dieser Stelle genannt werden könnte. Es kommt immer auf die spezifischen Anforderungen und die Ziele eines Projektes an.
Dabei kannst du dich an den oben genannten Punkten, wie Design, technische Entwicklung, SEO und Inhalte orientieren. Je mehr Punkte Berücksichtigung finden, desto umfangreicher ist das Projekt und desto höher sind die Kosten.
In der Regel ist ein Website Relaunch teurer als die Erstellung einer neuen Website ohne Vorgeschichte. Das hängt mit den vorbereitenden Schritten zusammen, die die vorhandene Webpräsenz betreffen.
Fazit
Ein Website Relaunch ähnelt zwar der Erstellung einer neuen Website. Aber wenn man ein gutes Ranking der bestehenden Website beibehalten möchte, kommen weitere Aufgaben vor der Erstellung hinzu. Erst im sinnvollen Zusammenspiel der verschiedenen Elemente und bei sorgfältiger Planung kann ein starkes Einbrechen der Rankings vermieden werden.
Vielleicht auch interessant
Im Beitrag "So entsteht deine neue Website" beschreibe ich den Prozess der Zusammanarbeit vom Erstgespräch über die Umsetzung bis zur Finalisierung einer Website.
Vom Erstgespräch über die Umsetzung bis zur Finalisierung
Alles beginnt mit deiner Entscheidung, eine neue Website zu beauftragen, und endet mit deiner fertigen Website, die deine Anforderungen und die Suchintention deiner potenziellen Kund:innen erfüllt. Dabei werden alle relevanten SEO-, Design- und Usability-Aspekte sowie rechtliche Anforderungen berücksichtigt. Der Weg von deiner Anfrage bis zur fertigen Website gliedert sich in diesem Prozess in viele Teilabschnitte.
Wenn sich Kund:innen dafür entscheiden, eine neue Website in Auftrag zu geben, haben sie oft recht unterschiedliche Vorstellungen vom Endergebnis und von dem Weg dorthin. Um hier Klarheit und Transparenz zu schaffen, erkläre ich meinen Prozess vom Onboarding bis zu fertigen Website und auch für die Zeit danach.
So starten wir
Nach deiner Anfrage erhältst du von mir per E-Mail einen Website-Fragebogen mit der Bitte, diesen auszufüllen, und meine AGB für Webdesign. Der Website-Fragebogen enthält Fragen zu den folgenden Punkten:
die Rahmenbedingungen
strategische Aspekte
die Konkurrenz / der Mitbewerb
die Inhalte
Suchmaschinenoptimierung
Design
Technik
Funktionen und
rechtliche Aspekte
Nachdem du mir den Fragebogen zurückgesendet hast, gehe ich alle Punkte durch. Auf diese Weise erhalte ich einen ersten Eindruck vom Status quo und wohin die Reise gehen soll. Daneben überlege ich mir die ersten Ideen und Maßnahmen, die für die Entwicklung deiner neuen Website in Frage kommen könnten.
Das Erstgespräch
In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch per Zoom oder per Telefon klären wir danach gemeinsam alle Punkte des Fragebogens, dein Anliegen und deine strategischen Ziele, den zeitlichen Rahmen und die Höhe deines Budgets. Dafür nehme ich mir eine halbe bis eine Stunde Zeit.
Nachdem wir alle Fragen geklärt haben, sende ich dir Im Anschluss ein formloses Angebot. Nach Bestätigung des formlosen Antrags erhältst du ein offizielles Angebot und die erste Teilrechnung, die im Voraus zu zahlen ist.
So geht es weiter
Bevor es dann richtig losgeht mit deiner neuen Website, erhältst du von mir noch ein Willkommenspaket, bestehend aus den wichtigsten Informationen zum Start der Zusammenarbeit:
Kontaktdaten
Kommunikationskanäle
Dateienaustausch
Informationen zur Zusammenarbeit
Es geht los mit deiner neuen Website
Im nächsten Schritt geht es um den Austausch wichtiger Zugänge. Sofern noch kein Hoster und keine Domain vorhanden sind, berate ich dich zu diesem Thema und helfe bei der Auswahl des passenden Hosters.
Bei der Ersterstellung einer neuen Website starte ich direkt mit der Einrichtung von WordPress und begleite dich bei den Schritten, die das Hosting der Website betreffen.
Bei einem Website Relaunch richte ich eine Testumgebung ein, auf der die neue Website aufgebaut wird. Bei einem Relaunch kommen einige weitere Schritte hinzu, wie zum Beispiel das Erfassen der wichtigsten Seiten der alten Website, die bei einer Ersteinrichtung noch keine Rolle spielen.
Der Wartungsmodus
Um die Erstinstallation oder – bei einem Relaunch – die neue Installation vor fremden Einblicken zu schützen, richte ich den Wartungsmodusein, der Besucher:innen anzeigt, dass eine neue Website entsteht. Die Oberfläche der Wartungsseite enthält ein Bild, eine kurze Information und Links zu den Rechtstexten Impressum und Datenschutzerklärung.
Beispiel für den Wartungsmodus, hier vom Plugin Maintenance
Das Bild zeigt ein Beispielmotiv des kostenlosen Plugins Maintenance. Den Text passe ich an die individuellen Gegebenheiten der neuen Website an. Zusätzlich ergänze ich hier noch Verlinkungen zum Impressum und zur Datenschutzerklärung. Über das Symbol des Hängeschlosses rechts oben kann man sich in das Backend der neu entstehenden Website einloggen.
Die Inhalte deiner neuen Website
Während ich im Hintergrund die wichtigsten technischen Funktionen einrichte, kannst du die Anordnung der Inhalte und die Navigation deiner neuen Website planen. Um hier eine Struktur zu schaffen, sollten die Inhalte gemäß einer schlüssigen Informationsarchitektur zusammengestellt werden. Dazu erhältst du von mir ein Excel-Vorlage.
Die Informationsarchitektur sollte vor der technischen Umsetzung und der Auswahl des passenden Designs festgelegt werden. Die Art und der Umfang der Inhalte bestimmen den Aufbau, die Gestaltung und die Verlinkungen jeder einzelnen Webseite.
Grundlegende technische Funktionen einer neuen Website
Ungeachtet der späteren Inhalte und Struktur der Website gibt es technische Funktionen, die jede Website benötigt. Dazu gehört die Einrichtung des Themes und gegebenenfalls eines Child Themes, die Einrichtung von Plugins und bestimmte Einstellungen in der WordPress-Installation.
Gleich zu Beginn richte ich die Seiten Impressum und Datenschutz ein, weil sie auch für eine Website im Wartungsmodus relevant sind. Weitere Seiten richte ich ein, sobald die Inhalte feststehen.
Das Theme
In meinem Angebot ist das Divi Theme von Elegant Themes inklusive. Wenn du ein anderes Theme oder einen anderen Page Builder verwenden möchtest, ist dies ebenfalls möglich. Mit der Wahl des Themes legen wir das Layout und verschiedene Designaspekte fest.
Beispiellayouts (Ausschnitte der Hero Sections) von Divi Elegant Themes
Die Plugins
Die Plugins sind kleine technische Einheiten, die die Funktionen von WordPress erweitern. Die Basis-Plugins sind notwendig, um grundlegende Funktionen zu gewährleisten wie zum Beispiel die Sicherheit der Website, Spamvermeidung, die Erstellung von Backups, SEO-Einstellungen, die DSGVO-konforme Einbindung von Google Fonts und die Bildoptimierung.
Die Basis-Plugins können ergänzt werden durch Plugins, die die besonderen Anforderungen einer individuellen Website erweitern. Dazu gehören zum Beispiel spezielle Formularplugins, Newsletterplugins, Social Feed Plugins, Gutenberg Plugins, Caching Plugins, DSGVO-Plugins, Statistik-Plugins und vieles mehr.
Das Design: Farben und Fonts
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Farben der Website und die Fonts (Schriftarten). Wenn du ein vorgefertigtes Theme verwendest, sind die Farben oft voreingestellt und lassen nur wenige Variationen zu. Solltest du dich für einen Page Builder wie Divi oder Elementor entscheiden, kannst du die Farben individuell einstellen.
Zu einem Branding gehören genau definierte Farben und die sorgfältige Auswahl von zueinander passenden Fonts. Wenn du noch ganz am Anfang stehst, unterstütze ich dich mit passenden Tools und Tipps und einer persönlichen Beratung.
Dabei gilt es zu beachten, dass Farben eine psychologische Wirkung haben. Bei der Auswahl geht es zwar auch darum, dass dir die Farben gefallen, aber noch wichtiger ist die Wirkung der Farben auf die potenziellen Kund:innen und dass die Farben zu deinem Angebot passen.
Das Layout der einzelnen Seiten
Je nach Wahl des Websitepakets erstelle ich das Layout entweder gemäß einer vordefinierten Vorlage oder erstelle ein individuelles Layout. Dazu schauen wir uns verschiedene Website-Designs an und stimmen gemeinsam ab, in welche Richtung das Layout gehen soll.
Daraufhin bereite ich zwei Layouts vor, zum Beispiel für die Startseite oder die Über-mich-Seite, aus denen du dein Wunschlayout aussuchen kannst. Schritt für Schritt arbeiten wir uns jetzt vor. Ich erstelle die nächsten Seiten nacheinander und immer in Absprache mit deiner Rückmeldung. So wird deine Website nach und nach aufgebaut.
Rechtliche Themen einer neuen Website
Die Themen DSGVO und Privatsphäre werden bei mir groß geschrieben und fließen in alle Bereiche der Websiteerstellung ein. So achte ich bereits bei der Einrichtung der Plugins auf DSGVO-konforme Einstellungen. Des Weiteren berührt dieses Thema die Schriften, das Impressum und die Datenschutzerklärung, den Cookie Banner sowie die Bilder und Grafiken.
Google Fonts
Wenn Google Fonts zum Einsatz kommen, sollten diese so eingerichtet werden, dass die IP-Adresse der Website-Besucher:innen nicht abgegriffen wird. Hierfür gibt es verschiedene Methoden, die ich individuell einsetze.
Impressum und Datenschutzerklärung
Zu den rechtlichen Fragen gehören auch das Impressum und die Datenschutzerklärung. Hier unterstütze ich dich mit passenden Informationen und bei Bedarf auch mit einem DSGVO-Plugin für die automatische Erstellung der Datenschutzerklärung. Wenn du die Datenschutzerklärung selbst erstellst, achte ich darauf, dass alle relevanten Elemente enthalten sind.
Cookie Banner
In der Regel braucht jede Website einen Cookie Banner. Nach den neuesten Bestimmungen muss dieser ermöglichen, dass alle eingesetzten Cookies abwählbar sind und die Historie eingesehen werden kann. Hier empfehle ich dir einen passenden Anbieter und setze alle technischen Einstellungen und die Design-Einstellungen um.
Bilder und Grafiken
Wenn es um die Bilder für deine Website geht, berühren wir die Themen Copyright und Urheberrecht. Du erhältst Tipps für lizenzfreie Bilder, die du bedenkenlos auf deiner Website verwenden kannst. Darüber hinaus erfährst du, auf welche Weise die Fotograf:innen genannt werden können.
SEO
Zu meinen Angeboten gehört auch ein Basisangebot für die Suchmaschinenoptimierung. Dazu richte ich in der Regel das Plugin Yoast SEO oder das Plugin Rank Math ein. Beide ermöglichen es, zu jeder Seite und zu jedem Beitrag die Texte einzugeben, die später bei Google in der Suche angezeigt werden. Dazu gehören der Title-Text und die Meta Description.
Vorher bespreche ich mit dir die Keywords, die für die jeweilige Seite relevant sind und berücksichtige diese bei der Erstellung der Metatexte. Im besten Fall wurden die Keywords bereits bei der Erstellung der Informationsarchitektur (siehe oben) berücksichtigt.
Die SEO-Plugins ermöglichen eine Vielzahl weiterer Einstellungen, zum Beispiel bezüglich der Sitemap deiner Website, die ich gezielt für deine Website vornehme.
Herausforderungen beim Aufbau einer neuen Website
Während des Aufbaus der einzelnen Seiten kann es vorkommen, dass die Inhalte, die Bildwahl und weitere Aspekte unklar sind. Hier unterstütze ich dich mit meinen Vorlagen, Tipps und Tools. So stelle ich bei Bedarf zum Beispiel eine Infografik für den Aufbau der Über-mich-Seite zur Verfügung. Oder du erhältst von mir Tipps und Tools, die die Auswahl der Farben und der Fonts erleichtern.
So tauschen wir uns aus
Kommen wir zur Frage der Kommunikation und des Austausches der Daten. Für den Austausch von Bildern und Texten richte ich dir einen Ordner in meiner Dropbox ein, wo du die Inhalte hochladen kannst, ohne dich registrieren zu müssen.
Die Dokumentation der Arbeiten und kleinere Abstimmungen können per E-Mail erfolgen. In gemeinsamen Zoom Calls zeige ich dir den Fortschritt der Arbeiten und stimmen wir alle Designfragen ab.
Alle weiteren Informationen zur Kommunikation findest du in meinen Infos zum Start, die ich dir zum Beginn unserer Zusammenarbeit aushändige.
Der Abschluss der Arbeiten an deiner neuen Website
Nach maximal zwei Korrekturrunden und dem endgültigen Feinschliff an deiner neuen Website treffen wir uns zu einem Abnahmegespräch per Zoom. In diesem Call gehen wir gemeinsam ins Backend und ich erläutere dir alle für dich wichtigen Einträge und wie du kleine Änderungen vornehmen kannst. Danach gehe ich mit dir das Abnahmeprotokoll durch.
Das Abnahmeprotokoll
Das Abnahmeprotokoll umfasst die folgenden Punkte:
rechtliche und technische Hinweise
Liste der Plugins
Angabe, wo welches CSS verwendet wurde
DSGVO-Angaben
inhaltliche Angaben
Hinweise auf Tutorials und Anleitungen
Hinweise zur weiteren Zusammenarbeit
Wenn du das Abnahmeprotokoll bestätigt hast, erhältst du die Aufzeichnung des Zoom Calls und eine individuelle Checkliste aller für deine Website relevanten Rechtsthemen.
Style Guide & Mood Board
Nach Bezahlung der Schlussrechnung sende ich dir einen Style Guide inklusive Moodboard zu. Dies ist ein zweiseitiges PDF, das eine Auflistung der Fonts, der Hexadezimalcodes der Farben und Bilder deiner Website enthält. Auf Wunsch schalte ich dir das PDF zum Bearbeiten in Canva frei, so dass du es nach deinen Vorstellungen anpassen und erweitern kannst.
Beispiel Style Guide (Canva-Vorlage)
Beispiel Mood Board (Canva-Vorlage)
Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit
Für die weitere Zusammenarbeit biete ich dir im Anschluss die folgenden Angebote an:
Website-Wartung Die Website-Wartung sollte wöchentlich erfolgen. Wenn dir hierzu die Zeit fehlt, nehme ich sie dir gerne ab. In einem wöchentlichen Rhythmus aktualisiere ich die Plugins, die Themes und die Übersetzungen. Hinzu kommen WordPress-Updates, Sicherheitschecks und Performance-Checks. In regelmäßigen Abständen erhältst du ein Protokoll der Updates.
Blog-Workshop zum Aufbau eines Corporate Blogs Eine Website allein, auch wenn sie bestmöglich optimiert wurde, reicht heutzutage nicht mehr aus, um Reichweite zu erzielen. Ein Corporate Blog ist eine Möglichkeit, die Reichweite kontinuierlich zu pushen und die Wunschkund:innen mit passenden Inhalten zu versorgen.
Der Blog-Workshop hat zum Ziel, dich beim Aufbau deines Corporate Blogs zu unterstützen. Wir starten mit dem Blogkonzept und legen damit die Basis für alle weiteren Aktivitäten. Dann besprechen wir die Inhalte und Themen. Ausführlich gehe ich auf alle SEO-Faktoren ein, auch bei Bildern. Übungen, Begleitmaterialien und eine Tool-Liste runden das Angebot ab.
Fazit
Der Aufbau einer neuen Website ist ein komplexer Prozess, bei dem viele Rädchen ineinander greifen. Um den Prozess für dich als Kunde oder Kundin transparent zu machen, habe ich in diesem Blogartikel die verschiedenen Phasen und Aspekte beispielhaft dargestellt. Wenn du hierzu Fragen hast, komm gerne auf mich zu und buche gleich ein kostenloses Strategiegespräch.
Wenn ich für meine Kund:innen Websites erstelle oder diese betreue, empfehle ich immer das Plugin Real Cookie Banner. Es stellt aus meiner Sicht den besten Cookie-Banner zur Verfügung. Hier hat es im September 2023 wichtige technische und rechtliche Änderungen gegeben, die du zeitnah auf deiner Website umsetzen solltest. Damit wird gewährleistet, dass der Cookie Banner technisch einwandfrei funktioniert und die neuesten Änderungen im Datenschutz Berücksichtigung finden.
Die Änderungen im Real Cookie Banner von devowl.io betreffen die Service-Vorlagen für die Cookies diverser Anwendungen wie zum Beispiel YouTube, Adobe Fonts, Calendly und ActiveCampaign.
Die Vorlagen wurden aktualisiert, um aktuelle rechtliche und technische Informationen bereitzustellen. Gehe am besten zeitnah in dein Backend und überprüfe die Angaben, die dir vom Anbieter zur Verfügung gestellt werden.
So setzt du die technischen und rechtlichen Änderungen um
Wenn du in das Dashboard gehst, wird dir eine Liste der Services angezeigt, bei denen die Vorlagen aktualisiert worden sind und wo du die technischen und rechtlichen Änderungen überprüfen und bestätigen solltest.
Klicke bei einer der Vorlagen in der Liste auf „Änderungen überprüfen“. Du wirst jetzt direkt zu dem Service, den du angeklickt hast, geführt. Hier siehst du oben ein hellblau markiertes Feld mit wichtigen Hinweisen.
Für dich relevant ist vor allem die folgende Textpassage: „Felder mit veralteten Werten oder Werte, die du manuell angepasst hast, sind mit "Abweichend von der Vorlage" markiert. Du kannst alle Änderungen mit einem Klick übernehmen!“
Die Neuerungen bestätigen
Das bedeutet, dass du an dieser Stelle durch einen Klick auf „Standardwerte verwenden“ alle Neuerungen mit einem Klick akzeptieren kannst. Diese werden dann automatisch angewendet.
Alternativ kannst du den gesamten Text unter dem Hinweisfeld durchlesen, um im Einzelnen zu erfahren, welche technischen und rechtlichen Änderungen vorgenommen werden. Wenn es Änderungen gibt, erscheint im betreffenden Bereich der Button "Abweichend von der Vorlage".
Um die Änderung anzuzeigen, klicke hierzu bei den jeweiligen Textabschnitten auf „Abweichend von der Vorlage“. Es öffnet sich ein Popup mit der Angabe des neuen Textes. Klicke hier auf „Standardwert verwenden“. So gehst du weiter vor, bis du alle Angaben zu diesem Service abgearbeitet hast.
Alle technischen und rechtlichen Änderungen erledigt?
Zum Schluss musst du ganz unten noch einen Haken setzen bei „Ich habe die Informationen in der Service-Vorlage selbst auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft…“ und auf Speichern klicken.
Eine neue Einwilligung einholen
Wenn man Änderungen im Cookie Banner vorgenommen hat, wird man aufgefordert, eine neue Einwilligung der Website-Besucher:innen in die verwendeten Cookies anzufordern. Klicke hierzu auf „Neue Einwilligung anfordern“ im hellgelben Hinweisfeld.
Nach dieser Anleitung aktualisierst du jetzt alle Vorlagen deines Cookie Banners.
Fehlermeldungen
Es ist möglich, dass du eine Fehlermeldung erhältst, die folgendermaßen aussieht:
Im Folgenden beschreibe ich dir, wie du bei den Services Active Campaign und Calendly vorgehen kannst.
Active Campaign
Bei Verwendung des Newsletter-Anbieters ActiveCampaign musst du eventuell noch die Active-Campaign-Account-ID eingeben. Bei Active Campaign findest du diese nicht – wie angegeben – unter Einstellungen oder unter Konto, sondern unter Website -> Website-Tracking im Text des Tracking-Codes unter „vgo(‚setAccount‘,‘Ziffernfolge‘)“. Diese Ziffernfolge ist deine Active-Campaign-Account-ID.
Calendly
Calendly zeigt bei Einbettung des Calendly-Codes in deine Website einen eigenen Cookie-Banner an. Um dieses zu deaktivieren, klicke in deinem Calendly-Account auf der Ereignisübersichtsseite auf das kleine Zahnrad rechts neben dem Button „Neuer Ereignistyp“. Es öffnet sich ein kleines Menü. Klicke hier auf „Der Website hinzufügen“.
Auf der sich neu öffnenden Calendly-Seite wählst du jetzt „Inline-Einbettung“. Nach einem Klick auf den blauen Button „Fortfahren“ kannst du auf einer neuen Seite in den „Einstellungen für Buchungsseite“ Änderungen vornehmen. Klicke hier auf „Cookie-Banner ausblenden“.
Nach diesem Klick ändert sich der Code, der in der nachfolgenden Box bei Calendly dargestellt wird. Kopiere den Code in Calendly und tausche ihn auf deiner Website dort aus, wo du ihn eingebunden hast, zum Beispiel auf der Kontaktseite. Jetzt noch auf "Speichern" und „Aktualisieren“ auf deiner Webseite klicken und du kannst die Service-Cookies weiter im Real Cookie Banner bearbeiten.
Solltest du jetzt noch Probleme haben, den Calendly-Cookie-Service auf deiner Website zu aktualisieren, sprich mich gerne an. Spätestens zum nächsten Update des Plugins werden diese Probleme behoben sein.
Alternative zum Calendly-Code
Alternativ kannst du den Code aus deiner Website herausnehmen und die Terminbuchung über einen Button, der auf die Seite von Calendly führt, umsetzen. Der Nachteil hierbei ist, dass die Besucher:innen deiner Website auf eine externe Seite weitergeleitet werden und unter Umständen nicht auf deine Website zurückkehren.
Fazit
Wenn du die technischen und rechtlichen Änderungen bei den Service-Vorlagen für die Cookies diverser Anwendungen umsetzt, gewährleistest du, dass alle technischen und rechtlichen Anforderungen an deinen Cookie Banner erfüllt werden. Sollte es bei der Umsetzung Probleme geben, komm gerne auf mich zu und wir schauen gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann.
Machen wir uns nichts vor: Bloggen macht Arbeit. Damit du deine Zeit nicht mit unnötigen Dingen verbringst, die am Ende nicht das gewünschte Resultat zeigen, empfehle ich, mit einem Blog-Konzept zu starten und dieses auch später immer wieder zu überarbeiten.
Mit einem Blog-Konzept definierst du die Wegmarkierungen, innerhalb derer eine erfolgreiche Blogreise ihren Anfang nimmt, und legst du ein gutes Fundament für die strategische Weiterentwicklung deines Blogs.
Was ist ein Corporate Blog?
Ein Corporate Blog oder Unternehmensblog ist, wie der Name schon sagt, ein Blog, der von einem Unternehmen oder von Unternehmer:innen unterhalten wird. Damit unterscheidet sich ein solcher Blog von einem Hobby-Blog, der keine spezifischen Marketing-Ziele verfolgt. Ein Corporate Blog kann von einem Redaktionsteam, von einer einzelnen Person innerhalb eines Unternehmens, aber auch von Solopreneur:innen und Freelancern geführt werden.
Unabhängig von der Größe des Unternehmens ist ein Corporate Blog ein wichtiges Instrument im Rahmen des Content Marketings und der Markenstrategie. Er ist daher für alle Freelancer:innen, Solopreneur:innen, KMU und Unternehmen ein empfehlenswertes Tool, um sich als Expertenmarke zu etablieren, eine Community aufzubauen und die Reichweite bei Google dauerhaft zu verbessern.
Die wichtigsten Schritte beim Aufbau eines Corporate Blogs
Bloggen ist viel Arbeit und erfordert ein dauerhaftes Commitment. Damit sich der Aufwand am Ende lohnt, gibt es verschiedene Punkte zu beachten. So erreichst du, dass du die passenden Kunden anziehst und die Reichweite bei Google und Bing dauerhaft verbesserst.
Schritt 1: Das Blog-Konzept
Zu einem Blogkonzept gehören:
die Ziele des Corporate Blogs
die Zielgruppe des Corporate Blogs,
die Festlegung der Nische und
die Wahl des Blog- oder Domain-Namens.
Das Blog-Konzept ist die Basis für alle weiteren Aktivitäten und Maßnahmen. Wird dieser Punkt vernachlässigt, kann es passieren, dass die falsche Zielgruppe angesprochen wird und die ganze Mühe vergeblich war. Die Website rankt dann für falsche Begriffe und zieht nicht die Wunschkund:innen an.
Schritt 2: Die Themen und Inhalte
Beim zweiten Schritt geht es um die Themen und Inhalte. Dazu gehören die Auswahl der Keywords und Key Phrases, die Themenfindung, die Etablierung von Markenbegriffen und weitere Elemente. Besonders zu Anfang mag es schwerfallen, die richtigen Themen zu finden. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass der erste Schritt, das Blog-Konzept, sauber definiert wurde.
Schritt 3: Das Blog Marketing
Nach Schritt 1 und Schritt 2 geht es – neben der kontinuierlichen Themensuche und dem Schreiben von Blogartikeln – darum, die Blogartikel für das eigene Marketing zu nutzen. Hier gibt es viele Möglichkeiten, die Themen der Blogartikel umfassend und effizient für das Marketing auf verschiedenen Kanälen einzusetzen.
In meinem Angebot Blog-Workshop gehe ich auf alle drei Schritte ein, so dass du danach direkt mit dem Bloggen durchstarten kannst.
Das Konzept eines Corporate Blogs
Stelle dir die folgenden Fragen, bevor du mit deinem Blog startest oder wenn du einen Relaunch planst und neue Zielgruppen, Angebote oder neue Produkte ins Spiel kommen.
1. Welche Ziele möchtest du mit deinem Corporate Blog erreichen?
Es gibt vier wesentliche Ziele, die du mit einem Corporate Blog verfolgen kannst:
einen Expertenstatus aufbauen,
Kunden für Dienstleistungen oder Angebote akquirieren,
Produkte verkaufen oder
Affiliate Marketing betreiben.
Einen Expertenstatus erreichst du durch Beiträge, die Fachwissen erfordern. Dazu gehören, je nach Fachgebiet, meist längere Artikel wie zum Beispiel Tutorials, Case Studies, meinungsbildende Artikel und weitere Formate.
Wenn du Kunden für deine Services akquirieren möchtest, können deine Blogartikel auf die Vorteile und die Anwendung deiner Services eingehen.
Dient dein Corporate Blog dazu, Produkte vorzustellen, passen Produktbeschreibungen, Anwendungsfälle und weitere inhaltlich verwandte Themen.
Beispiel: Wenn dein Ziel ein Mitgliederbereich für Freelancer ist, die selbst an ihrer Website arbeiten möchten, sind Tutorials zu WordPress-Themen eine gute Möglichkeit, die potenziellen Kund:innen anzuziehen.
Wenn es aber darum geht, dass die Kund:innen bei dir die Erstellung einer Website buchen, werden die Inhalte deiner Website ganz andere sein. Hier geht es nicht um Tutorials, sondern um die Vorteile einer Website, den Onboarding-Prozess und weitere Themen, die für die Abwicklung eines Projekts eine Rolle spielen.
Oft vermischen sich die Ziele eines Blogs. Wichtig ist jedoch, sich die Ziele bewusst zu machen. Um die Inhalte und die Tonalität des Blogs zu bestimmen, ist die Frage nach den Zielen eine große Hilfe.
2. Kennst du deine Zielgruppe(n)?
Die Festlegung einer Zielgruppe verursacht besonders Anfänger:innen und Gründer:innen häufig Bauchschmerzen. Vielleicht möchtest du dich erst ausprobieren und sich erst später für eine Zielgruppe entscheiden? Das ist sehr verständlich. Häufig höre ich dann, dass zur Zielgruppe "alle" gehören. Das ist allerdings nicht zielführend, denn auf diese Weise fühlt sich im schlimmsten Fall am Ende niemand angesprochen. Es gibt verschiedene Ansätze, die Zielgruppe(n) zu bestimmen. Welcher Ansatz der richtige ist, hängt von der Art deines Business ab.
Die Byer Persona
Eine Möglichkeit, die Zielgruppe einzugrenzen, besteht darin, ein bis drei Buyer Personas zu definieren, an die sich das Angebot richten soll. Beispiel: Frau, 36 Jahre alt, verheiratet, Eigentumswohnung, zwei Kinder, Beruf Informatikerin. Eine solche Definition passt meiner Meinung nach nur zu bestimmten Branchen, zum Beispiel dann, wenn ich Produkte oder Services anbiete, die gezielt auf diese Zielgruppe abgestimmt wurden.
Weitere Möglichkeiten der Zielgruppenbestimmung
Nicht jede Zielgruppe lässt sich derart genau bestimmen. Manche Zielgruppen lassen sich wesentlich weiter fassen. So lässt sich eine Zielgruppe häufig nicht auf ein bestimmtes Alter oder einen Einkommensstatus reduzieren. Dennoch kannst du hier definierende Elemente festlegen. Dazu gehören unter anderem:
die Bedürfnisse deiner Zielgruppe
die Werte deiner Zielgruppe
die Mission deiner Zielgruppe
Ein Beispiel für die Bedürfnisse einer Zielgruppe ist, um beim Thema Webdesign zu bleiben, die Ausrichtung auf Barrierefreiheit für Menschen mit einer Sehschwäche oder Sehbehinderung.
Auch die Werteeiner Zielgruppe können eine entscheidende Rolle spielen. So können zum Beispiel Non-Profit-Unternehmen mit einer christlichen Ausrichtung zur Zielgruppe gehören.
Hinsichtlich der Mission einer Zielgruppe kommen zum Beispiel Unternehmen in Frage, die nachhaltige Produkte oder Dienstleistungen entwickeln oder anbieten oder sich die Bekämpfung des Waldsterbens auf die Fahne geschrieben haben.
3. Die Nische deines Corporate Blogs
Mit der Bestimmung der Zielgruppe nähern wir uns dem nächsten Schritt in der Entwicklung des Blog-Konzepts: der Blognische.
Zu Anfang ist es häufig schwierig, sich auf eine Nische einzulassen. Die Blognische hängt eng mit der Zielgruppe zusammen und entwickelt sich häufig durch die wachsende Erfahrung im eigenen Fachgebiet oder Dienstleistungsbereich. So lässt sich gegebenenfalls umgekehrt eine Zielgruppe aus der Nische heraus bestimmen.
Eine Nische kann sich zum Beispiel in Form eines Schwerpunkts oder einer Spezialisierung ergeben. Ein gutes Beispiel ist das Thema Webdesign. Hier kann man sich auf einen Page Builder wie Divi, Elementor oder Avada spezialisieren, Grafik-Design mit hinzunehmen oder mit einer bestimmten Zielgruppe, wie zum Beispiel Yoga-Trainer:innen oder Fotograf:innen seine Nische definieren.
Ein anderes Beispiel ist das Angebot einer Hebamme, die sich auf Mütter über 40, die sich vegan ernähren, konzentriert. Die inhaltlichen Fragen der Klientinnen werden andere sein als die von ganz jungen Müttern, die sich nicht vegan ernähren.
4. Der Blog- oder Domain-Name
Teil des Blog-Konzepts ist auch die Entscheidung für einen Blog- beziehungsweise Domain-Namen. Das ist der Link oder die URL, unter der der Blog / die Website zu finden ist. Wenn zu Anfang noch nicht klar ist, wohin die Reise gehen wird, empfehle ich, den eigenen Namen zu wählen. Solopreneur:innen und Freelancer:innen entwickeln im Laufe der Zeit meist eine Personenmarke, so dass der eigene Name ohnehin die beste Wahl ist.
Das kann folgendermaßen aussehen: https://www.vorname-name.de – mit oder ohne Bindestrich und statt de können andere Endungen gewählt werden, wie zum Beispiel .com oder .io und vieles mehr. Reserviere dir deinen Namen am besten gleich mit mehreren Domainendungen.
Warum diese Punkte für ein Blog-Konzept so wichtig sind
Die genannten vier Punkte sind essenziell, wenn du einen erfolgreichen Corporate Blog aufbauen möchtest. Das Wissen um die Bedürfnisse, Werte oder die Mission deiner Zielgruppe und die Festlegung einer Nische und von Zielen sind quasi die Wegmarkierungen, innerhalb derer deine Blogreise stattfindet. Damit ziehst du von Anfang an die richtigen Interessent:innen an, die später zu deinen Wunschkund:innen werden.
Fazit
Um einen erfolgreichen Corporate Blog zu starten, sollte eine gute Basis für die Entwicklung des Blogs gelegt werden. Diese Basis wird mit einem Blog-Konzept gelegt. Dabei werden die Ziele des Corporate Blogs, die Zielgruppe(n), die Blognische und der Blogname festgelegt.
Nicht nur beim Start eines Corporate Blogs, sondern auch dann, wenn ein Relaunch der Website ansteht, wird es Zeit, das Blog-Konzept zu überdenken und gegebenenfalls anzupassen. Dadurch gewährleistest du, dass du deinen Kund:innen oder Klient:innen passende Inhalte präsentierst, die am Ende zu einem Kauf oder einer Buchung deiner Angebote führen.