Schnell mal ein Bild auf der Website oder im Blog hochladen, das sollte man nur tun, wenn man sehen möchte, ob die gewünschte Wirkung erzielt wird. Wer die Bilder auf der eigenen Website und im Blog nicht weiter optimiert, verschenkt viel Potenzial. Dies kann zu Einbußen im Ranking und zu Einschränkungen der Barrierefreiheit führen. Auch wenn es auf den ersten Blick mühselig erscheint: Wer effektiv bloggen und die eigene Website in den Suchergebnissen nach vorne bringen möchte, kommt an Bilder-SEO nicht vorbei.
Was bedeutet Bilder-SEO?
Bei dem Thema Bilder-SEO geht es darum, Bilder und Grafiken auf der Website oder im Blog so zu optimieren, dass die Crawler von Google die Bilder inhaltlich und strukturell einordnen können und die barrierefreie Darstellung der Bilder möglich ist. Dabei gibt es verschiedene Faktoren, die bei der Suchmaschinenoptimierung von Bildern zum Tragen kommen. Dazu gehören:
der Bildinhalt
die Bildgröße
das Dateiformat
der Dateiname
der ALT-Text
der Titel-Text
die Bildbeschreibung
Grundsätzlich unterscheidet man dabei Maßnahmen, die
vor dem Hochladen zur Anwendung kommen und Maßnahmen, die
nach dem Hochladen bei den Bildern durchgeführt werden.
Bilder-SEO: Maßnahmen vor dem Hochladen
Bereits vor dem Hochladen der Bilder gilt es, verschiedene Punkte zu beachten. Die passenden Maßnahmen haben bereits eine große Wirkung auf die Reichweite der Website und des Blogs.
Ein passender Bildinhalt
Wähle die Bilder so aus, dass die Motive zum umgebenden Text passen und ein Bezug zum Inhalt der Seite oder des Blogartikels hergestellt werden kann. Die Bilder haben grundsätzlich die Funktion, zum weiteren Lesen zu animieren und den Inhalt des Textes zu untermauern, Zusammenhänge zu erklären oder die Aufmerksamkeit der Website-Besucher:innen zu lenken. Darüber hinaus fließt die Bildbeschreibung später in die Meta-Texte der Bilder ein.
Das erste Beitragsbild eines Blogartikels wird meist auch als Vorschaubild verwendet. Dieses Vorschaubild wird in der Blogvorschau und beim Teilen in den sozialen Medien angezeigt. Es lohnt sich also, sich Mühe bei der Auswahl des Bildmotivs zu machen.
Eine reduzierte Bildgröße
Bilder aus Bilderdatenbanken haben oft eine sehr hohe Pixelzahl und damit eine viel zu große Dateigröße. Darunter leidet die Ladezeit einer Website, was sich negativ auf das Ranking auswirkt. Eine optimierte Bildgröße ist ein wichtiger Faktor bei der Umsetzung von Bilder-SEO.
Deshalb sollte jedes Bild vor dem Hochladen auf eine Mindestgröße reduziert werden. Das gelingt durch das Skalieren der Bilder über verschiedene Grafiktools. Anfängern empfehle ich den Einsatz von Canva, wo die Bilder auch gleich im richtigen Dateiformat heruntergeladen werden können.
Bilder können vor dem Hochladen durch Tools wie TinyPNG komprimiert werden. Wer diesen Schritt scheut, kann sich die Arbeit von Plugins abnehmen lassen, die die Bilder nach dem Hochladen automatisch komprimieren. Dazu gehören zum Beispiel die Plugins reSmush.it Image Optimizer und das kostenpflichtige ShortPixel Image Optimizer. Letzteres wandelt die Bilder nach dem Komprimieren in das Webformat webp um. Die Kosten sind im Vergleich zu anderen Plugins sehr niedrig.
Das richtige Dateiformat
Nach der Skalierung der Bilder auf eine niedrigere Bildgröße kann man in der Regel auswählen, in welchem Dateiformat das Bild abgespeichert werden soll: png, jpg oder svg. Je nach Anwendungszweck kommt jeweils ein anderes Dateiformat in Frage.
SVG-Dateien werden meist für Logos verwendet, damit sie bei der Darstellung keine Darstellungsfehler aufweisen, wie zum Beispiel verpixelte Farben oder ausgefranste Ränder. Auch PNG-Dateien können für Logos verwendet werden. Beide Bildformate ermöglichen einen transparenten Hintergrund, was insbesondere bei farbigen Hintergründen ein wichtiger Aspekt ist.
PNG-Dateien sind auch für Infografiken geeignet. Für alle anderen Bilder eignet sich das JPG-Format, da die Dateigröße hier kleiner ist als bei PNG-Dateien. Bei Verwendung bestimmter Plugins zur Komprimierung von Bilddateien werden die Bilder im Anschluss noch in das Webformat webp (siehe unter Bildgröße) umgewandelt.
Ein treffender Dateiname
Wenn du bei Unsplash, Pexels, iStock, Adobe oder anderen Bilddatenbanken ein Bild herunterlädst oder die Bilder aus einem Fotostudio stammen, haben die Bilder in der Regel sehr kryptische Dateinamen beziehungsweise Dateinamen, die nicht zum Inhalt des Beitrags oder deiner Webseite passen. Hier empfiehlt es sich, nach der Bildbearbeitung einen sprechenden Dateinamen passend zum Bildinhalt und zum Blogartikel- oder Webseiten-Thema auszuwählen. Das erste Bild sollte im Dateinamen das Hauptkeyword enthalten, alle anderen Bilder die Nebenkeywords. Auch dies ist ein sehr wichtiger Aspekt bei der Umsetzung von Bilder-SEO.
Der Workflow sieht dabei so aus, dass im ersten Schritt der Text erstellt und das Hauptkeyword beziehungsweise die Key Phrase und die Nebenkeywords (Synonyme, verwandte Begriffe, Wortwolke) festgelegt werden. Diese Keywords können je nach Textumgebung in unterschiedlicher Formulierung in den Dateinamen der Bilder einfließen. Identische Dateinamen sind dabei nicht zielführend und werden als Duplicate Content gewertet.
Beim Dateinamen ist es noch wichtig, die Wörter kleinzuschreiben, auf Umlaute und Sonderzeichen zu verzichten und alle Wörter mit einem Bindestrich zu versehen.
Bilder-SEO: Maßnahmen nach dem Hochladen
Wenn die Maßnahmen für die Bilder vor dem Hochladen sinnvoll umgesetzt worden sind, erleichtert dies die weitere Optimierung der Bilder nach dem Hochladen.
Die Meta-Texte
Nachdem das Bild in der Mediathek hochgeladen wurde, öffnet sich die Oberfläche für die Bearbeitung der Bild-Metadaten. Dazu gehören der ALT-Text, auch alternativer Text genannt, der Titel-Text, die Beschriftung und der Beschreibungstext.
Der ALT-Text
Der ALT-Text wird angezeigt, wenn die Bilder mal nicht geladen werden können. Dies ist im Übrigen der Text, den Screenreader vorlesen, um Menschen mit einer Sehbehinderung zu ermöglichen, ebenfalls die Bildinhalte zu erfassen. Der ALT-Text wird optimalerweise so verfasst, dass er das Keyword und eine kurze Beschreibung des Bildes enthält.
Das Rechenzentrum Erlangen hat dazu einen interessanten Artikel verfasst: "Der perfekte „Alt-Text„: Wir haben sechs blinde und sehbehinderte Menschen gefragt, welche Bildbeschreibungen ihnen wirklich etwas bringen“.
Der Titel-Text
Die Titel-Text ergänzt den ALT-Text durch eine vom ALT-Text abweichende Formulierung unter Verwendung des Keywords. Über die Rolle des ALT-Textes und des Titel-Textes von Bildern bezüglich der Anker- oder Linktexte kannst du im Artikel "Die drei besten Link-Tipps für Website und Blog" nachlesen.
Die Beschriftung und der Beschreibungstext
Die Beschriftung und der Beschreibungstext können vernachlässigt werden. Allerdings kann die Beschriftung, die häufig unter dem Bild auf der Website oder beim Hovern über dem Bild angezeigt wird, die Benutzerfreundlichkeit erhöhen. Auch hier gilt, dass die Texte am besten das Keyword in unterschiedlicher Formulierung enthalten.
Die Bild-URL
Aus dem Dateinamen des Bildes, der URL der Website und dem Datum ergibt sich schließlich der Link – die URL – des Bildes:
Bei der Umsetzung von Bilder-SEO unterscheidet man zwischen Maßnahmen, die vor dem Hochladen eines Bildes eine Rolle spielen, und Maßnahmen, die nach dem Hochladen vorgenommen werden können. Wenn auch häufig vernachlässigt, stellt Bilder-SEO eine einfache und effektive Maßnahme dar, das Ranking zu erhöhen und die Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit zu verbessern.
Vielleicht auch noch interessant
Ein weiterer wichtiger und oft vernachlässigter Aspekt ist das Thema Verlinkungen. Im Blogbeitrag "Die drei besten Link-Tipps für Website und Blog" erhältst du die wichtigsten Tipps und Hinweise rund um Links und Linktexte.
Die Bilder stammen aus eigener Produktion. Das Headerbild ist ein Screenshot von Bildern der Bilddatenbank Unsplash mit dem Tag "petrol".
Das Texten einer Über-mich-Seite ist eine Aufgabe, die viel Fingerspitzengefühl verlangt. Denn es gilt die Herausforderung, einerseits Dinge über sich selbst, also Persönliches preiszugeben, aber andererseits nicht zu viel oder am besten nichts Privates auszuplaudern. Darüber hinaus hört man häufig, dass die Über-mich-Seite inhaltlich an den Kunden orientiert sein sollte. Was ist denn nun der richtige Weg?
Natürlich gibt es nicht "den" richtigen Weg. Aber es gibt grundsätzliche Empfehlungen, auf die ich hier eingehen werde.
[Der Blogartikel wurde am 18. November 2024 aktualisiert.]
Was bedeutet: "Über mich"?
Das ist eine einfache Frage mit einem breiten Spektrum an Möglichkeiten. Überlege dir zunächst, was die Kund:innen an deiner Person interessieren könnte. Ist es die Frage, welchen Kuchen du magst oder welches Haustier du dein Eigen nennst? Oder ist es vielmehr der Wunsch, bestimmte Facetten deiner Persönlichkeit näher kennenzulernen, die in der Zusammenarbeit zum Tragen kommen? Solche Informationen helfen im Entscheidungsprozess, ob eine Zusammenarbeit zustande kommt.
Daher lautet mein Tipp Nummer 1:
Sprich auf der Über-mich-Seite über die Aspekte deiner Persönlichkeit, die mit deinem Angebotin einem Zusammenhang stehen.
Ein Beispiel: Mein Angebot besteht aus zwei Säulen: Webdesign und Blogaufbau oder, anders ausgedrückt, Technik und Texte. Dies ist eine Kombination, die sich seit meinem 12. Lebensjahr durch mein ganzes Leben zieht. Darüber, wie sich das entwickelt und wohin es geführt hat, spreche ich unter anderem auf meiner Über-mich-Seite (und in meinem Fun-Facts-Artikel).
Wenn du diesen Tipp befolgst, kannst du deinen Kund:innen gleich in kurzer Form die Story, die Geschichte hinter deinem Angebot vermitteln. Dadurch wirst du für die Kund:innen greifbarer.
So vermittelst du deinen Mehrwert
Es kommt also darauf an, den Mehrwert einer Zusammenarbeit auf der persönlichen Ebene zu vermitteln. Man kann es natürlich auch übertreiben und so viel über den Mehrwert sprechen, dass man am Ende nicht mehr weiß, ob man sich auf der Über-mich-Seite befindet oder auf einer Angebotsseite.
Damit das nicht passiert, nenne ich dir hier ein paar Anhaltspunkte, die du je nach deinem Angebot als Themen für deine Über-mich-Seite wählen kannst.
Deine (Unternehmens-)Werte
Als Solopreneur:in, Freelancer:in oder Unternehmer:in hast du sicher für dich und dein Business Werte entwickelt, nach denen du handelst und die für dich in der Zusammenarbeit wichtig sind. Greife diese auf, wenn es zu deinem Business passt und schreibe über deine Werte. So können die Kund:innen sehr schnell feststellen, ob ihr euch in diesem Punkt ergänzt. Darüber hinaus kannst du aus deinen Werten ein Garantieversprechen ableiten, das die Wertigkeit deines Angebots erhöhen kann.
Deine Mission
Gibt es eine Mission, die du verfolgst? Vielleicht gibt es in deiner Branche zum Beispiel eine Haltung oder Vorgehensweise, die dir missfällt. Du siehst es als deine Mission, Dinge anders zu machen oder Menschen über toxische Verhaltensweisen aufzuklären? Dann schreibe darüber auf deiner Über-mich-Seite.
Deine Einstellung
Vielleicht bietest du als Veganer:in eine Ernährungsberatung für Menschen an, die aus den Veganismus umsteigen wollen. Dann kannst du darüber schreiben, wie du zu dieser Haltung oder Einstellung gelangt bist und warum sie dir wichtig ist und du sie vermitteln möchtest.
Ein Zitat ist eine schöne Möglichkeit, um die eigene Einstellung darzustellen und die Struktur der Über-mich-Seite aufzulockern. Das kann ein Zitat von bedeutenden Menschen oder von dir selbst sein.
Deine Sichtweisen
Auch Sichtweisen können auf einer Über-mich-Seite dargestellt werden. Aber Achtung, es geht hier nicht um persönliche Sichtweisen auf polarisierende oder heikle Themen, sondern lediglich um deine Sicht auf Bereiche deines Angebots oder Business, die für deine Kund:innen relevant sind. Zum Beispiel kann es dir als Webdesignerin wichtig sein, die Websites, die du kreierst, barrierefrei zu gestalten.
Deine Eigenschaften
Auch Eigenschaften können hier ins Spiel kommen. Als Coach könnte Empathie eine Rolle spielen, als Grafik-Designer:in ein Sinn für Ästhetik, als Unternehmensberater:in analytische Fähigkeiten, um nur einige Beispiele zu nennen. Dies alles kann in deine Texte einfließen.
Beispiel für die Elemente einer Über-mich-Seite (links Teil 1, Fortsetzung rechts)
Dein Werdegang
Manche Über-mich-Seiten enthalten einen detaillierten Lebenslauf in tabellarischer Form. Andere beschreiben ausführlich in Form eines Fließtextes die einzelnen Stationen des beruflichen Werdegangs. Mein Tipp an dieser Stelle ist, diesen Bereich so kurz wie möglich zu halten und lediglich die Stationen zu erwähnen, die mit dem aktuellen Leistungsspektrum in einem Zusammenhang stehen. Dein Lebenslauf sollte nicht das zentrale Thema deiner Über-mich-Seite sein.
Die Über-mich-Seite ist kein Bewerbungsschreiben. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig, wenn du damals, nach der Schule, etwas ganz anderes gemacht hast. Bei der Darstellung des Werdegangs geht es darum, einen schnellen Überblick über die für dein Angebot wichtigen Aspekte zu ermöglichen und gegebenenfalls um die kurze Darstellung deiner Abschlüsse.
Verbandszugehörigkeiten, Kooperationen
Den Abschnitt zu deinem Werdegang kannst du durch weitere Hinweise ergänzen. Dazu gehören Publikationen, Podcasts oder Interviews, bei denen du zu Gast warst, Zertifikate und Informationen zu Kooperationen und Verbandszugehörigkeiten.
Kundenstimmen
Kundenstimmen sind auf der Über-mich-Seite kein Muss, aber können den dargestellten Mehrwert und die Expertise gut ergänzen. Alternativ kannst du die Logos von Unternehmen, mit denen du zusammengearbeitet hast, an dieser Stelle einfügen.
Weitere Elemente einer Über-mich-Seite
Wenn du eine bestimmte Methode entwickelt hast, dann solltest du darüber auf der Über-mich-Seite schreiben. In manchen Fällen ist es sinnvoll, Hinweise auf den Kennenlernprozess und deine Arbeitsweise zu geben. Wenn du und dein Unternehmen eine bestimmte Philosophie vertreten, so gehört auch diese auf die Über-mich-Seite.
Ein ansprechendes Foto von dir
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn ich auf einer Website kein einziges Foto der Person sehe, die hinter dem Webauftritt und für das Unternehmen steht, frage ich mich, warum das so ist. Es wirkt auf mich anonym und es fällt mir schwer, eine Verbindung zum Angebot aufzubauen.
Persönlichkeit zu zeigen ist nicht erst seit der Verbreitung von KI-Tools eine wesentliche Methode, um sich von anderen Websites abzuheben. Dies geschieht unter anderem sehr gut über mindestens ein ansprechendes Foto, besser noch mehrere Fotos in hochwertiger Qualität von dir auf der Startseite und insbesondere auf der Über-mich-Seite.
Keine Handybilder!
Wie wir wissen, spielt der erste Eindruck oft eine wichtige Rolle. Investiere daher am besten in sehr professionelle Bilder in einer sehr hohen Bildqualität und vermeide es, Handybilder zu verwenden.
Dadurch vermittelst du Professionalität und unterstreichst deinen Status als Experte oder Expertin. Ein Foto ist einer der Kontaktpunkte, die darüber entscheiden, ob eine Zusammenarbeit zustande kommen wird oder nicht. Denn am Ende des Tages entscheidet häufig die Chemie darüber, ob wir uns für oder gegen eine:n Anbieter:in entscheiden.
Wenn du ein Team hast
Auch dein Team oder Solopreneure, mit denen du regelmäßig zusammenarbeitest, können auf der Über-mich-Seite mit einem Foto vorgestellt werden. Wie umfangreich du die Teaminfos umsetzt, ist Geschmackssache. Wenn du ein Team hast, kannst du die Über-mich-Seite auch anders benennen, zum Beispiel About oder Unternehmen.
Tipps zum Schluss
Letztendlich ist es Geschmackssache, ob du die genannten Punkte in epischer Breite darstellst oder nicht. Meine Empfehlung ist, die Themen jeweils nur anzuteasern. Wer neu auf deine Website kommt, möchte sich nur kurz einen Überblick verschaffen und ist mit kurzen Texten zu deiner Person besser bedient, als mit ausführlichen Darstellungen.
Den Menschen, die gerne mehr von dir erfahren und in die Tiefe gehen möchten, kannst du andere Formate anbieten, wie zum Beispiel Blogartikel, Podcast-Episoden oder Videos. Über Buttons auf deiner Über-mich-Seite kannst du die Besucher:innen zu den entsprechenden Inhalten hinführen und einen einfachen Kontakt ermöglichen.
Beispiele
Wenn du noch persönlicher werden und zum Beispiel über deine Liebe zu American Cheese Cake schreiben oder von deinen Reisen in die Salzwüste von Peru berichten möchtest, dann schreibe am besten einen originellen Fun-Facts-Artikel und verlinke darauf von deiner Über-mich-Seite.
Wenn du eine ausgeklügelte Methode entwickelt hast, dann erwähne diese Methode kurz auf der Über-mich-Seite und verlinke auf eine Landingpage oder einen oder mehrere ausführliche Blogartikel, einen Podcast oder ein Video, in denen du deine Methode detailliert darstellst.
Manche Wendungen im Leben haben es verdient, erwähnt zu werden. Vielleicht hat ein solcher Wendepunkt zu einem Umdenken geführt und dein jetziges Angebot hervorgebracht. Auch hierfür und für viele weitere Themen bieten sich Blogartikel an.
Fazit
Es gibt verschiedene Elemente, die neben ansprechenden Bildern von deiner Person auf eine Über-mich-Seite gehören:
Texte über die eigene Person,
Hinweise auf den Werdegang, Kooperationen und Verbandszugehörigkeiten,
Kund:innenstimmen,
Informationen über die Arbeitsweise und/ oder Methode sowie gegebenenfalls
eine Aufschlüsselung des Prozedere vom Kennenlernen bis zur Zusammenarbeit.
Dabei kommt es darauf an, persönlich zu schreiben und den Mehrwert zu kommunizieren, der sich mit den Informationen für die Kund:innen ergibt. Auf diese Weise lernen dich deine Kund:innen von einer persönlichen Seite kennen und können besser abschätzen, ob ihr zusammenpasst.
[Anmerkung zu den Bildcredits: Das erste Bild stammt von TATTA, erworben bei Adobe Stockfotos, und wurde von mir bearbeitet.]
Die Verlinkungen auf deiner Website oder in deinen Blogartikeln und die Art der Umsetzung haben einen großen Einfluss auf die Reichweite deiner Website. Dabei geht es um die Links auf deinen Seiten (interne Links), Links zu externen Quellen (externe Links), Links in deinen Blogbeiträgen und den Linkaufbau bei Bildern. Die Relevanz dieser Links für Google wird unter anderem durch die Linktexte, bei Bildern auch durch den Dateinamen, bestimmt. Mit meinen Link-Tipps verrate ich dir, wie du eine gute Linkstruktur aufbaust und auf diese Weise ein besseres Ranking deiner Website und deiner Blogartikel erreichst.
[Der Beitrag wurde am 15. August 2024 aktualisiert.]
1. Die große Bedeutung der Linktexte
Linktexte, auch Ankertexte genannt, sind ein wesentlicher Faktor bei der Bewertung der Links einer Website oder eines Blogs.
Was ist ein Ankertext?
Ein Ankertext – oder Anchor Text – ist der Text, der mit einem Link verbunden wird. Es ist der klickbare Text, der zu einem Linkziel führt. Anders ausgedrückt, wenn du ein Wort oder mehrere Wörter oder ein Satzfragment mit einem Link versiehst, nennt man den angezeigten Linktext den Ankertext. Der angezeigte Text wird verwendet, um das Linkziel des Ankertextes zu beschreiben.
Was du vermeiden solltest
Früher hat man oft Texte gesehen, in denen der Link voll ausgeschrieben wurde. Zusätzlich wurde auf den Link verwiesen durch das Wort "hier".
Beispiel: Die Website von Frau Schmidt finden Sie hier: https://www.testfirma.de
Dies ist nicht nur veraltet, sondern es handelt sich bei dem Wort "hier" um einen schwachen Ankertext oder einen trivialen Link. Weitere triviale Linktexte sind zum Beispiel: mehr erfahren, weiter, zum nächsten Beitrag und so weiter.
Links mit fehlendem Ankertext werden von Google als schlechte Links (bad links) angesehen und – wenn sie sich auf der Website häufen – auch als Spam eingestuft.
Tipps für Linktexte
Statt einen schwachen Linktext zu verwenden, empfiehlt es sich, Begriffe oder Textfragmente mit SEO-Relevanz zu wählen. Das können ein passendes Keyword, eine Key Phrase oder andere, für den Inhalt relevante Texte sein. Diese Art von Linktexten werden in englischsprachigen Texten "rich anchor text links" genannt.
Beispiel: „Die Informationen finden Sie auf der Seite Akademie“, wobei du hier die Phrase "Seite Akademie" mit der entsprechenden (Web-)Seite verlinken solltest. Man spricht bei solchen Verlinkungen auch von sprechenden Links.
Auf diese Weise erhöhst du zum einen die SEO-Relevanz, weil die Link- bzw. Ankertexte Google einen Hinweis geben, zu welchen Inhalten der Link verweist. Darüber hinaus verbesserst du so die Lesbarkeit deines Textes. Die Leser:innen erfahren, wohin der Link führt und müssen nicht lange rätseln.
So schreibt man gute Linktexte
Wie oben bereits erwähnt, solltest du generische Ausdrücke wie "weiterlesen", "hier" und "mehr erfahren" oder Linktexte aus einzelnen Wörtern in Texten vermeiden. Eine Ausnahme sind die Vorschautexte, wie zum Beispiel bei Blogartikeln. Hier kommt man um die Einladung zum Weiterlesen nicht drumherum, was Google inzwischen als solche erkennt.
In den anderen Fällen allerdings, zum Beispiel in Fließtexten, entspricht die Verwendung von generischen Begriffen einem schwachen Linktext, weil das Linkziel nicht genügend beschrieben wird.
7 Kriterien für gute Link- bzw. Ankertexte
Bei Ankertexten wird auf generische Begriffe verzichtet.
Ein Ankertext besteht aus mehr als einem Wort oder Keyword.
Die ideale Länge beträgt zwei bis fünf Wörter.
Ankertexte sind beschreibend.
Ankertexte sollen jedoch nicht zu stark beschreibend sein, wie es bei einem längeren Satz der Fall wäre.
Daher bestehen Ankertexte weder aus einem längeren Satz noch aus einem längeren Satzfragment.
Zudem sollten die Ankertexte nicht aus zu vielen Keywords bestehen.
Warum gehe ich hier so ausführlich auf das Thema ein? Weil die Relevanz von Ankertexten für die Suchmaschinenoptimierung häufig unterschätzt wird. Ebenso wird die Notwendigkeit von Verlinkungen innerhalb der eigenen Website, innerhalb der Blogbeiträge und nach außen oft unterschätzt. Dabei ist dieses Thema sehr wichtig, damit Google inhaltliche Zusammenhänge herstellen und die Struktur der Website erkennen kann.
2. Link-Tipps für verschiedene Link-Sorten
Man unterscheidet zwischen internen Links, externen Links und Backlinks. Beide, die internen und die externen Links, helfen Google, Sinnzusammenhänge auf der eigenen Website herzustellen. Alle drei Link-Typen erhöhen den SEO-Wert deiner Website.
Interne Links
Interne Links verweisen auf Inhalte der eigenen Website oder des eigenen Blogs. Das können Seiten, Blogbeiträge und Abschnitte von Seiten sein. Achte bei der Verwendung von internen Links immer darauf, einen sprechenden Linktext oder Ankertext zu verwenden.
Externe Links
Externe Links sind Links, die zu einer Quelle außerhalb der eigenen Website führen. Google verleiht Texten, die externe Links enthalten, eine höhere SEO-Relevanz. Achte darauf, dass die Quellen, auf die du verlinkst, den Leser:innen einen Nutzen oder Mehrwert bieten. Wenn du nicht auf deine Konkurrenz verlinken möchtest, kannst du auf Glossare, öffentliche Einrichtungen, Wikipedia, Events und vieles mehr verlinken. Auch hier kommt es auf gute Link- bzw. Ankertexte an.
Backlinks
Backlinks sind (Hyper-)Links, die im Text einer anderen Website erscheinen und von dort auf deine Website führen. Sie gehören zu einer der wichtigsten Maßnahmen im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung. Wichtig dabei ist, dass die Backlinks hochwertig sind und von anerkannten Websites mit guter Domain-Autorität stammen. Darüber hinaus sollten sie thematisch zu deiner Website passen.
Es gibt unterschiedliche Arten von Backlinks. Am Anfang kann man Backlinks durch Gastbeiträge und durch Erwähnungen in den sozialen Medien erzielen. Wenn du die Backlinks deiner Website überprüfen möchtest, stehen dir verschiedene Tools zur Verfügung. Außer mit der Google Search Console kannst du die Backlinks zum Beispiel über den Backlink Checker von Ahrefs überprüfen.
3. Link-Tipps für Bilder
Wer die Bilddateien seiner Website oder seines Blogs nicht nach SEO-Kriterien optimiert, verschenkt viel ungenutztes Potenzial. Neben verschiedenen anderen Kriterien gehört hierzu die Gestaltung des Dateinamens des Bildes.
Der Dateiname
Bilder werden nach dem Hochladen mit einem Link versehen, dessen Inhalt sich nach dem Dateinamen richtet. Daher ist es wichtig, vor dem Hochladen den Dateinamen des Bildes zu ändern und mit einem passenden Keyword oder einer Key Phrase zu versehen.
Beispiel: Für diesen Blogbeitrag habe ich ein Bild mit dem Dateinamen "Link-Tipps-Website-und-Blog.jpg" hochgeladen. Nach dem Hochladen erhielt das Bild den Link:
Der markierte Bereich des Links entspricht dem Dateinamen, den ich dem Bild vor dem Hochladen gegeben habe.
Der Dateiname und damit der Bildlink entsprechen dem wichtigen Kriterium, dass er ein sinnvolles Keyword enthält. Er besteht weder aus Zahlen noch aus sinnlosen Wortkombinationen. Auch auf diese Weise verbesserst du die SEO-Relevanz und findest später in der Mediathek bei Bedarf die Bilder schneller wieder.
Der Ankertext bei Bildern
Bei Bildern kann man nicht, so wie bei Texten, einen Ankertext setzen. Hier ist das Prozedere etwas aufwändiger. Dazu klickt man in der Mediathek auf das verwendete Bild und es öffnet sich der Bild-Anhang. Dort finden sich Felder mit der Bezeichnung "Alternativer Text", "Titel", "Beschriftung" und "Beschreibung". Der alternative Text, auch ALT Text genannt, ersetzt bei Bildern den Ankertext.
Um den Ankertext genauer einzuordnen, orientiert sich Google zusätzlich am "Titel" oder "Titeltext", auch "title attribute" genannt. In beiden, dem alternativen Text und dem Titel, sollte sich das passende Keyword in unterschiedlicher Textumgebung befinden. Während der ALT Text auch eine Bildbeschreibung enthalten sollte, sollte der Titeltext das Keyword mit anderen relevanten Informationen enthalten.
Weitere Infos, wie du Bilder auf deiner Website suchmaschinenoptimiert hochladen und einsetzen kannst, findest du in meinem Beitrag "Bilder-SEO - einfach und effektiv".
Fazit
Ein strategischer Linkaufbau und eine gute Linkstruktur sind sehr wichtige Faktoren, wenn deine Website gut ranken soll. Dabei spielen verschiedene Aspekte eine Rolle: die Wahl von guten Link- bzw. Ankertexten, der Einsatz von internen und externen Links, der Aufbau von Backlinks und die SEO-relevante Gestaltung von Bilddateien und Bildtexten.
Immer wieder sehe ich bei meinen Kund:innen, dass sie das Thema Kategorien nicht berücksichtigen. Dabei sind Kategorien so wichtig für den Aufbau eines Blogs und für die Suchmaschinenoptimierung. Mit Kategorien und Schlagwörtern bietest du den Besucher:innen deiner Website eine einfache Möglichkeit, deine Inhalte schnell zu erfassen und nach für sie relevante Themen zu durchsuchen.
Darüber hinaus sind passend ausgewählte Kategorien und gegebenenfalls der Schlagwörter wichtige Stellschrauben für die Sichtbarkeit deiner Website. Bereits bei der Einrichtung eines Corporate Blogs ist es sinnvoll, Kategorien festzulegen. Damit legst du den Grundstein dafür, dass deine Themen sowohl von Google oder Bing als auch von den Nutzer:innen schnellstmöglich erfasst und verstanden werden.
Was sind Kategorien?
Kategorien sind übergreifende Begriffe, die die Beiträge deiner Website in größere Themenbereiche einteilen. Dabei lassen sich Ober- und Unterkategorien festlegen, die einander hierarchisch zugeordnet werden. Daher kann man sagen, dass die Kategorien eines Blogs einem Inhaltsverzeichnis ähneln.
Für einen einfachen Blog benötigt man keine Unterkategorien. Hier reicht es, drei bis maximal sieben Kategorien zu definieren. Bei WordPress wird standardmäßig die Kategorie "Allgemein" festgelegt. Das bedeutet, dass jeder Beitrag einer Kategorie zugewiesen werden MUSS. Hier empfiehlt es sich, die Kategorie "Allgemein" durch weitere Kategorien zu ergänzen.
Wenn du keine Kategorie auswählst
Blogartikel, die keiner Kategorie zugeordnet werden, ordnet WordPress automatisch der Kategorie "Allgemein" zu. Solltest du diese Kategorie ersetzt haben durch eine andere Bezeichnung, fallen nicht kategorisierte Beiträge automatisch in diese Kategorie.
Ein Beispiel für Kategorien
Ein Beispiel für Kategorien bei einem Reiseblog könnten die Erdteile Europa, Asien, Süd-Amerika, Nord-Amerika usw. sein. Als Unterkategorien könnten die einzelnen Länder eines Erdteiles festgelegt werden.
Was sind Schlagwörter?
So wie sich die Kategorien mit einem Inhaltsverzeichnis vergleichen lassen, so kann man Schlagwörter mit dem Stichwortverzeichnis eines Buches vergleichen. Schlagwörter sind auch bekannt unter der englischen Bezeichnung "Tags".
Schlagwörter sind nicht hierarchisch aufgebaut. Es gibt also keine Unter- oder Ober-Schlagwörter. Sie dienen dazu, die Themen eines Blogartikels zusätzlich zur Kategorie noch genauer abzubilden. Im folgenden Bild siehst du eine sogenannte Schlagwortwolke. Sie waren bis vor 10 oder 20 Jahren weit verbreitet und sind inzwischen aus der Mode gekommen. Manche Wörter darin sind kleiner, andere werden größer dargestellt. Letztere sind solche, die häufiger verwendet werden als die kleineren Schlagwörter.
Während man nach Möglichkeit maximal eine oder zwei Kategorien pro Beitrag festlegen sollte, kann man theoretisch eine unbegrenzte Anzahl an Schlagwörtern aussuchen. Allerdings sollte man nicht nur die Kategorien, sondern auch die Schlagwörter sinnvoll aussuchen, an den Interessen der Leser:innen orientieren und die Benutzerfreundlichkeit berücksichtigen. Die meisten Blogs, die mit Schlagwörtern arbeiten, bestehen schon eine Weile und verwenden mindestens drei Schlagwörter pro Beitrag.
Ein Beispiel für Schlagwörter
In einem Backblog könnten die Kategorien "Rührkuchen", "Torten", "Plätzchen" und "Muffins" lauten. Mögliche Schlagwörter wären dann "Kirschen", "glutenfrei", "vegan" oder "Kakao".
Schlagwörter oder Tags zu vergeben, wird meist als veraltet angesehen. Sie machen tatsächlich nur bei wenigen Blogthemen einen Sinn, wie zum Beispiel bei einem Kochblog, oder wenn man sehr häufig zu ganz unterschiedlichen Themen oder Themen mit einer breiten Vielfalt bloggt.
Tipps für Schlagwörter
Wenn man Schlagwörter vergeben möchte, empfehle ich, sehr strukturiert vorzugehen. Anhand einer Liste kann man die gewünschten Schlagwörter vorauswählen und später im Blog ergänzen. Ohne eine strukturierte Vorgehensweise kann es schnell passieren, dass man den gleichen Begriff in mehreren Variationen verwendet und so eine unübersichtliche und aufgeblähte Schlagwortwolke ohne großen Nutzen entstehen lässt.
Als ich mit meinem Blog startete, habe ich sowohl Kategorien als auch Schlagwörter eingesetzt. Inzwischen habe ich mich davon gelöst. Mit der Zeit änderten sich die Themen, über dich ich schrieb, und es entstanden Schlagwörter, die in der wachsenden Schlagwörterwolke ein verwaistes Mauerblümchendasein fristeten. Heute verwende ich ausschließlich Kategorien zu den wichtigsten Themen meines Business.
Wie viele Kategorien braucht dein Blog?
Die Anzahl der Kategorien sollte sich nach der Anzahl deiner Expertenthemen richten. Bei mir sind das "Webdesign / WordPress", "Bloggen & Texte", "SEO", "New Work", "Virtuelle Assistenz" und "Persönliches". Die ersten drei Themen entsprechen den Oberbegriffen meines Angebots. Ich habe mich aus der Virtuellen Assistenz heraus entwickelt und schreibe zu digitalen Themen wie New Work. Da ich mich in beiden Kategorien auf eine digitale Arbeitsweise beziehe, werde ich sie vielleicht irgendwann unter einem anderen Begriff zusammenfassen. Außerdem habe ich die Kategorie "Persönliches" hinzugenommen, da ich nicht nur über Businessthemen schreiben möchte.
Als Richtwert gilt, dass man mindestens drei und maximal sieben Kategorien festlegen sollte. Je mehr Kategorien man wählt, desto unübersichtlicher werden die Themen für die Besucher:innen deiner Website. Auf Smartphones werden die Kategorien dann manchmal nicht mehr vollständig angezeigt.
Ich habe mal einen Blog gesehen, der 25 Kategorien hatte. Nicht nur, dass es schwierig war, sie alle auf einen Blick zu erfassen, sondern die Vielzahl der Themen wirkte erschlagend. Die Kategorien dienen nicht nur der SEO, sondern auch einer besseren Benutzerführung. Sie sind dazu da, die Leser:innen zu führen und auf der Website festzuhalten. Das erreichen wir durch Übersichtlichkeit.
Was sind geeignete Kategorien?
Geeignete Kategorien lassen sich klar gegeneinander abgrenzen, sind themenspezifisch und repräsentieren einen Oberbegriff. Die Besucher:innen sollten anhand der Kategorien sofort erkennen, um welche Themen es in deinem Blog geht. Darüber hinaus ist diese Festlegung wichtig für die Suchmaschinenoptimierung.
Anzahl an Kategorien pro Beitrag
In der Regel sollte man pro Beitrag eine Kategorie auswählen. Es kann vorkommen, dass du einen Beitrag schreibst, der zwei Kategorien zugeordnet werden kann. In dem Fall wirst du bei manchen Themes von WordPress gebeten, die Hauptkategorie festzulegen.
Zum Beispiel habe ich meinen Beitrag "Die 5 wichtigsten Plugins für Blogs" zwei Kategorien zugeordnet. Der Beitrag kann sowohl zur Kategorie "Webdesign / WordPress" als auch zur Kategorie "Bloggen & Texte" zugeordnet werden. Da er vor allem Blogger:innen unterstützen soll, wäre die Hauptkategorie hier: "Bloggen & Texte".
Mehr als zwei Kategorien pro Beitrag?
Lieber nicht! Mehr als zwei Kategorien solltest du nicht einsetzen. Frage dich in diesem Fall, ob der Blogartikel für deine Website und deine Zielgruppe thematisch noch einen Sinn ergibt und/oder ob du eine neue Kategorie brauchst. Falls beides nicht in Frage kommt, könntest du deinen Artikel so überarbeiten, dass er einer spezifischen Kategorie zugeordnet werden kann.
Welche Begriffe kommen als Kategorie nicht in Frage?
Bevor du die Kategorien auswählst, frage dich, ob deine Zielgruppe wirklich nach diesem oder jenem Kategoriebegriff sucht. Vergebe sinnvolle Kategorien, die einen Oberbegriff repräsentieren. Vermeide generische Begriffe wie "Tipps", "FAQs", "Archiv", "Allgemeines", "Beispiele" und so weiter. Solche Benennungen sind nichtssagend.
Um Duplicate Content zu vermeiden, sollten deine Kategorien nicht identisch mit deinen Leistungsangeboten formuliert werden. Vor allem dann nicht, wenn du sowohl die Kategorie als auch das Angebot im Permalink vorgesehen hast. Das führt sowohl bei Google als auch bei den Websitebesucher:innen zu Verwirrung. (Was Duplicate Content bedeutet, erkläre ich in meinem Artikel "Dein Start mit SEO: Die 16 wichtigsten Basics" unter Punkt 7.)
Um dies zu vermeiden, kannst du den jeweiligen Begriff spezifischer wählen oder eine ähnliche Bezeichnung wählen. Ein Beispiel von meiner Website: Als Leistung und Untermenüpunkt biete ich unter anderem "Strategisches Webdesign mit WordPress" an, die passende Blog-Kategorie lautet "Webdesign / WordPress". Analog dazu lauten die Permalinks /strategisches-webdesign/ und /webdesign-mit-wordpress/.
Wo richte ich die Kategorien ein?
Im Backend öffnet sich beim Hovern über das Wort "Beiträge" im Sidepanel des WordPress Dashboards ein Untermenü, wo du die Begriffe "Kategorien" und "Schlagwörter" findest. Nach dem Anklicken von "Kategorien" wirst du auf eine Seite geführt, wo du eine Übersicht aller Kategorien findest.
Standardmäßig ist hier die Kategorie "Allgemeines" oder "Uncategorized" vorgesehen. Da jeder Beitrag einer Kategorie zugeordnet werden muss, wandern alle Beiträge, für die es keine eigene Kategorie gibt, ausnahmslos in die Kategorie "Allgemeines". Um dies zu vermeiden, lege möglichst bald sinnvolle Kategorien an und weise jeden Beitrag einer spezifischen Kategorie zu.
Wenn du eine Sitemap der Kategorien in der Google Search Console erfassen lassen möchtest, empfehle ich dir, beim Bearbeiten der Kategorien auch die SERP Snippets, also die Textfelder der Plugins Yoast SEO oder Rank Math auszufüllen.
Kann ich Kategorien löschen?
Ja, Kategorien lassen sich löschen. Gehe dazu in der linken Sidebar im WordPress-Dashboard unter "Beiträge" auf "Kategorien". In der Liste der Kategorien kannst du Kategorien in WordPress nicht nur bearbeiten, sondern auch löschen. Die Blogartikel, die dieser Kategorie zugeordnet wurden, bleiben erhalten. Achte darauf, dass du diese Blogbeiträge einer anderen oder einer neuen Kategorie zuordnest, damit sie nicht der Kategorie "Allgemeines" oder einer falschen Kategorie zugeordnet werden.
So finden deine Leser:innen deine Kategorien
Mache es den Besucher:innen deines Blogs einfach und lass die Kategorien an folgenden Stellen anzeigen:
Als Untermenüpunkt zu Menüpunkt "Blog"
In der Meta der Textvorschau eines Blogartikels
Beim Öffnen eines Beitrags in der Sidebar
Durch das Einrichten von Kategorieseiten
Durch Einträge der Kategorien im Footer
Deine Kategorien müssen nicht an jeder der genannten Stellen platziert werden. Ich empfehle, die Punkte 1 bis 3 umzusetzen.
1. Kategorien als Menüpunkte festlegen
Die Untermenüpunkte legst du fest, indem du im Backend zu "Design" gehst, dann auf "Menüs" klickst, dort unter "Kategorien" die gewünschten Kategorien auswählst und zum Schluss auf "Zum Menü hinzufügen" anklickst. Du kannst dann noch die Kategorien im Hauptmenü in die richtige Position schieben, damit sie später im Frontend richtig dargestellt werden. Den Vorgang schließt du ab durch einen Klick auf "Menü speichern".
2. Kategorien in der Meta der Vorschau eines Beitrags
Das wird bei jedem Theme anders umgesetzt. Ich beschreibe hier die Umsetzung im Divi Theme von Elegant Themes. Du gehst dazu in das Blogmodul auf deiner Blogseite oder der Seite, wo du ein Blogmodul eingefügt hast. Unter "Inhalt" findest du im Modul den Punkt "Elemente". Hier kannst du auswählen, was in der Meta des Vorschautextes, also unter der Überschrift der Vorschau, angezeigt werden soll. Dies können sein:
Bevorzugtes Bild anzeigen
Lesen Sie mehr-Button anzeigen
Autor anzeigen
Datum anzeigen
Kategorien anzeigen
Anzahl der Kommentare anzeigen
Ausschnitt anzeigen
Nummerierung anzeigen
Ich lasse den Schieberegler bei fast allen Punkten auf "Ja", außer bei "Autor anzeigen" und "Anzahl der Kommentare anzeigen". Bei dieser Einstellung werden in der Vorschau unter der Überschrift neben dem Datum die Kategorie(n) angezeigt.
3. Kategorien in der Sidebar eines Blogbeitrags
Die Sidebar, also die Spalte neben einem Blogbeitrag, setzt sich aus sogenannten Widgets zusammen. Dazu gehören zum Beispiel das Suche-Widget, ein "Neueste-Beiträge"-Widget und ein Archiv-Widget. Dort lässt sich auch ein Kategorie-Widget einstellen.
Dazu gehe im Backend unter Design auf Widgets. Unter Seitenleiste kannst du über einen Klick auf das Plus-Icon eine Kategorienliste hinzufügen. Darüber solltest du noch eine Überschrift einfügen, damit man die Liste in der Sidebar thematisch zuordnen kann.
4. Brauche ich eine Kategorieseite?
Nein, eine Kategorieseite ist nicht zwingend notwendig. Man kann in Divi bei der Erstellung von Kategorieseiten eine Vorlage verwenden oder ein eigenes Design entwickeln. Kategorieseiten bieten die Möglichkeit, nicht nur einen guten Überblick über die Beiträge einer Kategorie darzustellen. Du kannst hier noch einen Verweis auf die Buchung eines Newsletters und einen Hinweis auf dich als Autor:in einfügen.
Beispiel für eine Kategorieseite
Ein Beispiel für eine Kategorieseite findest du bei einem Klick
auf meine Blogkategorien, die hier als Untermenüpunkte umgesetzt wurden,
auf eine Kategorie in der Sidebar meiner Blogartikel und
auf eine Kategorie im Footer.
Die Einrichtung einer Kategorieseite hat ihre Tücken und sollte nur von fortgeschrittenen WordPress- und - bei Verwendung des Divi Page Builders - von erfahrenen Divi-Nutzer:innen vorgenommen werden.
5. Müssen Kategorien im Footer dargestellt werden?
Das ist Geschmackssache. Wenn User:innen auf einer Seite ganz nach unten zum Footer scrollen, können Sie über eine Liste an Kategorien gleich zu den Blogbeiträgen springen, die für sie von Interesse sind. Insofern sind Kategorien im Footer gut für die Benutzerführung.
Manche Websitebetreiber:innen lieben einen schlichten Footer ohne viel Firlefanz und verweisen dort lediglich auf ihre Rechtstexte. Auch das ist in Ordnung. Wichtig ist in diesem Fall, dass die Kategorien an anderer Stelle der Website prominent dargestellt werden.
Fazit
Kategorien und Schlagwörter sind wichtige Stellschrauben für die Beiträge eines Blogs. Jeder Beitrag benötigt eine Kategorie, deren Name spezifisch, klar und eindeutig sein sollte. Kategorien sind quasi das Inhaltsverzeichnis eines Blogs. Sie sind gut für SEO, unterstützen eine gute Benutzerführung und erleichtern es den Besucher:innen, für sie interessante Inhalte schneller zu finden.
Schlagwörter haben mit den Jahren an Bedeutung verloren. Sie dienen der Verfeinerung der Kategorien und lassen sich mit einem Stichwortverzeichnis vergleichen. Kategorien und Schlagwörter sollten sorgsam ausgesucht und immer wieder überprüft werden.
Das erste Bild stammt von Miha Creative (Adobe, 06.06.2022).
Die anderen Bilder stammen aus eigener Produktion.
Diesen Artikel habe ich teilweise während der Blognacht von Anna Koschinski verfasst. Anna lädt einmal im Monat zur Blognacht ein. Sie bietet jedes Mal einen besonderen Schreibimpuls an, der allerdings kein Muss ist. Ich nehme die Blognacht zum Anlass, konsistent an meinem Blog – und zum Teil an eigenen Themen – weiterzuarbeiten, was im Tagesgeschäft manchmal hintenüberfällt.
Nach fünf Jahren Selbständigkeit mit einem rein digitalen Business wird es Zeit, meinen ersten Jahresrückblick zu schreiben. Beim Schreiben habe ich mich gefragt, warum habe ich das nicht eher getan? Es macht so viel mehr Spaß, einen Jahresrückblick zu schreiben, als sich theoretisch an einer Fragenliste abzuarbeiten.
In meinem Jahresrückblick 2022 erhältst du einen kurzen Rückblick auf meine Ziele für das vergangene Jahr. Es folgen die für mich einprägsamsten Ereignisse des Jahres. Dann liste ich meine drei wichtigsten Blogartikel, meine Learnings, mein Jahr in Zahlen und meine Ziele für 2023 auf. Viel Spaß beim Lesen!
Jahresrückblick 2022
Mein Rückblick auf meine Ziele für 2022
👑 Einen Newsletter ins Leben rufen und die Newsletterliste mit Followern füllen
Die Technik - Auswahl des passenden Anbieters, Aufsetzen einer Automation und Einfügen in die Website - hatte ich bereits im Dezember 2021 umgesetzt. Nun ging es noch darum, Themen zu finden und ein passendes Design zu entwerfen.
Auch wenn man es gewohnt ist, Texte zu schreiben: Einen spannenden Newsletter aufzusetzen, ist noch einmal eine neue Herausforderung. Hier zeigt sich noch deutlicher, ob man seine Hausaufgaben bezüglich der Zielgruppe gemacht hat. Für 2022 war mein Ziel, einmal im Monat einen Newsletter zu versenden. Mission zu 90 % accomplished. 🙂
👑 Ein Online-Produkt erstellen
Die Technik und das Design hierfür stehen, nur bei den Inhalten konnte ich mich nicht entscheiden. Die Umsetzung ist ein Ziel für 2023.
👑 Ein neues Leistungspaket
Statt eines Online-Produkts habe ich 2021 ein neues Angebot in mein Portfolio aufgenommen: den SEO Check Website. Hierbei geht es um einen SEO-Audit einer Website und eines Blogartikels - auch mit Blick auf die Umsetzung in den sozialen Medien. Wer diesen SEO Check bei mir bucht, erhält nicht nur einen SEO-Audit, sondern auch Tipps zur Benutzerführung und zur Umsetzung sowie eine Link- und Toolliste an die Hand.
👑 Mein Marketing ausbauen
2022 habe ich damit begonnen, bei Instagram aktiv zu werden. Was zu Beginn eine Herausforderung war, läuft inzwischen gut. Reels, Stories, Carousel Posts? Kein Ding, dank Canva mache ich das inzwischen mit links.
Bei LinkedIn war ich lange Zeit eine stille Beobachterin. In der zweiten Hälfte des Jahres wurde ich auch dort immer aktiver. Facebook läuft nebenher weiter, gehört jedoch nicht mehr zu meinen Fokus-Plattformen.
👑 Meinen Blog weiter aufbauen
2017 startete ich meinen Blog, aber bereits nach einem Jahr schlief er wieder ein. Mein Website Relaunch letztes Jahr habe ich als Startschuss für eine Wiederbelebung meines Blogs festgelegt. Dranbleiben ist nicht immer einfach, wenn es um das Schreiben von Blogartikeln geht.
Aber auch dieses Ziel habe ich erfolgreich in 2022 umgesetzt. Ich zwinge mich nicht dazu, jede Woche oder alle zwei Wochen etwas zu veröffentlichen. Mindestens einmal im Monat veröffentliche ich einen meist längeren Blogartikel und verweise in den sozialen Medien und in meinem Newsletter darauf.
Mein Jahresrückblick 2022
1. Das Jahr der wunderbaren Communities
Bedingt durch den monatelangen Lockdown und meine Pollenallergie, die mir von Weihnachten 2021 bis Ende Juni 2022 das Leben sehr schwer machen sollte, war ich 2022 häufiger in Innenräumen als erwartet. Also was tun? Die Lösung ist, Online-Communities und -Netzwerke zu pflegen und auszubauen.
Es gibt zwei Communities, zu denen ich bereits 2021 den Kontakt gepflegt habe und die auch in 2022 eine große Rolle für mich gespielt haben. Das sind einmal die VA Meetups und die Blognacht von Anna Koschinski, die einmal im Monat an einem Freitagabend stattfindet.
Die Blognacht
Die Blognachtist während eines Lockdowns von Anna ins Leben gerufen worden. Anna bietet dieses Event glücklicherweise weiterhin an. Für mich ist der Termin ein willkommener Anlass, im Kreis anderer Blogger:innen online an meinem Blog zu arbeiten. Es handelt sich quasi um ein Blog-Coworking und ich nutze es als monatliche Erinnerung daran, dass mal wieder ein neuer Blogartikel zu schreiben ist.
Anna liefert während der Blognacht ein Impulsthema, das man aufgreifen kann oder auch nicht. Oft arbeite ich während der Blognacht an eigenen Themen. Zwei der Impulsthemen habe ich aufgegriffen, eines davon in 2022: Mein liebster Begleiter: ein chinesischer Kugelschreiber. Alle Impulsthemen findest du auf Annas Website.
Die VA Meetups
Die VA Meetups, die von meinen Kolleginnen Bianca Bürger und Barbara Schmid ins Leben gerufen wurden, begleiten mich schon eine Weile. Sie gehören zum Thema Communities unbedingt dazu. Ich schätze den gegenseitigen Austausch zu Businessthemen und Erfahrungen sehr. Hier tauschen sich alte Hasen und Newcomer aus und helfen sich gegenseitig auf sehr persönliche Weise. Dabei pflegen wir auch gesellige Treffen, wie zum Beispiel am 20. Dezember, als unser Weihnachtstreffen stattfand.
Neu: Die Weblounge
Meine liebe Kollegin Sabine Richter hatte bereits 2021 die Weblounge gestartet: ein gemeinsames Coworking an der eigenen Website zweimal im Monat dienstagvormittags. 2022 bin ich dazu gestoßen. In der Weblounge präsentieren Online-Unternehmerinnen für eine Stunde ein Businessthema, danach folgen noch zwei Stunden gemeinsames Coworking. Dort habe ich eine Präsentation zum Thema SEO-Texte gehalten.
Weblounge-Teilnehmerinnen im Dezember 2022
Neu: Die Content Queens
Darüber hinaus wurde ich im Sommer 2022 von Christine van Tübbergen zu der Content Queen Sisterhood eingeladen, ein Netzwerk für kreative Freiberuflerinnen. Die Einladung habe ich sehr gerne angenommen. Regelmäßige Online- und Offline-Treffen - immer auf hohem fachlichen Niveau - und ein Austausch über Discord sind eine schöne Ergänzung zu meinen anderen Communities. Gerne erinnere ich mich an dieser Stelle auch an das Jahresmeeting im Codeks in Wuppertal im Oktober.
Ein Teil der anwesenden Content Queen LadiesBegrüßungskarte und MeetingnotizenCodeks, ein stylischer Coworking Space in Wuppertal
Eine eigene Mastermind-Gruppe: das Team Awesome
Meine wunderbare Kollegin Barbara Schmid und ich haben 2022 am Tag unseres Brand Shootings beschlossen, eine Mastermindgruppe ("Team Awesome") zu gründen. Wir haben daraufhin ein monatliches Mastermind-Treffen mit ausgesuchten Kolleginnen eingerichtet, die wie ich schon einige Jahre im Online-Business unterwegs sind. Wir treffen uns, um uns zu zuvor festgelegten Themen wie zum Beispiel Ads oder Projektmanagement, um nur einige zu nennen, auszutauschen.
2. Mein erstes Brand Shooting
Nachdem ich mich 2021 im Rahmen des Aufbaus meiner neuen Website markentechnisch auf neue Farben und insgesamt ein neues Branding festgelegt hatte, passten die alten Fotos auf meiner Website nicht mehr. Aber wo eine geeignete Fotografin oder Fotografen finden? Natürlich kenne ich einige Fotograf:innen oder Studios, aber der Funken wollte nicht herüberspringen. Das ist für mich übrigens sehr wichtig und ein Garant für ein entspanntes Shooting und gute Bilder. Über einen Tipp meiner Kollegin Barbara bin ich schließlich auf Silke Dietz von Zebra Jojo Photography aufmerksam geworden.
Brand Shooting im Loft Studio CologneDie Brandingfarben und Requisiten
Silke hat sich auf Brand Photography spezialisiert und macht super schöne Fotos mit Tiefenwirkung. Sie lebt in Singapur und war im Sommer auf "Heimaturlaub" in Deutschland. Im Zuge dessen bot sie im Loft Studio Cologne in Köln ein Shooting an. Die neuen Fotos auf meiner Website sind dort im Juli bei 40° C entstanden.
Schnacken im wohltuenden Schatten einer PlataneHahnentor, Köln-Süd
Als Vorbereitung auf das Shooting erhielten Barbara und ich über Canva jeweils ein Photoshoot Brief, in welchem wir unsere Branding-Farben, unseren persönlichen Vibe, die Props (= Requisiten) und vieles mehr einfügen sollten. Dies empfand ich als gute Basis für das spätere Fotoshooting. In einem der Bilder weiter oben sieht man ein paar dieser Props, die ich ganz gezielt und passend zu meinen Branding-Farben ausgesucht habe.
Das Shooting selbst war wegen der Hitze dann doch eine Herausforderung. Als ich gegen 10:30 Uhr im Studio ankam, herrschten bereits unsäglich hohe Temperaturen. Ich hatte das Gefühl, im Schatten - stehend - zu zerfließen. Mein Gesicht war die ganze Zeit rot. Auf den Bildern sieht man davon glücklicherweise nichts mehr. Und so sollte es sein. Insgesamt war es ein schöner Tag - trotz der Hitze, da ich meine Kollegin Barbara zum ersten Mal offline kennenlernen durfte und weil die Zusammenarbeit mit Silke sehr unkompliziert war und einfach Spaß gemacht hat.
3. Facebook sperrte meine Werbekonten
Im Herbst sperrte Facebook meine Werbekonten ohne stichhaltige Begründung. Wenn man das so sagen kann. Es gibt in solchen Fällen immer die gleiche Begründung: Verstoß gegen die Werberichtlinien, aber es wird nicht gesagt, gegen welche. Da ich außer meinen Konten noch circa 20 weitere Konten betreue, die absolut seriös sind, war ich zunächst erstaunt. Mein Versuch, die Sperre rückgängig zu machen, war fruchtlos. Und ein persönlicher Kontakt zum Support, um die Angelegenheit zufriedenstellend zu lösen, ist bei Facebook leider nicht möglich.
Glücklicherweise hängt mein Business nicht überwiegend von Facebook und Instagram ab, wie dies bei zwei Kolleginnen der Fall ist, deren Konten ebenfalls gesperrt wurden. Eine von ihnen musste daraufhin ihr Portfolio fast vollständig umstellen.
4. Ein Interview mit mir geht online
Im Dezember des Jahres ging ein Interview mit mir online mit dem Titel "Von der VA mit Bauchladen zur Webdesignerin mit WordPress". Dieses Interview ist bereits vor längerer Zeit von Michaela Dyck aufgenommen worden. Es spiegelt meinen Werdegang der ersten vier Jahre meines digitalen Business wider und enthält Tipps für diejenigen, die mit Webdesign als Angebot starten wollen.
Mein Angebot umfasst allerdings nicht nur Webdesign, das ich heute strategisches Webdesign nenne. Es gehört so viel mehr zu einer Website als die Technik, ein paar Farben und irgendwelche Texte. Dies vereine ich in meinem Gesamtangebot, dass sich aus Webdesign mit WordPress und Content Marketing zusammensetzt. Dabei sind auch SEO und Tipps für Webtexte wichtige Faktoren.
Die vier Säulen einer strategischen Website
Nun magst du dich fragen, wie ich als Texterin und Bloggerin auch Webdesign und SEO anbieten kann? Das ist eine andere Geschichte. Die Themen Technik und Texte begleiten mich in einer Art Fusion seit Beginn meines Studiums. Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, lies gerne auf meiner Über-mich-Seite weiter.
3. Teilnahme an drei Blog + Instagram Challenges
Um noch intensiver ins Bloggen zu kommen und mich noch stärker bei Instagram einzuarbeiten, habe ich an insgesamt drei Challenges teilgenommen:
#boomboomblog2022
Instachallenge der Gründermütter
#jahresrückblog2022
Challenges dieser Art bringen eine gute Reichweite bei Instagram. Zudem lernt man auf diese Weise viele Soloselbständige und andere Blogger:innen kennen, was ich als große Bereicherung empfunden habe.
Meine drei liebsten eigenen Blogartikel des Jahres 2022
Der erste der drei liebsten Blogartikel hat den Titel: "Welcher WordPress Editor ist der beste?" Es stammt aus den Kategorien "Webdesign mit WordPress" und "Bloggen & Texte". Das Thema lag und liegt mir sehr am Herzen. Viele tun sich schwer mit dem Gutenberg Editor oder Block Editor und verwenden stattdessen den veralteten Classic Editor. Andere pressen ihre Blogbeiträge in eine Page-Builder-Vorlage, so dass alle Blogbeiträge am Ende die gleiche Struktur haben - was nicht sein muss und eine große Hürde beim Bloggen darstellen kann.
In meinem Blogartikel erkläre ich den Unterschied. Ich bin ein absoluter Fan des Block Editors, der trotz vieler Vorurteile auch von Anfängern leicht bedient werden kann.
Im zweiten meiner liebsten Blogartikel geht es um die wichtigsten SEO-Basics für Websites und Blogs. SEO ist für viele wie ein Buch mit sieben Siegeln. In meinem Blogartikel war es mir wichtig, alle Begriffe so verständlich wie möglich darzustellen. Dabei lag der Schwerpunkt des Artikels auf Onpage-Optimierung. Ich habe einigen Kolleginnen mit diesem Beitrag zu einem verbesserten Verständnis von SEO weiterhelfen können, was mich sehr freut.
Im dritten Beitrag geht es um "meinen liebsten Begleiter", einen chinesischen Kugelschreiber aus Mangoholz und Messing, der mich schon viele Jahre begleitet. Auch beim Brand Shooting spielte er eine besondere Rolle, wie man in diesem Foto und in anderen Fotos auf dieser Website oder bei Instagram sehen kann. Es handelt sich hier um einen Blogbeitrag aus der Kategorie "Persönliches".
🏆 Durch das Schreiben von Blogbeiträgen konnte ich die Reichweite meiner Website im Durchschnitt um mindestens 50 % verbessern, Tendenz steigend.
🏆 Mit dem Keyword Website-Wartung ranke ich bei Google und Bing auf Seite 1, bei Bing sogar auf Platz 1.
🏆 Auch die Keyphrase "Welcher WordPress Editor" rankt auf Seite 1.
Keyword "Website Wartung" auf Platz 1 auf Seite 1 bei Bing
🏆 Ich habe mindestens zwei Corner-Stone-Blogartikel geschrieben.
🏆 5-jähriges Bestehen: Am ersten November wurde mein digitales Business offiziell fünf Jahre alt.
🏆 Obwohl ich in 2022 nur 41 Beiträge, Reels oder Stories veröffentlicht habe, habe ich im ersten Instagram-Jahr 276 echte Follower gewinnen können, Fake-Profile abgerechnet.
Meine wichtigsten Learnings in 2022
Auch wenn ich nicht alle Ziele, die ich mir für 2022 gesetzt hatte, erreicht habe, so sind neue Dinge entstanden, die ebenso wertvoll sind. Dies waren in 2022 meine wichtigsten Learnings:
Der große Wert von passenden Communities im Online-Business: Es ist so wichtig, sich sowohl fachlich als auch persönlich auszutauschen.
Ein zielgerichtetes und einzigartiges Marketing ist unerlässlich, denn ohne Marketing keine Sichtbarkeit und damit weniger Besucher auf der eigenen Website, die zu Kunden werden können.
Es ist gut, an den eigenen Zielen dranzubleiben, aber es kann auch Sinn machen, den Kurs zu wechseln oder spontan etwas Anderes oder Neues einzubauen, wenn sich eine gute Gelegenheit bietet.
Wenn es mit einer Sache nicht geklappt hat, gibt es Gründe. Es lohnt sich, genau hinzusehen und die Ursachen herauszufinden. Dann fällt der nächste Schritt leichter.
Carousel Posts, die Mehrwert bieten, funktionieren bei Instagram für mich am besten. Das bedeutet, dass diese Posts die höchste Reichweite erhielten.
Meine Ziele für 2023
👑 Mein LinkedIn-Marketing stärker ausbauen.
👑 Bei Pinterest einsteigen.
👑 Ein Online-Produkt herausbringen. So viel sei gesagt: Es hat mit den Begriffen SEO und/oder BLOG zu tun.
👑 Bei YouTube mit Videos einsteigen oder einen Blogcast starten.
👑 Meine Angebote weiter standardisieren.
👑 Meine Beton-Kreationen in meinem zweiten Instagram Channel @maria_impressionen bekannt machen.
Zum Abschluss dieses Jahresrückblicks geht es noch um mein Motto für 2023. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es 2023 weiter gehen und welches Motto für das Jahr 2024 entstehen wird.